Selbst gebackene Hundekekse sind ein schöner Snack, und in einer Silikon-Backmatte gelingen sie besonders einfach und in der perfekten kleinen Größe. Sie wissen genau, was drinsteckt, können auf Zucker und unnötige Zusätze verzichten und Ihren Hund mit seinem Lieblingsgeschmack verwöhnen, zum Beispiel mit Leberwurst. In diesem Ratgeber zeige ich Ihnen, warum sich das Selberbacken lohnt, welche Zutaten geeignet sind und wie einfache Grundrezepte für die Backmatte aussehen.

Hundekekse backen in der Backmatte: Das Wichtigste in Kürze
In einer Silikon-Backmatte lassen sich Hundekekse leicht in kleinen, gleichmäßigen Häppchen backen. Sie brauchen nur wenige Zutaten, etwa Haferflocken, Ei und einen geschmacksintensiven Zusatz wie Leberwurst, und haben volle Kontrolle über den Inhalt, ganz ohne Zucker und Zusatzstoffe.
- Backmatte: formt kleine, gleichmäßige Kekse und lässt sich leicht lösen und reinigen.
- Volle Kontrolle: kein Zucker, keine Lockstoffe, allergikerfreundlich möglich.
- Wenige Zutaten: Mehl oder Haferflocken, Ei und ein Geschmacksgeber wie Leberwurst.
- Getreidefrei machbar: mit Kokosmehl, Kichererbsenmehl oder Kartoffel statt Weizen.
- Nur ein Snack: in Maßen und in die Tagesration eingerechnet.
- Tabu: Zucker, Schokolade, Xylit, Rosinen und Zwiebeln.
Warum Hundekekse selber backen?
Gekaufte Leckerlis enthalten oft Zucker, Lockstoffe oder undurchsichtige Zutaten. Wer selbst backt, hat dagegen die volle Kontrolle: Sie bestimmen jede Zutat, können auf Zucker und Zusatzstoffe verzichten und das Rezept an die Bedürfnisse Ihres Hundes anpassen, zum Beispiel getreidefrei bei empfindlichen Hunden. Dazu ist es günstig und macht einfach Spaß. Selbstgemachte Snacks lassen sich übrigens wunderbar abwechseln, neben Keksen zum Beispiel mit selbst gemachtem Eis für Hunde, einem befüllten Kong oder einer befüllten Schleckmatte.
Die Backmatte: kleine Kekse leicht gemacht
Eine Silikon-Backmatte mit kleinen Mulden oder Motiven ist ideal für Hundekekse: Sie portioniert den Teig in gleichmäßige, snackgerechte Häppchen, nichts klebt fest, die fertigen Kekse lassen sich leicht herauslösen, und die Matte ist wiederverwendbar und meist spülmaschinenfest. Für die Matte eignet sich ein eher streichfähiger Teig, den Sie einfach in die Mulden streichen. Wenn Sie tiefer einsteigen und viele verschiedene Rezepte ausprobieren möchten, habe ich dazu ein eigenes Buch geschrieben, mein Backbuch zum Hundekekse-Backen in der Backmatte mit vielen Ideen und Anleitungen.
Welche Zutaten eignen sich?
Gute Hundekekse brauchen nur wenige, hochwertige Zutaten:
- Mehlbasis: klassisch Dinkel- oder Weizenmehl, glutenfrei zum Beispiel Haferflocken beziehungsweise Hafermehl, Kichererbsenmehl, Kokosmehl, Buchweizenmehl, Kartoffelmehl oder gekochte Kartoffel, mehr zum Thema auch unter Getreide im Hundefutter.
- Bindung: ein Ei, eine halbe Banane oder 75 g Apfelmus halten den Teig zusammen.
- Geschmack und Eiweiß: Nassfutter, gekochtes Fleisch, Leberwurst, Thunfisch, Hüttenkäse, Joghurt oder Quark, püriertes Obst wie Banane oder püriertes Gemüse wie etwas Kürbis.
- Flüssigkeit: etwas Wasser oder ungewürzte Brühe, bis der Teig streichfähig ist.
