Auf der einen Dose stehen die Kalorien groß auf der Rückseite, auf der nächsten sucht man sie vergeblich, und beim Trockenfutter fehlt die Angabe oft ganz. Dabei sind die Kalorien im Hundefutter der Schlüssel zur richtigen Futtermenge: Erst wenn ich weiß, wie viel Energie in 100 Gramm stecken, kann ich ausrechnen, wie viel mein Hund tatsächlich braucht. In diesem Ratgeber zeige ich Ihnen, wo Sie den Energiegehalt finden, wie Sie ihn aus den analytischen Bestandteilen selbst berechnen und worauf Sie beim Vergleich von Futtersorten achten müssen. Wenn Sie die Grundlagen auffrischen möchten, lohnt vorab ein Blick in die Grundlagen der Hundeernährung.

Kalorien im Hundefutter berechnen: Das Wichtigste in Kürze
Den Energiegehalt eines Hundefutters berechnen Sie aus den analytischen Bestandteilen mit den modifizierten Atwater-Faktoren: Rohprotein und Kohlenhydrate liefern je 3,5 kcal pro Gramm, Rohfett 8,5 kcal pro Gramm. Die Kohlenhydrate ermitteln Sie als Rest zu 100 Prozent.
- Die Kalorienangabe (kcal pro 100 g) ist freiwillig, deshalb fehlt sie auf vielen Verpackungen, vor allem beim Trockenfutter.
- Kohlenhydrate (NfE) = 100 minus Rohprotein, Rohfett, Rohfaser, Rohasche und Feuchtigkeit.
- Energiegehalt je 100 g = (Protein × 3,5) + (Fett × 8,5) + (Kohlenhydrate × 3,5).
- Trockenfutter liegt typisch bei 350 bis 400 kcal pro 100 g, Nassfutter bei etwa 80 bis 120 kcal pro 100 g.
- Nass und trocken lassen sich nur über die Trockensubstanz fair vergleichen, nicht direkt pro 100 Gramm.
- Meine Empfehlung: erst den Energiebedarf Ihres Hundes bestimmen, dann durch den Kaloriengehalt teilen, das ergibt die Tagesmenge in Gramm.
Warum ist der Kaloriengehalt im Hundefutter wichtig?
Der Kaloriengehalt entscheidet darüber, wie viel Futter Ihr Hund pro Tag bekommen sollte. Zwei Futtersorten mit derselben Portionsgröße können völlig unterschiedlich viel Energie liefern, und genau hier entstehen die meisten Fütterungsfehler. Wer ein energiedichtes Futter nach Augenmaß füttert, überschreitet den Bedarf schnell, ohne es zu merken, und schleichendes Übergewicht ist die Folge.
Umgekehrt hilft der Energiegehalt beim Vergleich: Erst wenn Sie wissen, wie viele Kalorien je 100 Gramm in zwei Sorten stecken, können Sie beurteilen, welches Futter für Ihren Hund das passendere ist und welche Portion realistisch ist. Der Kaloriengehalt ist damit die eine Hälfte der Rechnung, die andere ist der Energiebedarf Ihres Hundes, den ich im Ratgeber Wie viel Hundefutter pro Tag Schritt für Schritt erkläre. In diesem Beitrag geht es um die Seite des Futters: die Kalorien im Napf.
Wo finde ich die Kalorien auf der Verpackung?
Die Kalorienangabe in kcal oder kJ pro 100 Gramm ist bei Tierfutter freiwillig, anders als bei Lebensmitteln für uns Menschen. Manche Hersteller drucken sie auf, viele aber nicht. Verpflichtend sind dagegen die analytischen Bestandteile, also die Angaben zu Rohprotein, Rohfett, Rohfaser, Rohasche und meist auch Feuchtigkeit. Genau aus diesen Werten lässt sich der Energiegehalt selbst berechnen.
Steht eine Kalorienangabe drauf, können Sie sie direkt verwenden. Fehlt sie, brauchen Sie die analytischen Bestandteile, die Sie auf jeder Verpackung und meist auch auf der Produktseite im Shop finden. Eine offene, ehrliche Deklaration ist dabei nicht nur für die Kalorienrechnung Gold wert, sondern verrät auch viel über die Qualität des Futters.
