Vitamine und Spurenelemente stehen auf fast jeder Futterverpackung, trotzdem ist oft unklar, was ein Hund davon wirklich braucht. In meiner Beratung begegnen mir zwei Probleme: eine Unterversorgung auf der einen Seite und eine gut gemeinte Überdosierung auf der anderen. Bei einigen Spurenelementen wie Selen liegen Bedarf und Höchstmenge nur um das Zwei- bis Dreifache auseinander, bei anderen wie Mangan fehlt bei selbst zusammengestellten Rationen oft etwas. In diesem Ratgeber erfahren Sie, welche Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente Ihr Hund benötigt, wofür sie wichtig sind und wann eine Ergänzung sinnvoll ist.

Die wichtigsten Punkte zu Mikronährstoffen im Hundefutter
Ein ausgewogenes Alleinfutter deckt den Bedarf eines gesunden Hundes an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Ergänzen sollten Sie vor allem bei selbst gekochten oder rohen Rationen, dann aber gezielt nach Berechnung.
- Fettlösliche Vitamine (A, D, E, K) werden gespeichert und können sich bei Überdosierung anreichern, wasserlösliche (B-Gruppe, C) werden ausgeschieden.
- Vitamin C bildet der Hund selbst, Vitamin D dagegen kaum, er ist auf Vitamin D aus dem Futter angewiesen.
- Zink braucht eine gut verfügbare Bindungsform, Getreide und viel Calcium hemmen die Aufnahme.
- Bei Selen ist der Abstand zwischen Bedarf und Höchstmenge klein, eigenmächtiges Zufüttern ist riskant.
- Mangan kommt beim Barfen oft zu kurz, weil Muskelfleisch, Knochen und Fett kaum Mangan enthalten.
- Mein Rat: Prüfen Sie zuerst, was das Futter bereits liefert. Ergänzen Sie danach nur, was nach einer Berechnung tatsächlich fehlt.
Welche Vitamine braucht ein Hund?
Vitamine sind organische Stoffe, die der Körper in kleinen Mengen für Zellteilung, Blutbildung, Nerven, Haut und Fell braucht. Einige kann der Hund selbst herstellen: Vitamin C bildet er in der Leber, einen Teil des Vitamin K liefern seine Darmbakterien. Vitamin A kann er anders als die Katze aus dem Beta-Carotin pflanzlicher Kost gewinnen. Die übrigen Vitamine muss er über das Futter aufnehmen.
Man unterscheidet fettlösliche und wasserlösliche Vitamine. Fettlösliche Vitamine werden mit dem Nahrungsfett aufgenommen und in Leber und Fettgewebe gespeichert. Ein Mangel fällt deshalb erst spät auf, ein dauerhaftes Zuviel kann sich dagegen anreichern und schaden. Wasserlösliche Vitamine werden kaum gespeichert, ein Überschuss geht mit dem Urin verloren.
| Vitamin | Funktion | Gute Quellen |
|---|---|---|
| Vitamin A | Sehkraft, Haut, Fell, Immunsystem | Leber, Eigelb, Karotten |
| Vitamin D | Calcium- und Phosphorstoffwechsel, Knochen und Zähne | fetter Seefisch, Eigelb, Lebertran |
| Vitamin E | Schutz der Zellmembranen | pflanzliche Öle, Weizenkeime |
| Vitamin K | Blutgerinnung | Leber, grünes Gemüse |
| B-Vitamine | Energiestoffwechsel, Nerven, Haut und Fell, Blutbildung | Fleisch, Innereien, Fisch, Hefe |
| Vitamin C | Zellschutz | Eigenbildung in der Leber |
Anders als der Mensch kann der Hund Vitamin D kaum über die Haut bilden. Eine Studie der Arbeitsgruppe um How hat gezeigt, dass seine Haut nur sehr wenig von dem Stoff enthält, aus dem bei Sonnenlicht Vitamin D entsteht. Er ist deshalb das ganze Jahr auf Vitamin D aus dem Futter angewiesen, besonders im Wachstum. Gleichzeitig ist Vitamin D eines der Vitamine, bei denen eine Überdosierung am ehesten gefährlich wird. Ein Mangel an Vitamin B12 entsteht beim Hund dagegen meist nicht durch das Futter, sondern durch eine gestörte Aufnahme im Darm.
