Leish­ma­ni­o­se beim Hund: Die rich­ti­ge Füt­te­rung im Über­blick

Eine Leish­ma­ni­o­se-Dia­gno­se ver­un­si­chert vie­le Hun­de­hal­te­rin­nen und Hun­de­hal­ter zunächst. Umso wich­ti­ger ist es, zu wis­sen: Mit einer pas­sen­den Ernäh­rung kön­nen Sie Ihren Hund im All­tag gezielt unter­stüt­zen. Gera­de betrof­fe­ne Hun­de haben oft wenig Appe­tit, ver­lie­ren Gewicht oder reagie­ren emp­find­lich auf bestimm­te Fut­ter­mit­tel. Beson­ders wich­tig wird die Füt­te­rung, wenn Ihr Hund Allo­pu­ri­nol bekommt. Dann spielt eine purin­ar­me Ernäh­rung eine wich­ti­ge Rol­le, um das Risi­ko für Harn­stei­ne zu sen­ken. In die­sem Bei­trag erfah­ren Sie, wor­auf Sie ach­ten soll­ten, wel­ches Fut­ter und wel­che Nah­rungs­er­gän­zun­gen bei Leish­ma­ni­o­se sinn­voll sind und was Sie bes­ser ver­mei­den soll­ten.

Leishmaniose beim Hund: Die richtige Fütterung im Überblick
Leish­ma­ni­o­se beim Hund: Die rich­ti­ge Füt­te­rung im Über­blick

Was ist Leish­ma­ni­o­se beim Hund?

Leish­ma­ni­o­se ist eine chro­ni­sche Infek­ti­ons­krank­heit, die durch Para­si­ten aus­ge­löst und in der Regel durch den Stich einer Sand­mü­cke über­tra­gen wird. Beson­ders häu­fig betrifft sie Hun­de aus süd­li­chen Län­dern oder Hun­de, die mit ihren Hal­te­rin­nen und Hal­tern in ent­spre­chen­de Urlaubs­re­gio­nen gereist sind. Die Erkran­kung kann lan­ge unbe­merkt blei­ben und ver­läuft nicht immer gleich.

Wich­tig zu wis­sen ist, dass Leish­ma­ni­o­se nicht bei jedem Hund stän­dig aktiv ist. Es gibt Hun­de, die den Erre­ger in sich tra­gen, aber über län­ge­re Zeit kaum oder kei­ne Beschwer­den zei­gen. Wird die Krank­heit aktiv, kön­nen Sym­pto­me wie Gewichts­ver­lust, Appe­tit­lo­sig­keit, Haut­ver­än­de­run­gen, Müdig­keit oder all­ge­mei­ne Schwä­che auf­tre­ten. Gera­de weil Leish­ma­ni­o­se den Kör­per dau­er­haft belas­ten kann, ist neben der tier­ärzt­li­chen Behand­lung auch eine gut abge­stimm­te Ernäh­rung beson­ders wich­tig.

War­um die rich­ti­ge Ernäh­rung bei Leish­ma­ni­o­se so wich­tig ist

Bei Hun­den mit Leish­ma­ni­o­se ist der Kör­per oft dau­er­haft belas­tet – auch dann, wenn die Erkran­kung gera­de nicht aktiv ist. Genau des­halb spielt die Ernäh­rung eine beson­ders wich­ti­ge Rol­le: Sie soll den Orga­nis­mus ent­las­ten und Ihren Hund gleich­zei­tig zuver­läs­sig mit allem ver­sor­gen, was er braucht.

Eine hoch­wer­ti­ge, gut ver­träg­li­che und mög­lichst natür­li­che Füt­te­rung kann dabei hel­fen, den All­tag für Ihren Hund spür­bar zu erleich­tern. Min­der­wer­ti­ges Fut­ter mit vie­len Zusatz­stof­fen, Zucker, künst­li­chen Farb- und Kon­ser­vie­rungs­stof­fen ist daher kei­ne gute Wahl.