- Fett: 1 Esslöffel hitzebeständiges Öl, wie raffiniertes Sonnenblumenöl, raffiniertes Olivenöl, Kokosöl, Erdnussöl, oder Lachsöl, rundet die Rezeptur ab.
- Tabu: Zucker, Schokolade und Kakao, Xylit (Birkenzucker), Rosinen, Weintrauben und Zwiebeln, siehe giftig für Hunde.
Kostenfreie Ernährungsberatung für Hunde
Eine ausgewogene Fütterung ist entscheidend für die Gesundheit Ihres Hundes. Egal ob Sie allgemeine Fragen zur artgerechten Ernährung oder speziellere Anliegen (zum Beispiel zu selbst gemachten Snacks) haben, in einer kostenlosen Ernährungsberatung erhalten Sie maßgeschneiderte Empfehlungen. Diese helfen Ihnen, die Ernährung Ihres Hundes zu optimieren. Für die Gewissheit, Ihren Vierbeiner jederzeit bestmöglich zu versorgen.
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Ernährungsberaterin für Hunde & Katzen
Grundrezept für die Backmatte
Für das Grundrezept werden ca. 300 g Geschmackszutaten nach Wahl benötigt, zum Beispiel gegartes Fleisch, gegarter Fisch, Käse, Obst, gegartes Gemüse oder Babygläschen. Außerdem kommen 150 g Kartoffelmehl, 150 g Buchweizenmehl, 4 Eier sowie 1 bis 2 Esslöffel Öl hinzu. Alle Zutaten werden in eine Schüssel gegeben und gründlich püriert. Der Teig sollte anschließend eine Konsistenz wie Pfannkuchenteig haben. Ist der Teig zu fest, kann einfach etwas Wasser hinzugegeben werden. Ist er dagegen zu flüssig, wird etwas mehr Mehl untergerührt. Danach wird der Teig mithilfe einer Teigkarte in die Backmatte gestrichen. Alternativ kann der Teig auch in eine Quetschflasche gefüllt werden, um die Mulden der Backmatte damit zu befüllen. Wichtig ist, dass kein Teig in den Zwischenräumen der Matte verbleibt, da die fertigen Hundekekse sonst zusammenkleben können.
Danach wird die Backmatte bei 160 °C Umluft in den Ofen gegeben. Hat der Ofen keine Umluftfunktion, können die Hundekekse alternativ bei 180 °C Ober- und Unterhitze gebacken werden.
Die Backzeit hängt von der Größe der Mulden in der Backmatte und von der Feuchtigkeit der gewählten Zutaten im Teig ab. Je größer die Mulden sind, desto länger ist die Backzeit. Bei Backmatten mit kleinen Mulden, zum Beispiel kleinen Halbkugelmatten oder Pyramiden, liegt die Backzeit etwa bei 20 bis 25 Minuten. Bei Backmatten mit größeren Mulden, beispielsweise einer Matte mit mittleren Knochen, beträgt die Backzeit etwa 35 bis 45 Minuten. Bei Backmatten mit großen Mulden, etwa großen Knochenformen oder Stangenformen, kann die Backdauer 45 bis 60 Minuten betragen.
Rezept für Thunfisch-Quark Hundekekse aus der Backmatte
Für die getreidefreien Thunfisch-Quark-Hundekekse aus der Backmatte werden 250 g Magerquark, 1 Dose Thunfisch im eigenen Saft, 100 g Kartoffel- oder Buchweizenmehl, 2 Eier und 1 Esslöffel Öl nach Wahl benötigt. Alle Zutaten werden in eine Schüssel gegeben und gründlich püriert. Der Teig sollte anschließend eine Konsistenz wie Pfannkuchenteig haben. Ist der Teig zu fest, kann einfach etwas Wasser hinzugegeben werden. Ist er zu flüssig, wird etwas mehr Mehl untergerührt.
Danach wird der Teig in die Backmatte gefüllt. Anschließend kommt die Backmatte bei 160 °C Umluft in den Ofen. Hat der Ofen keine Umluftfunktion, können die Hundekekse alternativ bei 180 °C Ober- und Unterhitze gebacken werden.