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Ob Ihr Hund über sein Futter gut mit Vitaminen und Spurenelementen versorgt ist, lässt sich an Deklaration und Ration gut ablesen. Gemeinsam schauen wir uns an, was Ihr Hund bekommt, ob etwas fehlt und ob eine Ergänzung überhaupt nötig ist.
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Mineralstoffe im Hundefutter
Mineralstoffe sind anorganische Stoffe. Sie liefern keine Energie, sind aber für Knochen, Nerven und viele Stoffwechselschritte unverzichtbar. Mengenelemente braucht der Hund in größeren Mengen, bei Spurenelementen genügen dagegen kleinste Mengen.
| Mengenelement | Funktion | Worauf beim Hund zu achten ist |
|---|---|---|
| Calcium | Knochen und Zähne, Muskeln, Nerven | im richtigen Verhältnis zu Phosphor |
| Phosphor | Knochenaufbau, Energiestoffwechsel | reines Fleisch ist phosphorreich und calciumarm |
| Magnesium | Muskeln, Enzyme | im Alleinfutter ausreichend enthalten |
| Natrium | Wasserhaushalt, Nervenreize | im Alleinfutter abgedeckt |
| Kalium | Muskel- und Nervenfunktion | bei Nierenerkrankungen tierärztlich begleiten |
Besonders wichtig ist das Calcium-Phosphor-Verhältnis. Reines Muskelfleisch liefert viel Phosphor, aber kaum Calcium, eine einseitige Fleischfütterung kann auf Dauer zu einem sekundären Hyperparathyreoidismus mit geschwächten Knochen führen. Bei Welpen großer Rassen wirken sich Ungleichgewichte besonders schnell auf das Skelett aus. Natrium nimmt der Hund vor allem über Salz auf, das in einem Alleinfutter bereits passend enthalten ist.
Spurenelemente und ihre Aufgaben
Auch Spurenelemente sind anorganisch, im Futter können sie aber an organische Verbindungen gebunden sein, zum Beispiel als Chelat. Dem Hund genügen kleinste Mengen, sie sind Bestandteil vieler Enzyme. Wichtig ist neben der Menge das Verhältnis zueinander, zu viel Zink kann zum Beispiel die Aufnahme von Kupfer stören.
| Spurenelement | Funktion | Gute Quellen |
|---|---|---|
| Zink | Haut, Fell, Immunsystem, Wundheilung | Fleisch, Innereien |
| Eisen | Sauerstofftransport, Blutbildung | rotes Fleisch, Milz, Leber |
| Kupfer | Blutbildung, Bindegewebe, Pigmentierung | Leber, Innereien |
| Jod | Schilddrüse | Seefisch, Seealgen |
| Selen | Zellschutz zusammen mit Vitamin E | Fisch, Niere, Eier |
| Mangan | Knorpel, Knochen, Bindegewebe, Enzyme | Muscheln, grüner Pansen |
Zink
Zink ist an unzähligen Enzymen beteiligt und besonders wichtig für Haut, Fell und Immunsystem. Der Körper kann es kaum speichern und braucht deshalb eine regelmäßige Zufuhr. Nach den FEDIAF-Leitlinien benötigt ein ruhiger erwachsener Hund mindestens rund 21 Milligramm Zink je 1000 Kilokalorien, ein aktiver rund 18 Milligramm.
| Körpergewicht (ruhiger Hund) | Energiebedarf pro Tag | Zinkbedarf pro Tag |
|---|---|---|
| 5 kg | rund 320 kcal | rund 7 mg |
| 10 kg | rund 530 kcal | rund 11 mg |
| 20 kg | rund 900 kcal | rund 19 mg |
| 30 kg | rund 1220 kcal | rund 25 mg |
| 40 kg | rund 1510 kcal | rund 32 mg |
Wie viel davon ankommt, hängt von der Bindungsform ab. Organisch gebundenes Zink, etwa als Zinkchelat oder Zink-Bisglycinat, wird besser aufgenommen als anorganisches Zinkoxid. In einer Studie der Arbeitsgruppe um Lowe speicherten Hunde mit organisch gebundenem Zink mehr Zink im Fell, außerdem wuchs ihr Fell besser. Zinksulfat liegt dazwischen. Phytinsäure aus Getreide und ein sehr hoher Calciumgehalt binden Zink im Darm und senken die Aufnahme zusätzlich. Welche Form ein Futter enthält, steht bei den Zusatzstoffen auf dem Etikett.