Leishmaniose betrifft meist Hunde aus südlichen Ländern
Leish­ma­ni­o­se betrifft meist Hun­de aus süd­li­chen Län­dern

Wann eine purin­ar­me Füt­te­rung beson­ders wich­tig wird

Nicht jeder Hund mit Leish­ma­ni­o­se muss auto­ma­tisch streng purin­arm gefüt­tert wer­den. Ent­schei­dend ist vor allem, ob Ihr Hund Allo­pu­ri­nol erhält. Bekommt Ihr Hund kein Allo­pu­ri­nol, steht in ers­ter Linie eine hoch­wer­ti­ge, gut ver­träg­li­che und scho­nen­de Ernäh­rung im Vor­der­grund.

Erhält Ihr Hund jedoch Allo­pu­ri­nol, soll­te auf den Purin­ge­halt im Fut­ter beson­ders geach­tet wer­den. In die­sem Fall kann sich sonst das Risi­ko für Harn­stei­ne erhö­hen. Eine purin­ar­me Füt­te­rung kann des­halb dabei hel­fen, den Stoff­wech­sel zu ent­las­ten und die Ernäh­rung bes­ser an die beson­de­re Situa­ti­on Ihres Hun­des anzu­pas­sen.

Gleich­zei­tig soll­te das Fut­ter nicht nur purin­arm, son­dern auch gut ver­träg­lich und schmack­haft sein. Vie­le Hun­de mit Leish­ma­ni­o­se fres­sen nur schlecht oder sind beim Fut­ter sehr wäh­le­risch. Des­halb ist es beson­ders wich­tig, dass die Mahl­zei­ten gut ange­nom­men wer­den. Auch eine aus­rei­chen­de Flüs­sig­keits­auf­nah­me spielt eine wich­ti­ge Rol­le – Tro­cken­fut­ter ist des­halb kei­ne gute Wahl.

Emp­foh­le­ne Füt­te­rung für Hund mit Leish­ma­ni­o­se

Wie genau die Füt­te­rung aus­se­hen soll­te, hängt davon ab, ob Ihr Hund Allo­pu­ri­nol bekommt oder nicht. Ohne Allo­pu­ri­nol steht vor allem eine hoch­wer­ti­ge, gut ver­träg­li­che und natür­li­che Ernäh­rung im Vor­der­grund. Hier­für eig­nen sich grund­sätz­lich alle Ani­fit-Nass­fut­ter­sor­ten, da sie eine gute Basis für eine hoch­wer­ti­ge und all­tags­taug­li­che Füt­te­rung bie­ten.

Vorteile der Anifit-Tiernahrung
Vor­tei­le der Ani­fit-Tier­nah­rung

Mit Allo­pu­ri­nol soll­te zusätz­lich beson­ders auf einen nied­ri­gen Purin­ge­halt geach­tet wer­den.

Inne­rei­en wie Leber, Nie­re, Herz und Milz soll­ten dage­gen redu­ziert bezie­hungs­wei­se mög­lichst ver­mie­den wer­den, da sie einen höhe­ren Purin­ge­halt auf­wei­sen. Statt­des­sen ist es sinn­voll, die Eiweiß­ver­sor­gung durch wei­te­re gut ver­träg­li­che Pro­te­in­quel­len zu ergän­zen. Je nach Ver­träg­lich­keit eig­nen sich dafür zum Bei­spiel Joghurt, Hüt­ten­kä­se, Mager­quark oder gekoch­te Eier.

Ergänzt wird die Füt­te­rung idea­ler­wei­se durch hoch­wer­ti­ge Koh­len­hy­drat­quel­len wie Kar­tof­feln und Reis sowie durch gut ver­träg­li­ches Gemü­se, zum Bei­spiel Karot­ten, Zuc­chi­ni oder Kür­bis.

Auch beim Fett­ge­halt ist Maß­hal­ten sinn­voll. Emp­feh­lens­wert ist eine mode­ra­te Fett­zu­fuhr. Auf Lachs­öl soll­te bes­ser ver­zich­tet wer­den, da es häu­fig aus Haut und ande­ren Neben­pro­duk­ten her­ge­stellt wird und dadurch purin­rei­cher sein kann. Zur Ergän­zung von Ome­ga-3-Fett­säu­ren ist Algen­öl die pas­sen­de­re Wahl.