Wie berechne ich die Kalorien im Hundefutter selbst?
Den Energiegehalt berechnen Sie in drei Schritten: Zuerst lesen Sie die analytischen Bestandteile ab, dann ermitteln Sie den Kohlenhydratanteil als Rest zu 100 Prozent, und zuletzt multiplizieren Sie die Nährstoffe mit den modifizierten Atwater-Faktoren. Diese Faktoren berücksichtigen, dass ein Hund die Nährstoffe nicht zu 100 Prozent verwertet, sondern ein Teil der Energie über Kot und Urin verloren geht.
| Nährstoff | Modifizierter Atwater-Faktor | Bedeutung |
|---|---|---|
| Rohprotein | 3,5 kcal je Gramm | Eiweiß aus Fleisch, Innereien und pflanzlichen Quellen |
| Rohfett | 8,5 kcal je Gramm | energiereichster Nährstoff, mehr als doppelt so viel wie Protein |
| Kohlenhydrate (NfE) | 3,5 kcal je Gramm | stickstofffreie Extraktstoffe, also der verwertbare Kohlenhydratanteil |
Der Kohlenhydratanteil, fachlich die stickstofffreien Extraktstoffe (NfE), steht selten direkt auf der Packung. Sie berechnen ihn als Rest: NfE in Prozent = 100 minus Rohprotein minus Rohfett minus Rohfaser minus Rohasche minus Feuchtigkeit. Daraus ergibt sich der Energiegehalt: kcal je 100 g = (Rohprotein × 3,5) + (Rohfett × 8,5) + (NfE × 3,5). Ist auf einer Trockenfutterpackung keine Feuchtigkeit angegeben, rechnen Sie mit etwa 8 bis 10 Prozent.
Diese Atwater-Methode ist die mit Abstand einfachste und lässt sich mit jeder Verpackung und einem Taschenrechner anwenden. Sie hat aber eine bekannte Schwäche: Bei hochwertigem, fett- und fleischreichem Futter mit hoher Verdaulichkeit und wenig Rohfaser, also genau dem Profil eines guten Nassfutters, fällt sie tendenziell etwas zu niedrig aus. Der Grund: Die Faktoren rechnen mit durchschnittlichen Verdaulichkeiten, und Premiumfutter wird vom Hund besser verwertet als der Durchschnitt. Hersteller verwenden deshalb oft die genauere NRC-Gleichung, die zusätzlich die Bruttoenergie und die Verdaulichkeit berücksichtigt und meist 5 bis 15 Prozent höher liegt. Mein Rechner weiter unten gibt Ihnen beide Werte aus, damit Sie die Spanne sehen.
Rechenbeispiel: Trockenfutter und Nassfutter im Vergleich
Nehmen wir ein typisches Trockenfutter mit folgenden analytischen Bestandteilen: 26 Prozent Rohprotein, 15 Prozent Rohfett, 5 Prozent Rohfaser, 7 Prozent Rohasche und 10 Prozent Feuchtigkeit. Der Kohlenhydratanteil beträgt damit 100 minus 26 minus 15 minus 5 minus 7 minus 10, also 37 Prozent.
| Nährstoff (Trockenfutter) | Anteil je 100 g | Rechnung | Energie |
|---|---|---|---|
| Rohprotein | 26 g | 26 × 3,5 | 91 kcal |
| Rohfett | 15 g | 15 × 8,5 | 127,5 kcal |
| Kohlenhydrate (NfE) | 37 g | 37 × 3,5 | 129,5 kcal |
| Summe | rund 348 kcal je 100 g |
Zum Vergleich ein hochwertiges Nassfutter mit hohem Fleischanteil: 11 Prozent Rohprotein, 6 Prozent Rohfett, 0,5 Prozent Rohfaser, 2,5 Prozent Rohasche und 79 Prozent Feuchtigkeit. Der Kohlenhydratanteil liegt hier nur bei rund 1 Prozent.