Nordische Rassen wie Siberian Husky und Alaskan Malamute neigen zu einer zinkabhängigen Hauterkrankung, bei der die Aufnahme gestört ist. Eine dauerhafte Überversorgung kann dagegen den Kupferhaushalt stören, Zinkpräparate sollten Sie deshalb nicht auf Verdacht geben. Wenn mir Halterinnen und Halter Haut- und Fellprobleme schildern, schaue ich zuerst auf die Ration, bevor wir über Zinkpräparate sprechen.

Selen
Selen ist Baustein körpereigener Schutzenzyme wie der Glutathionperoxidase, die Zellen vor oxidativem Stress schützen. Es arbeitet eng mit Vitamin E zusammen und ist an der Umwandlung des Schilddrüsenhormons in seine aktive Form beteiligt. Viele ungesättigte Fettsäuren in der Ration, zum Beispiel durch reichlich Öl, erhöhen den Bedarf an diesem Schutz.
Laut den FEDIAF-Leitlinien liegt der Mindestgehalt für erwachsene Hunde je nach Futterart und Aktivität bei 0,18 bis 0,27 Milligramm Selen je Kilogramm Trockenmasse, für Welpen bei 0,40 Milligramm. Die gesetzliche Höchstgrenze in der EU liegt bei rund 0,57 Milligramm, also nur etwa beim Doppelten bis Dreifachen. Ein Selenpräparat auf Verdacht kann diese Grenze deshalb schnell überschreiten.
Natürliche Quellen sind Fisch, Niere, Leber und Eier, der Gehalt schwankt aber stark mit dem Selengehalt der Böden. Deutschland gilt als selenarme Region. Beim Barfen werden gern Paranüsse eingesetzt, ihr Selengehalt schwankt von Nuss zu Nuss jedoch erheblich. Außerdem enthalten Paranüsse laut Bundesamt für Strahlenschutz vergleichsweise viel Radium. Planbarer ist eine berechnete Ergänzung, organisch als Selenhefe oder anorganisch als Natriumselenit.

Mangan
Mangan macht zahlreiche Enzyme arbeitsfähig, etwa im Energiestoffwechsel und beim antioxidativen Schutz. Es wird außerdem für den Aufbau von Knorpel, Knochen und Bindegewebe gebraucht, ein Mittel gegen Gelenkerkrankungen ist es aber nicht. Der Bedarf liegt nach NRC bei rund 4,8 Milligramm je Kilogramm Trockenmasse, nach FEDIAF bei 5,8 bis 6,7 Milligramm.
Bei Mangan ist nicht die Überdosierung das Problem, sondern die Unterversorgung. Muskelfleisch, Knochen und Fett, die Hauptbestandteile vieler Rohrationen, enthalten kaum Mangan. Miesmuscheln sind dagegen ergiebig, sie enthalten laut US-Nährwertdatenbank rund 3,4 Milligramm Mangan je 100 Gramm. Auch grüner Pansen kann viel Mangan liefern, die Werte schwanken aber je nach Vormageninhalt stark. Pflanzliche Quellen wie Vollkorn sind manganreich, werden aber schlechter verwertet. Bei selbst gekochten Rationen, die ich durchrechne, fehlt häufig Mangan.

Eisen
Eisen ist Bestandteil des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin und damit für den Sauerstofftransport unverzichtbar. Nach FEDIAF braucht ein ruhiger erwachsener Hund mindestens rund 42 Milligramm Eisen je Kilogramm Trockenmasse, die NRC nennt 30 Milligramm. Aus Fleisch und Innereien nimmt der Hund Eisen als Häm-Eisen besonders gut auf, sehr reich daran ist zum Beispiel die Milz.
Ein Eisenmangel entsteht beim Hund selten durch das Futter, häufiger durch Blutverluste, etwa bei starkem Parasitenbefall oder Blutungen im Magen-Darm-Trakt. Eisen sollten Sie deshalb nur nach einer tierärztlichen Diagnose ergänzen, denn zu viel reizt Magen und Darm und kann giftig wirken.
Kupfer
Kupfer braucht der Hund für die Blutbildung, für das Bindegewebe und für die Farbe von Haut und Fell. Der Mindestgehalt liegt nach FEDIAF bei rund 8 Milligramm je Kilogramm Trockenmasse, die NRC nennt 6 Milligramm. Leber ist die ergiebigste Quelle, Rinderleber enthält laut US-Nährwertdatenbank zum Beispiel rund 10 Milligramm Kupfer je 100 Gramm. Wie gut Kupfer aufgenommen wird, hängt von der Form ab: Kupferoxid kann der Hund kaum verwerten, Kupfersulfat und gebundene Formen dagegen gut.