Die Backzeit hängt von der Größe der Mulden in der Backmatte und von der Feuchtigkeit des Teigs ab. Je nach Backmatte beträgt sie etwa 20 bis 60 Minuten.
Rezept für Parmesan-Hundekekse aus der Backmatte
Für die getreidefreien und fleischfreien Parmesan-Hundekekse aus der Backmatte werden 150 g geriebener Parmesan und 3 große Eier benötigt. Beide Zutaten werden in eine Schüssel gegeben und gründlich püriert, bis ein gleichmäßiger Teig entsteht.
Anschließend wird der Teig in die Backmatte gefüllt. Danach kommt die Backmatte bei 160 °C Umluft in den Ofen. Hat der Ofen keine Umluftfunktion, können die Hundekekse alternativ bei 180 °C Ober- und Unterhitze gebacken werden.
Die Backzeit hängt von der Größe der Mulden in der Backmatte und von der Feuchtigkeit des Teigs ab. Je nach Backmatte beträgt sie etwa 20 bis 60 Minuten.
Rezept für Hüttenkäse-Kartoffel Hundekekse aus der Backmatte
Für die getreidefreien Hüttenkäse-Kartoffel-Hundekekse aus der Backmatte werden 300 g Kartoffelmehl, 200 g Hüttenkäse, 2 Eier und 1 TL Öl nach Wahl benötigt. Alle Zutaten werden in eine Schüssel gegeben und gründlich püriert. Der Teig sollte anschließend eine Konsistenz wie Pfannkuchenteig haben. Ist der Teig zu fest, kann einfach etwas Wasser hinzugegeben werden. Ist er zu flüssig, wird etwas mehr Mehl untergerührt.
Danach wird der Teig in die Backmatte gefüllt. Anschließend kommt die Backmatte bei 160 °C Umluft in den Ofen. Hat der Ofen keine Umluftfunktion, können die Hundekekse alternativ bei 180 °C Ober- und Unterhitze gebacken werden.
Die Backzeit hängt von der Größe der Mulden in der Backmatte und von der Feuchtigkeit des Teigs ab. Je nach Backmatte beträgt sie etwa 20 bis 60 Minuten.
Haltbarkeit und Menge
Damit die Kekse länger halten, sollten Sie sie nach dem Backen gut durchtrocknen lassen und in einer luftdichten Dose aufbewahren. Weiche Kekse halten im Kühlschrank etwa eine Woche, gut durchgetrocknete länger, größere Mengen können Sie auch einfrieren. Denken Sie daran: Kekse sind ein Snack und kein Futterersatz. Wie alle Leckerlis sollten sie nur einen kleinen Teil der Tagesration ausmachen, als Faustregel höchstens etwa zehn Prozent, mehr dazu unter wie viel Hundefutter pro Tag.
Was ich als Ernährungsberaterin empfehle und mein Buch
Selbst gebackene Kekse sind eine schöne, kontrollierbare Belohnung, gerade für das Training oder als kleines Extra zwischendurch. Die Basis der Ernährung bleibt natürlich ein gutes Hauptfutter, ich selbst füttere Anifit. Wie eine ausgewogene Fütterung aussieht, lesen Sie in den Grundlagen der Hundeernährung. Wenn Sie Lust auf mehr Rezepte und Variationen für die Backmatte haben, finden Sie viele davon in meinem Backbuch. Bei Fragen zu Snacks und Mengen schauen wir uns das gern gemeinsam an.
FAQ: Häufige Fragen zum Hundekekse-Backen
Welche Form und Größe sollten Hundekekse haben?
Richten Sie die Größe nach Ihrem Hund: für kleine Hunde erbsen- bis centgroße Stücke, für große Hunde etwas mehr. Dünn ausgerollte Kekse werden knuspriger und dadurch länger haltbar. Sehr harte Kekse besser meiden, wenn Ihr Hund empfindliche Zähne hat.
Welcher Teig eignet sich für die Backmatte?
Für eine Silikon-Backmatte mit kleinen Mulden eignet sich ein eher streichfähiger Teig, den Sie direkt in die Förmchen streichen können. Geben Sie zur Mehl- oder Haferbasis so viel Wasser oder ungewürzte Brühe, bis die Masse weich und gut verstreichbar ist.