| Nährstoff (Nassfutter) | Anteil je 100 g | Rechnung | Energie |
|---|---|---|---|
| Rohprotein | 11 g | 11 × 3,5 | 38,5 kcal |
| Rohfett | 6 g | 6 × 8,5 | 51 kcal |
| Kohlenhydrate (NfE) | 1 g | 1 × 3,5 | 3,5 kcal |
| Summe | rund 93 kcal je 100 g |
Der Unterschied ist gewaltig: Das Trockenfutter liefert fast viermal so viele Kalorien pro Gramm wie das Nassfutter. Das liegt vor allem am Wasser, denn Nassfutter besteht zu rund drei Vierteln daraus. Genau deshalb sind die scheinbar großen Nassfutter-Portionen völlig normal, während beim Trockenfutter schon eine kleine Menge sehr viel Energie enthält.
Wie viel Futter bedeutet das pro Tag?
Sobald Sie den Kaloriengehalt kennen, ist die Tagesmenge nur noch eine Division: Sie teilen den Energiebedarf Ihres Hundes durch den Kaloriengehalt des Futters. Ein Beispiel: Ein Hund mit einem Tagesbedarf von etwa 600 kcal benötigt vom Trockenfutter aus dem Beispiel rund 172 Gramm (600 geteilt durch 3,48 kcal je Gramm), vom Nassfutter dagegen rund 645 Gramm (600 geteilt durch 0,93 kcal je Gramm).
Wie Sie diesen Energiebedarf für Ihren Hund ermitteln, also den Ruhe- und den tatsächlichen Tagesbedarf je nach Aktivität, Alter und Kastration, erkläre ich ausführlich mit Formel und Beispielen im Ratgeber Wie viel Hundefutter pro Tag. Vergessen Sie bei der Rechnung die Leckerli nicht: Sie sollten höchstens 10 Prozent der Tagesenergie ausmachen und werden von der Hauptmahlzeit abgezogen.
Hundefutter-Rechner: Kalorien und Tagesmenge direkt berechnen
Sie möchten nicht selbst zum Taschenrechner greifen? Dann übernimmt das mein Hundefutter-Rechner für Sie. Tragen Sie links einfach die analytischen Bestandteile von der Verpackung ein, wählen Sie rechts Gewicht und Aktivität Ihres Hundes, und Sie erhalten sofort den Energiegehalt des Futters sowie die empfohlene Tagesmenge in Gramm. Alle Ergebnisse sind Richtwerte zur Orientierung, die Sie anhand der Gewichtsentwicklung Ihres Hundes feinjustieren.
1. Analytische Bestandteile
Werte von der Verpackung in Prozent eintragen.
Atwater (Richtwert)
– kcal
NRC 2006 (genauer)
– kcal
Beide je 100 g. Steht eine Herstellerangabe auf der Packung, ist diese am genauesten.
2. Ihr Hund
Gewicht und Lebenssituation wählen.
Tagesbedarf (Richtwert)
– kcal / Tag
Bedarf = 70 × (kg0,75) × Faktor.
Empfohlene Tagesmenge dieses Futters
– g pro Tag
Die Tagesmenge wird mit dem NRC-Wert berechnet, der für hochverdauliches Futter näher an der Herstellerangabe liegt. Die Atwater-Schätzung fällt bei Premium-Nassfutter oft etwas niedriger aus. Alle Werte sind Richtwerte; bei Über- oder Untergewicht, Krankheit oder Unsicherheit bitte tierärztlich abklären lassen.
Kostenfreie Ernährungsberatung für Hunde
Als zertifizierte Ernährungsberaterin biete ich Ihnen eine kostenlose Ernährungsberatung an. Dabei klären wir gemeinsam zum Beispiel:
- wie viele Kalorien das Futter Ihres Hundes tatsächlich liefert,
- welche Tagesmenge sich daraus für Ihren Hund ergibt,
- wie Sie zwei Futtersorten fair miteinander vergleichen.
Übrigens: Weitere wertvolle Tipps und Informationen rund um das Thema „Artgerechte Ernährung von Hunden und Katzen“ finden Sie in meinem Ernährungsratgeber.