Einige Rassen speichern Kupfer verstärkt in der Leber, zum Beispiel Bedlington Terrier, Labrador Retriever, Dobermann, Dalmatiner und West Highland White Terrier. Das beschreibt ein Konsensbericht der Arbeitsgruppe um Webster, in dem Fachtierärztinnen und Fachtierärzte den Wissensstand zu chronischen Lebererkrankungen beim Hund zusammengefasst haben. Bei Labrador Retrievern ist der Kupfergehalt der Leber laut einer Untersuchung der Arbeitsgruppe um Johnston gestiegen, seit Futter besser verfügbare Kupferformen statt Kupferoxid enthält. Bei diesen Rassen und bei einer bestehenden Lebererkrankung sollte der Kupfergehalt der Ration bewusst niedrig sein.
Jod
Die Schilddrüse bildet aus Jod ihre Hormone, die Stoffwechsel, Wachstum und Körpertemperatur steuern. Der Bedarf eines erwachsenen Hundes liegt nach FEDIAF und NRC bei rund 1 Milligramm Jod je Kilogramm Trockenmasse. Muskelfleisch und Innereien enthalten wenig Jod, Seefisch und Meeresalgen dagegen viel. Rationen beim Barfen oder Selbstkochen sind deshalb ohne gezielte Ergänzung häufig jodarm, das zeigte auch die Untersuchung der Arbeitsgruppe um Dillitzer.
Jod ist in Alleinfutter enthalten, bei selbst zusammengestellten Rationen wird es oft über Seealgenmehl ergänzt. Weil der Jodgehalt von Algenprodukten stark schwankt, sollte die Menge berechnet und genau abgewogen werden. Zu viel Jod kann die Schilddrüse ebenfalls stören, bei Welpen mit sehr jodreichem Futter fand die Arbeitsgruppe um Castillo Anzeichen einer Unterfunktion. Eine Schilddrüsenunterfunktion beim erwachsenen Hund hat dagegen meist eine Autoimmunerkrankung als Ursache und keinen Jodmangel.
Woran erkennt man einen Mangel beim Hund?
Ein Mangel zeigt sich oft schleichend und unspezifisch, zum Beispiel durch stumpfes Fell, Hautprobleme, Müdigkeit oder schlechte Wundheilung. Weil diese Anzeichen viele Ursachen haben können, lässt sich ein Mangel nur über eine tierärztliche Untersuchung sicher feststellen. Bei einem gesunden Hund mit hochwertigem Alleinfutter ist ein echter Mangel selten. Häufiger entsteht er bei selbst zusammengestellten Rationen, zum Beispiel beim Barfen oder Selbstkochen, oder durch eine Erkrankung, die die Aufnahme stört.
Wann ist eine Ergänzung sinnvoll?
Bei selbst gekochten oder rohen Rationen müssen Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente gezielt ergänzt werden. In einer Untersuchung der Arbeitsgruppe um Dillitzer waren viele Rationen beim Barfen zum Beispiel bei Calcium, Kupfer, Zink, Jod und den Vitaminen A und D nicht bedarfsdeckend. Einen veränderten Bedarf haben auch Welpen, trächtige und säugende Hündinnen und Hunde nach einer Erkrankung, dann sollte die Ergänzung tierärztlich abgesprochen werden. Wer Lebertran gibt, sollte die Menge berechnen, weil er reichlich Vitamin A und D enthält. Bei einem gesunden Hund mit gutem Alleinfutter ist eine Ergänzung dagegen meist überflüssig und kann bei fettlöslichen Vitaminen und Selen sogar schaden.
Ergänzen oder nicht: meine Praxis beim Hund
Für mich fängt alles beim Grundfutter an. Ich füttere selbst Anifit-Hundefutter, weil mir der sehr hohe Fleischanteil, die offene Deklaration und der Verzicht auf künstliche Zusätze wichtig sind. Auf dieser Basis stellt sich die Frage nach dem Ergänzen oft gar nicht. Wenn eine Ergänzung notwendig ist, nutze ich für natürliche B-Vitamine gern Bierhefe und für Omega-3 ein hochwertiges Lachsöl. Wer selbst kocht oder barft, sollte die Ration einmal vollständig berechnen lassen, statt einzelne Spurenelemente nach Gefühl zu ergänzen.