Zusätz­lich soll­te die Cal­ci­um­zu­fuhr im Blick behal­ten wer­den. Zur bedarfs­ge­rech­ten Ergän­zung eig­nen sich zum Bei­spiel Eier­scha­len­pul­ver oder Cal­ci­um­ci­trat.

Von BARF bezie­hungs­wei­se Roh­füt­te­rung ist bei Leish­ma­ni­o­se eher abzu­ra­ten. Gegar­te Zuta­ten sind in der Regel bes­ser ver­dau­lich und wer­den von vie­len betrof­fe­nen Hun­den bes­ser ver­tra­gen. Gera­de bei einer chro­ni­schen Erkran­kung wie Leish­ma­ni­o­se ist es wich­tig, das Ver­dau­ungs­sys­tem nicht zusätz­lich zu belas­ten, son­dern auf eine mög­lichst scho­nen­de und all­tags­taug­li­che Füt­te­rung zu set­zen.

Pas­sen­de Ani­fit Pro­duk­te für die purin­ar­me Füt­te­rung bei Leish­ma­ni­o­se

Die pas­sen­de Füt­te­rung lässt sich am bes­ten umset­zen, wenn auch die gewähl­ten Pro­duk­te genau auf die­se beson­de­ren Anfor­de­run­gen abge­stimmt sind. Ani­fit bie­tet hier ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten.

Anifit purinarmes Hundefutter

Purin­ar­mes Hun­de­fut­ter „Purin Low” von Ani­fit bei Leish­ma­ni­o­se

Für eine beson­ders purin­ar­me Füt­te­rung eig­net sich vor allem Purin Low. Die­ses spe­zi­ell ent­wi­ckel­te Hun­de­fut­ter ist beson­ders inter­es­sant für Hun­de mit Leish­ma­ni­o­se, die Allo­pu­ri­nol erhal­ten und bei denen das Risi­ko für Harn­stei­ne berück­sich­tigt wer­den muss.

Purin Low über­zeugt durch meh­re­re Vor­tei­le:

  • sehr nied­ri­ger Purin­ge­halt
  • leicht ver­dau­lich
  • hoch­wer­ti­ge Zuta­ten
  • durch Gefrier­trock­nung blei­ben Nähr­stof­fe und Geschmack beson­ders gut erhal­ten
  • lan­ge halt­bar
  • frei von Kon­ser­vie­rungs­mit­teln, Geschmacks­ver­stär­kern, Farb­stof­fen und Aro­men

Bei Purin Low beträgt der Anteil der Harn­säu­re nur 40 mg pro 100 g und ist damit beson­ders nied­rig.

Zusam­men­set­zung:30 % Hüh­ner­brust, 30 % Apfel, 20 % Hüt­ten­kä­se, 10 % Rot­barsch, 10 % Rin­der­talg, Pri­se Cal­ci­um
Füt­te­rungs­emp­feh­lung pro Tag:Nach Bedarf und Gewicht des Tie­res ver­füt­tern. 
Direkt bestel­len Wei­te­re Details anse­hen

Alter­na­ti­ve für grö­ße­re Hun­de: pas­sen­de Ani­fit Sor­ten in Kom­bi­na­ti­on mit Phos­phat­bin­der

Für klei­ne Hun­de ist Purin Low oft eine sehr gute Lösung, weil sich damit eine purin­ar­me Füt­te­rung ein­fach und noch rela­tiv kos­ten­güns­tig umset­zen lässt. Bei grö­ße­ren Hun­den sieht das jedoch oft anders aus: Wenn täg­lich deut­lich grö­ße­re Fut­ter­men­gen benö­tigt wer­den, kann Purin Low auf Dau­er recht teu­er wer­den.