Ernährungsberaterin für Hunde & Katzen
Häufige Fehler beim Kalorien-Vergleich
Der häufigste Fehler ist der direkte Vergleich von Nass- und Trockenfutter pro 100 Gramm. Weil Nassfutter zu rund drei Vierteln aus Wasser besteht, schneidet es scheinbar immer kalorienärmer ab. Fair wird der Vergleich erst, wenn Sie beide Futter auf die Trockensubstanz umrechnen, also das Wasser herausrechnen. Erst dann sehen Sie, wie nährstoffdicht ein Futter wirklich ist.
Drei weitere Stolperfallen begegnen mir in der Beratung immer wieder: Erstens die vergessenen Leckerli, die in der Tagesbilanz fehlen. Zweitens die Aufschrift „light“ oder „kalorienarm“, die im Futtermittelrecht nicht geschützt ist und wenig über den tatsächlichen Energiegehalt aussagt. Und drittens unterschiedliche Berechnungsmethoden der Hersteller, weshalb Sie Werte verschiedener Marken nur eingeschränkt vergleichen können. Wer alle Sorten selbst nach derselben Methode nachrechnet, hat eine einheitliche Grundlage.
Gerade beim Trockenfutter täuscht die kleine Portion über die hohe Energiemenge hinweg, ein gehäufter Messbecher ist schnell zu viel. Warum ich Trockenfutter ohnehin kritisch sehe, habe ich im Ratgeber 10 Gründe gegen Trockenfutter für Hunde ausführlich begründet.
Worauf ich bei der Deklaration achte
Eine Kalorienrechnung ist immer nur so gut wie die Deklaration, auf der sie beruht. Deshalb schaue ich nicht nur auf die analytischen Bestandteile, sondern auch darauf, wie offen ein Hersteller seine Zutaten benennt. Eine geschlossene Deklaration wie „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse“ sagt nichts darüber aus, was wirklich im Napf landet, eine offene Deklaration mit klar benannten Anteilen dagegen schon.

Ich selbst füttere und empfehle Anifit-Nassfutter, weil es genau diese Transparenz bietet: ein hoher Frischfleischanteil von 90 bis 99 Prozent, klar benannte Zutaten, kein Zucker und kein Getreide. Durch den hohen Fleisch- und Feuchtigkeitsanteil ist die Energiedichte angenehm niedrig, was die Portionierung erleichtert. Ein gutes Beispiel für eine offene Deklaration ist Gockels Duett mit 93 Prozent Fleischanteil aus Huhn. Die konkreten Mengen für jede Sorte finden Sie in der Anifit-Fütterungsempfehlung für Hunde.
Häufige Fragen zu Kalorien im Hundefutter
Wie berechne ich die Kalorien im Hundefutter?
Lesen Sie die analytischen Bestandteile ab, berechnen Sie die Kohlenhydrate als Rest zu 100 Prozent und multiplizieren Sie mit den modifizierten Atwater-Faktoren: kcal je 100 g = Protein × 3,5 plus Fett × 8,5 plus Kohlenhydrate × 3,5. Das Ergebnis ist ein verlässlicher Richtwert.
Was sind die modifizierten Atwater-Faktoren?
Das sind Energiewerte, die berücksichtigen, dass ein Hund Nährstoffe nicht vollständig verwertet: Rohprotein und Kohlenhydrate liefern je 3,5 kcal pro Gramm, Rohfett 8,5 kcal pro Gramm. Sie liegen unter den Werten für die menschliche Ernährung, weil ein Teil der Energie über Kot und Urin verloren geht.
Wie berechne ich die Kohlenhydrate im Hundefutter?
Die Kohlenhydrate, fachlich die stickstofffreien Extraktstoffe (NfE), ergeben sich als Rest: 100 Prozent minus Rohprotein, Rohfett, Rohfaser, Rohasche und Feuchtigkeit. Was übrig bleibt, ist der verwertbare Kohlenhydratanteil. Fehlt die Feuchtigkeitsangabe beim Trockenfutter, rechnen Sie mit etwa 8 bis 10 Prozent.
Warum stehen die Kalorien nicht immer auf der Packung?