Fragen rund um Vitamine und Spurenelemente
Braucht mein Hund zusätzlich Vitamin C?
Nein, ein gesunder Hund bildet Vitamin C in der Leber selbst. Etwas Obst oder Gemüse als gelegentlicher Snack schadet aber nicht.
Kann man einem Hund zu viele Vitamine geben?
Ja. Vor allem Vitamin A und D reichern sich an und können bei dauerhafter Überdosierung schaden. Mehr Vitamine sind deshalb nicht automatisch besser.
Was ist der Unterschied zwischen Selenhefe und Natriumselenit?
Selenhefe ist eine organische Form, in der das Selen an Eiweißbausteine gebunden ist und vom Körper auch gespeichert wird. Natriumselenit ist anorganisch und wirkt ebenfalls, wird aber anders verstoffwechselt. In der EU darf organisches Selen nur in geringerer Menge zugesetzt werden.
Steht die Zinkform auf der Verpackung?
Ja, unter den Zusatzstoffen ist Zink mit seiner Verbindung angegeben, zum Beispiel als Zinksulfat oder Zink-Aminosäure-Chelat.
Helfen Mangan oder Zink bei Gelenk- oder Hautproblemen?
Beide sind wichtige Bausteine, ein Heileffekt durch zusätzliche Gaben ist aber nicht belegt. Bei Beschwerden sollte zuerst die Ursache in der Tierarztpraxis geklärt werden.
Zum Schluss: Wann eine Ergänzung beim Hund sinnvoll ist
Vitamine und Spurenelemente sind keine Frage von viel oder wenig, sondern von passend. Ein gutes Alleinfutter nimmt Ihnen diese Rechnung ab, bei selbst zusammengestellten Rationen ist eine einmalige Berechnung der sicherste Weg. Gerade bei Selen und den fettlöslichen Vitaminen schadet das gut gemeinte Zuviel eher als ein kleiner Mangel, deshalb sollte jede Ergänzung einen Grund haben, den Sie kennen.
Quellenverzeichnis
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- How K. L., Hazewinkel H. A. W., Mol J. A. (1994): Dietary vitamin D dependence of cat and dog due to inadequate cutaneous synthesis of vitamin D. General and Comparative Endocrinology 96(1):12 bis 18, Studie zur Vitamin-D-Bildung in der Haut von Hund und Katze.
- Webster C. R. L. et al. (2019): ACVIM consensus statement on the diagnosis and treatment of chronic hepatitis in dogs. Journal of Veterinary Internal Medicine 33(3):1173 bis 1200, Konsensbericht zu Kupferspeicherung und chronischer Leberentzündung.
- Johnston A. N. et al. (2013): Hepatic copper concentrations in Labrador Retrievers with and without chronic hepatitis: 72 cases (1980 bis 2010). Journal of the American Veterinary Medical Association 242(3):372 bis 380, Untersuchung zur Kupferanreicherung in der Leber.
- Castillo V. A. et al. (2001): Changes in thyroid function in puppies fed a high iodine commercial diet. The Veterinary Journal 161(1):80 bis 84, Studie zu Jodüberversorgung bei Welpen.
- Lowe J. A., Wiseman J., Cole D. J. A. (1994): Zinc source influences zinc retention in hair and hair growth in the dog. Journal of Nutrition 124(12 Suppl):2575S bis 2576S, Studie zur Verfügbarkeit verschiedener Zinkformen.
- White S. D. et al. (2001): Zinc-responsive dermatosis in dogs: 41 cases and literature review. Veterinary Dermatology 12(2):101 bis 109, Übersicht zur zinkabhängigen Hauterkrankung.
- Dillitzer N., Becker N., Kienzle E. (2011): Intake of minerals, trace elements and vitamins in bone and raw food rations in adult dogs. British Journal of Nutrition 106(S1):S53 bis S56, Untersuchung der Nährstoffversorgung von BARF-Rationen.
- Bundesamt für Strahlenschutz: Radioaktivität in Lebensmitteln, Informationen zu Radium in Paranüssen.
- U.S. Department of Agriculture: FoodData Central, Mangangehalt von Miesmuscheln und Kupfergehalt von Rinderleber.
- Zentek J. (2022): Ernährung des Hundes. Grundlagen, Fütterung, Diätetik. Begründet von Helmut Meyer. Thieme, 9. Auflage, Standardwerk der Hundeernährung.