In sol­chen Fäl­len ist es sinn­voll, auf pas­sen­de Ani­fit Sor­ten aus­zu­wei­chen und die­se mit Flo­cken und dem Phos­phat­bin­der zu kom­bi­nie­ren. Je nach Ver­träg­lich­keit kön­nen auch Hüt­ten­kä­se, Mager­quark sowie gekoch­te Eier sinn­voll ergänzt wer­den. So ent­steht eine all­tags­taug­li­che und deut­lich wirt­schaft­li­che­re Lösung für grö­ße­re Hun­de.

Als gro­be Ori­en­tie­rung kann die Tages­ra­ti­on zum Bei­spiel aus 35 % Ani­fit-Nass­fut­ter, 15 % Hüt­ten­kä­se oder Mager­quark und 50 % pas­sen­den Flo­cken bestehen.

Geeig­ne­te Ani­fit-Nass­fut­ter­sor­ten bei Leish­ma­ni­o­se sind:

Hin­weis: Der Durch­schnitts­wert an Harn­säu­re der Ani­fit-Gerich­te liegt bei ca. 80 mg/100g

Geeig­ne­te Ani­fit-Flo­cken bei Leish­ma­ni­o­se sind:

Der Phos­phat­bin­der wird dabei ergän­zend ein­ge­setzt, um das Füt­te­rungs­kon­zept im Hin­blick auf die Harn­stein-Pro­ble­ma­tik sinn­voll zu unter­stüt­zen:

Anifit Nahrungsergänzung Phosphatbinder

Phos­phat­bin­der von Ani­fit bei Leish­ma­ni­o­se

Der Phos­phat­bin­der von Ani­fit kann bei Hun­den mit Leish­ma­ni­o­se eine sinn­vol­le Ergän­zung sein, wenn auf­grund der Füt­te­rung und der Behand­lung mit Allo­pu­ri­nol beson­ders auf das Risi­ko für Harn­stei­ne geach­tet wer­den soll. Er wird ein­fach unter das Fut­ter gemischt und lässt sich dadurch gut in den All­tag inte­grie­ren.

Zusam­men­set­zung:Erb­sen­fa­ser, Cal­ci­um­car­bo­nat, Leber­hy­dro­li­sat, Glu­cos­am­in­sul­fat
Füt­te­rungs­emp­feh­lung pro Tag:Pro 5 Kilo Kör­per­ge­wicht 1 Gramm (= 1 Mess­löf­fel) dem Fut­ter bei­mi­schen.
Hier bestel­len

Was Sie bei der purin­ar­men Füt­te­rung bei Leish­ma­ni­o­se bes­ser ver­mei­den soll­ten

Bei Hun­den mit Leish­ma­ni­o­se gibt es eini­ge Fut­ter­mit­tel und Füt­te­rungs­ge­wohn­hei­ten, die bes­ser ver­mie­den wer­den soll­ten. Sie kön­nen den Stoff­wech­sel unnö­tig belas­ten, den Purin­ge­halt der Rati­on erhö­hen oder sich ungüns­tig auf die Harn­we­ge aus­wir­ken.

Dazu gehö­ren vor allem:

  • Klas­si­sches Tro­cken­fut­ter: Indus­tri­el­les Tro­cken­fut­ter ist bei Leish­ma­ni­o­se eher ungüns­tig, da eine aus­rei­chen­de Flüs­sig­keits­auf­nah­me beson­ders wich­tig ist.
  • Purin­rei­che tie­ri­sche Bestand­tei­le: Dazu zäh­len vor allem Inne­rei­en wie Leber, Nie­re, Milz und Herz. Auch Pan­sen, Lun­ge sowie Haut und stark bin­de­ge­webs­hal­ti­ge tie­ri­sche Bestand­tei­le sind weni­ger geeig­net.
  • Bestimm­te Fisch­sor­ten: Eher ungüns­tig sind purin­rei­che­re Fische wie Sar­di­nen, Hering, Makre­le oder Thun­fisch. Wenn Fisch gefüt­tert wird, soll­ten bes­ser puri­när­me­re Sor­ten gewählt wer­den.
  • Lecker­lis mit viel Fleisch oder Neben­pro­duk­ten: Vie­le Kau­ar­ti­kel und Snacks ent­hal­ten getrock­ne­tes Fleisch, Inne­rei­en oder Schlacht­ne­ben­er­zeug­nis­se und sind dadurch oft purin­rei­cher, als es auf den ers­ten Blick wirkt. Dazu gehö­ren zum Bei­spiel Tro­cken­fleisch, Rin­der­lun­ge, Pan­sen­sticks, Schlund oder Och­sen­zie­mer.
  • Fut­ter mit min­der­wer­ti­gen Zusät­zen: Pro­duk­te mit Zucker, künst­li­chen Farb- und Kon­ser­vie­rungs­stof­fen, Aro­men oder unnö­ti­gen Füll­stof­fen soll­ten mög­lichst gemie­den wer­den. Sie tra­gen nicht zu einer bedarfs­ge­rech­ten Ernäh­rung bei und belas­ten den Orga­nis­mus zusätz­lich. Auch purin­rei­che­re Zusät­ze wie Bier­he­fe oder Brau­er­he­fe sowie unspe­zi­fisch dekla­rier­te tie­ri­sche Neben­er­zeug­nis­se kön­nen bei einer purin­be­wuss­ten Füt­te­rung ungüns­tig sein.
  • Häu­fi­ge oder abrup­te Fut­ter­um­stel­lun­gen: Vie­le betrof­fe­ne Hun­de sind emp­find­lich und reagie­ren sen­si­bel auf Ver­än­de­run­gen. Eine mög­lichst kon­stan­te, gut ver­träg­li­che Füt­te­rung sowie eine sanf­te Fut­ter­um­stel­lung ist des­halb meist die bes­se­re Wahl.
Bei Hunden mit Leishmaniose gibt es Futtermittel, die vermieden werden sollten
Bei Hun­den mit Leish­ma­ni­o­se gibt es Fut­ter­mit­tel, die ver­mie­den wer­den soll­ten

FAQ: Häu­fi­ge Fra­gen zur Füt­te­rung bei Leish­ma­ni­o­se beim Hund

Muss jeder Hund mit Leish­ma­ni­o­se purin­arm gefüt­tert wer­den?

Nein, nicht jeder Hund mit Leish­ma­ni­o­se muss auto­ma­tisch streng purin­arm gefüt­tert wer­den. Beson­ders wich­tig wird eine purin­ar­me Ernäh­rung vor allem dann, wenn der Hund Allo­pu­ri­nol erhält. Ohne Allo­pu­ri­nol steht eher eine hoch­wer­ti­ge, gut ver­träg­li­che und scho­nen­de Füt­te­rung im Vor­der­grund.

Was darf ein Hund mit Leish­ma­ni­o­se fres­sen?

Ein Hund mit Leish­ma­ni­o­se soll­te mög­lichst gut ver­träg­li­ches, hoch­wer­ti­ges Fut­ter bekom­men. Wenn er mit Allo­pu­ri­nol behan­delt wird, soll­te zusätz­lich auf einen nied­ri­gen Purin­ge­halt geach­tet wer­den. Geeig­net sind zum Bei­spiel purin­ar­mes Mus­kel­fleisch in mode­ra­ter Men­ge, gut ver­träg­li­che Koh­len­hy­drat­quel­len wie Kar­tof­feln oder Reis sowie aus­ge­wähl­tes Gemü­se. Wich­tig ist außer­dem, dass das Fut­ter ger­ne gefres­sen wird und Ihr Hund aus­rei­chend Flüs­sig­keit auf­nimmt.

War­um ist eine purin­ar­me Ernäh­rung bei Leish­ma­ni­o­se so wich­tig?

Eine purin­ar­me Ernäh­rung ist beson­ders wich­tig, wenn Ihr Hund Allo­pu­ri­nol erhält. Das Medi­ka­ment kann dazu füh­ren, dass sich Xan­thin­stei­ne in den Harn­we­gen bil­den. Eine puri­när­me­re Füt­te­rung kann hel­fen, die­ses Risi­ko zu sen­ken und den Stoff­wech­sel zu ent­las­ten.

Ist Tro­cken­fut­ter bei Leish­ma­ni­o­se geeig­net?