Welches Mehl ist für Hundekekse am besten geeignet?
Klassisch funktionieren Dinkel- oder Weizenmehl. Für glutenfreie Kekse eignen sich Haferflocken beziehungsweise Hafermehl, getreidefrei sind Kokosmehl, Buchweizenmehl, Kichererbsenmehl oder gekochte und zerdrückte Kartoffel. Welche Variante passt, hängt davon ab, ob Ihr Hund empfindlich auf Getreide reagiert.
Kann ich Leberwurst für Hundekekse verwenden?
Ja, Leberwurst gibt den Keksen einen intensiven, herzhaften Geschmack, den viele Hunde lieben. Verwenden Sie am besten eine selbst gemachte Leberwurst ohne Zwiebeln und Salz und dosieren Sie sparsam, da sie sehr fettreich ist. Ein bis zwei Esslöffel im Teig reichen aus.
Bei welcher Temperatur und wie lange backe ich Hundekekse?
Backen Sie die Kekse bei etwa 160 bis 170 Grad Ober-/Unterhitze rund 20 bis 30 Minuten, bis sie fest sind. Die genaue Zeit hängt von der Größe der Mulden und dem Teig ab. Anschließend gut auskühlen und durchtrocknen lassen, das macht sie haltbarer.
Wie lange sind selbst gebackene Hundekekse haltbar?
In einer luftdichten Dose halten weiche Kekse im Kühlschrank etwa eine Woche. Gut durchgetrocknete Kekse halten länger, und größere Mengen können Sie problemlos einfrieren. Je trockener die Kekse sind, desto länger bleiben sie frisch.
Wie viele Kekse darf mein Hund am Tag fressen?
Kekse sind ein Snack und kein Futterersatz. Als Faustregel sollten Leckerlis höchstens etwa zehn Prozent der Tagesration ausmachen. Ziehen Sie die Menge gegebenenfalls vom Hauptfutter ab, damit Ihr Hund nicht zu viele Kalorien aufnimmt und zunimmt.
Sind selbst gebackene Hundekekse gesund?
Sie sind in der Regel gesünder als viele gekaufte Leckerlis, weil Sie auf Zucker und Zusatzstoffe verzichten und hochwertige Zutaten wählen können. Gesund bleibt es aber nur, wenn Sie die Kekse in Maßen geben, als Ergänzung zu einem guten Hauptfutter, nicht als Ersatz.
Welche Zutaten darf ich auf keinen Fall verwenden?
Tabu sind Zucker, Schokolade und Kakao, der Süßstoff Xylit (Birkenzucker), Weintrauben und Rosinen sowie Zwiebeln und Knoblauch. Diese Lebensmittel sind für Hunde giftig. Verzichten Sie außerdem auf stark gesalzene oder gewürzte Zutaten.
Fazit: kleine Kekse, große Freude
Hundekekse in der Backmatte zu backen ist einfach, günstig und macht Spaß, und Sie wissen genau, was Ihr Hund frisst. Mit wenigen Zutaten wie Haferflocken, Ei und einem Geschmacksgeber wie Leberwurst zaubern Sie kleine, snackgerechte Kekse ganz ohne Zucker und Zusätze. Achten Sie nur darauf, dass die Kekse ein Extra bleiben und in die Tagesration zählen, und meiden Sie giftige Zutaten. Wenn Sie viele weitere Rezepte für die Backmatte suchen, finden Sie sie in meinem Backbuch. Und bei Fragen zu Snacks und Mengen schauen wir uns das gern gemeinsam an.
Quellen und weiterführende Informationen
- Tierärztliche Fachinformationen zu für Hunde giftigen Lebensmitteln (u.a. Xylit/Birkenzucker, Schokolade, Weintrauben, Zwiebeln).
- Zentek: Ernährung des Hundes: Grundlagen – Fütterung – Diätetik. Begründet von Helmut Meyer. Thieme, 9. Auflage 2022, zu Snacks und Leckerlis.
- Christina Williger: Backbuch zum Hundekekse-Backen in der Backmatte.