Anders als bei Lebensmitteln für Menschen ist die Kalorienangabe bei Tierfutter freiwillig. Verpflichtend sind nur die analytischen Bestandteile. Deshalb fehlt die kcal-Angabe häufig, gerade beim Trockenfutter. Aus den analytischen Bestandteilen können Sie den Energiegehalt aber selbst berechnen.
Wie viele Kalorien hat Nassfutter im Vergleich zu Trockenfutter?
Nassfutter liefert typisch etwa 80 bis 120 kcal pro 100 g, Trockenfutter rund 350 bis 400 kcal pro 100 g. Der große Unterschied entsteht durch das Wasser: Nassfutter besteht zu rund drei Vierteln daraus. Deshalb sind größere Nassfutter-Portionen völlig normal.
Wie rechne ich vom Kaloriengehalt auf die Futtermenge?
Teilen Sie den Energiebedarf Ihres Hundes durch den Kaloriengehalt des Futters. Braucht Ihr Hund 600 kcal und hat das Futter 350 kcal je 100 g, sind das rund 170 Gramm. Den Energiebedarf selbst berechnen Sie über die Formel im Ratgeber zur Futtermenge.
Kann ich Nass- und Trockenfutter direkt vergleichen?
Nicht pro 100 Gramm, denn Nassfutter enthält viel Wasser und wirkt dadurch immer kalorienärmer. Fair wird der Vergleich erst über die Trockensubstanz, bei der das Wasser herausgerechnet wird. Erst dann sehen Sie, wie nährstoff- und energiedicht ein Futter wirklich ist.
Sagt kalorienarm auf der Packung etwas aus?
Wenig, denn die Begriffe light und kalorienarm sind im Futtermittelrecht nicht geschützt. Ein als kalorienarm beworbenes Futter kann mehr Energie enthalten als ein gutes normales Nassfutter. Verlassen Sie sich auf den berechneten oder angegebenen Energiegehalt statt auf die Werbeaussage.
Wie genau ist die Berechnung mit Atwater-Faktoren?
Sie liefert einen guten Richtwert, fällt bei hochverdaulichem Premium-Nassfutter aber oft 5 bis 15 Prozent niedriger aus als die Herstellerangabe. Das ist kein Rechenfehler: Hersteller nutzen die genauere NRC-Gleichung oder gemessene Verdaulichkeiten. Im Zweifel gilt die Angabe auf der Packung.
Muss ich Leckerli mitrechnen?
Ja, unbedingt. Leckerli und Kauartikel liefern oft mehr Energie als gedacht. Sie sollten höchstens 10 Prozent der täglichen Energie ausmachen und werden von der Hauptmahlzeit abgezogen. Sonst summieren sich die Extra-Kalorien, und der schönste Futterplan gerät aus dem Gleichgewicht.
Zusammenfassung
Die Kalorien im Hundefutter berechnen Sie aus den analytischen Bestandteilen: Kohlenhydrate als Rest zu 100 Prozent ermitteln, dann Rohprotein und Kohlenhydrate mit 3,5 und Rohfett mit 8,5 kcal pro Gramm multiplizieren. So erhalten Sie den Energiegehalt je 100 Gramm, auch wenn er nicht auf der Packung steht. Geteilt durch diesen Wert ergibt der Energiebedarf Ihres Hundes die richtige Tagesmenge. Achten Sie beim Vergleich auf die Trockensubstanz, vergessen Sie die Leckerli nicht und vertrauen Sie auf eine offene Deklaration statt auf Werbebegriffe.
Quellen und weiterführende Informationen
- Zentek J., Meyer H. (2026): „Ernährung des Hundes. Grundlagen, Fütterung, Diätetik“. Thieme Verlag, 10. Auflage, das deutschsprachige Standardwerk mit den Grundlagen der Energieberechnung.
- FEDIAF (2024): „Nutritional Guidelines for Complete and Complementary Pet Food for Cats and Dogs“, die europäischen Richtlinien inklusive der Vorgaben zur Berechnung der umsetzbaren Energie.
- National Research Council (2006): „Nutrient Requirements of Dogs and Cats“. National Academies Press, die wissenschaftliche Grundlage der modifizierten Atwater-Faktoren.