Tro­cken­fut­ter ist bei Leish­ma­ni­o­se nicht die bes­te Wahl. Betrof­fe­ne Hun­de soll­ten mög­lichst viel Flüs­sig­keit auf­neh­men, um die Harn­we­ge zu unter­stüt­zen. Nass­fut­ter oder frisch zube­rei­te­te, gut abge­stimm­te Ratio­nen sind des­halb sinn­vol­ler.

Wel­che Fleisch­sor­ten sind bei Leish­ma­ni­o­se eher unge­eig­net?

Weni­ger geeig­net sind vor allem purin­rei­che tie­ri­sche Bestand­tei­le wie Inne­rei­en, Pan­sen, Lun­ge oder stark bin­de­ge­webs­hal­ti­ge Schlacht­ne­ben­er­zeug­nis­se. Auch man­che Fisch­sor­ten wie Sar­di­nen, Hering, Makre­le oder Thun­fisch sind eher ungüns­tig. Bes­ser geeig­net ist purin­ar­mes Mus­kel­fleisch zum Bei­spiel von Rind, Wild oder Geflü­gel ohne Haut in ange­pass­ter Men­ge.

Darf ein Hund mit Leish­ma­ni­o­se Lecker­lis bekom­men?

Ja, aber die Aus­wahl soll­te gut über­legt sein. Vie­le Kau­ar­ti­kel und Snacks ent­hal­ten gro­ße Men­gen getrock­ne­tes Fleisch, Inne­rei­en oder Neben­pro­duk­te und sind dadurch oft purin­rei­cher als gedacht. Bes­ser sind klei­ne, gut ver­träg­li­che und mög­lichst purin­ar­me Alter­na­ti­ven.

Kann ich mei­nen Hund mit Leish­ma­ni­o­se nor­mal wei­ter­füt­tern?

Das hängt immer von der indi­vi­du­el­len Situa­ti­on ab. Spä­tes­tens wenn Ihr Hund Allo­pu­ri­nol bekommt, soll­te die Füt­te­rung ange­passt wer­den. Aber auch unab­hän­gig davon pro­fi­tie­ren betrof­fe­ne Hun­de von einer gut ver­träg­li­chen, hoch­wer­ti­gen und mög­lichst ent­las­ten­den Ernäh­rung ohne künst­li­che Zusät­ze.

War­um wer­den bestimm­te Ani­fit-Sor­ten zur purin­ar­men Ernäh­rung emp­foh­len, obwohl sie auch Inne­rei­en ent­hal­ten?

Ent­schei­dend ist hier nicht die ein­zel­ne Dose, son­dern immer die Zusam­men­set­zung der gesam­ten Tages­ra­ti­on. Die emp­foh­le­nen Ani­fit-Sor­ten wer­den nicht pur gefüt­tert, son­dern in ein durch­dach­tes Gesamt­kon­zept ein­ge­bun­den – zum Bei­spiel in Kom­bi­na­ti­on mit purin­ar­men Flo­cken wie Kar­tof­fel­flo­cken oder Reis­pops sowie je nach Ver­träg­lich­keit mit Hüt­ten­kä­se, Mager­quark oder gekoch­tem Ei. So lässt sich der Anteil purin­rei­cher Bestand­tei­le in der Gesamt­ra­ti­on deut­lich redu­zie­ren. Der Phos­phat­bin­der wird dabei ergän­zend ein­ge­setzt, um das Füt­te­rungs­kon­zept im Hin­blick auf die Harn­stein-Pro­ble­ma­tik sinn­voll zu unter­stüt­zen. Gleich­zei­tig kann Ani­fit hier sei­ne Stär­ken aus­spie­len: natür­li­che Zuta­ten, kei­ne künst­li­chen Zusatz­stof­fe, hohe Qua­li­tät und eine scho­nen­de Her­stel­lung. So ent­steht eine Lösung, die nicht nur all­tags­taug­lich und aus­ge­wo­gen ist, son­dern auch den Anspruch an eine mög­lichst hoch­wer­ti­ge Füt­te­rung erfüllt.

Kos­ten­freie Ernäh­rungs­be­ra­tung für Hun­de mit Leish­ma­ni­o­se

Gera­de bei Leish­ma­ni­o­se ist die pas­sen­de Füt­te­rung beson­ders wich­tig — vor allem dann, wenn Ihr Hund Allo­pu­ri­nol erhält. In einer kos­ten­frei­en Ernäh­rungs­be­ra­tung erhal­ten Sie indi­vi­du­el­le Emp­feh­lun­gen, die zur Situa­ti­on Ihres Hun­des pas­sen – zum Bei­spiel zur geeig­ne­ten Fut­ter­wahl, zur Zusam­men­set­zung der Rati­on und zu sinn­vol­len Ergän­zun­gen.

Jetzt kos­ten­lo­se Bera­tung sichern!

Übri­gens: Wei­te­re wert­vol­le Tipps und Infor­ma­tio­nen rund um das The­ma „Art­ge­rech­te Ernäh­rung von Hun­den und Kat­zen” fin­den Sie in unse­rem Ernäh­rungs­rat­ge­ber. Außer­dem haben wir für Sie Ant­wor­ten auf häu­fig gestell­te Fra­gen zu Ani­fit gesam­melt.

Christina Williger - Anifit-Fachberaterin
Chris­ti­na Wil­li­ger – Zer­ti­fi­zier­te
Ernäh­rungs­be­ra­te­rin für Hun­de & Kat­zen

Fazit zur Füt­te­rung bei Leish­ma­ni­o­se

Die rich­ti­ge Füt­te­rung kann Hun­de mit Leish­ma­ni­o­se im All­tag gezielt unter­stüt­zen und soll­te immer an die indi­vi­du­el­le Situa­ti­on ange­passt wer­den. Nicht jeder Hund mit Leish­ma­ni­o­se muss auto­ma­tisch streng purin­arm gefüt­tert wer­den. Beson­ders bei einer Behand­lung mit Allo­pu­ri­nol ist es jedoch wich­tig, auf eine purin­ar­me, gut ver­träg­li­che und mög­lichst scho­nen­de Ernäh­rung zu ach­ten.

Ent­schei­dend sind außer­dem eine gute Akzep­tanz, eine aus­rei­chen­de Flüs­sig­keits­auf­nah­me und die Aus­wahl pas­sen­der Zuta­ten. So lässt sich die Füt­te­rung sinn­voll auf die beson­de­ren Bedürf­nis­se betrof­fe­ner Hun­de abstim­men und der Orga­nis­mus best­mög­lich ent­las­ten.

Gefällt Ihnen die­ser Bei­trag? Dann tei­len Sie ihn doch mit Ihren Freun­den!
Christina Williger von Ihr-Futtershop.de

Christina Williger
Ernährungsberaterin für Hunde & Katzen | Autorin | Gründerin von Ihr-Futtershop.de

Im Laufe meines Lebens durfte ich viele verschiedene Haustiere begleiten und wertvolle Erfahrungen im Umgang mit ihren ganz unterschiedlichen Bedürfnissen sammeln. Zusätzlich war ich fast 20 Jahre lang im Pferdesport sowie im Hundesport aktiv. Meine tiefe Verbundenheit zu Tieren hat mich dazu bewegt, als Autorin im Heimtierbereich tätig zu werden und mein Wissen sowie meine Erfahrungen mit anderen Tierhalterinnen und Tierhaltern zu teilen. Die gesundheitlichen Herausforderungen meines Hundes Aragon haben mich außerdem dazu inspiriert, mich zur zertifizierten Ernährungsberaterin für Hunde und Katzen weiterzubilden. Mit meinen Büchern, Ratgebern und Fachbeiträgen möchte ich das Bewusstsein für die Bedürfnisse unserer Haustiere schärfen, ihre Lebensqualität nachhaltig verbessern und einen Beitrag zu einem harmonischen Zusammenleben von Mensch und Tier leisten.

Sie möchten mehr erfahren? Hier finden Sie alle Beiträge zum Thema artgerechte Ernährung von Hunden & Katzen.