Nach­tei­le Tro­cken­fut­ter: 10 Grün­de gegen Tro­cken­fut­ter für Hun­de

Tro­cken­fut­ter für Hun­de gilt seit Jahr­zehn­ten als der Stan­dard in der Hun­de­er­näh­rung. Es ist prak­tisch, lan­ge halt­bar und über­all erhält­lich. Vie­le Hun­de­hal­te­rin­nen und Hun­de­hal­ter gehen des­halb ganz selbst­ver­ständ­lich davon aus, dass Tro­cken­fut­ter eine aus­ge­wo­ge­ne und gesun­de Ernäh­rung für ihren Hund dar­stellt. Doch ist das wirk­lich so?

Immer mehr Tier­ärz­te und Ernäh­rungs­be­ra­ter für Hun­de hin­ter­fra­gen die­se weit ver­brei­te­te Füt­te­rungs­form kri­tisch. Denn bei genaue­rem Hin­se­hen zeigt sich: Tro­cken­fut­ter bringt zahl­rei­che Nach­tei­le mit sich, die lang­fris­tig die Gesund­heit Ihres Hun­des beein­träch­ti­gen kön­nen. Von einem zu gerin­gen Was­ser­ge­halt über min­der­wer­ti­ge Inhalts­stof­fe bis hin zu einem unna­tür­lich hohen Koh­len­hy­drat­an­teil gibt es vie­le gute Grün­de gegen Tro­cken­fut­ter.

In die­sem Bei­trag erfah­ren Sie, war­um Tro­cken­fut­ter für Hun­de pro­ble­ma­tisch sein kann, wel­che gesund­heit­li­chen Risi­ken damit ver­bun­den sind und wel­che Alter­na­ti­ven es gibt, die sich stär­ker an den natür­li­chen Bedürf­nis­sen Ihres Hun­des ori­en­tie­ren.

Trockenfutter ist ungesund: 10 Gründe gegen Trockenfutter für Hunde
Tro­cken­fut­ter ist unge­sund: 10 Grün­de gegen Tro­cken­fut­ter für Hun­de

War­um Tro­cken­fut­ter für Hun­de vie­le Nach­tei­le hat

Tro­cken­fut­ter für Hun­de wird häu­fig als prak­tisch und voll­wer­tig dar­ge­stellt. Doch immer mehr Erkennt­nis­se aus der Tier­er­näh­rung zei­gen, dass die­se Füt­te­rungs­form mit meh­re­ren Nach­tei­len ver­bun­den ist. Gera­de bei lang­fris­ti­ger Füt­te­rung kön­nen sich Pro­ble­me ent­wi­ckeln, die auf den ers­ten Blick nicht direkt mit dem Tro­cken­fut­ter in Ver­bin­dung gebracht wer­den.

Im Fol­gen­den fin­den Sie 10 wich­ti­ge Grün­de, war­um Tro­cken­fut­ter für Hun­de pro­ble­ma­tisch sein kann und wes­halb es sich lohnt, die Ernäh­rung des eige­nen Hun­des kri­tisch zu hin­ter­fra­gen.

1. Zu gerin­ger Was­ser­ge­halt im Tro­cken­fut­ter führt zu schlei­chen­der Dehy­dra­ti­on

Tro­cken­fut­ter für den Hund ent­hält im Durch­schnitt ledig­lich 8 bis 10 % Was­ser. Zum Ver­gleich: Fri­sches Fleisch oder hoch­wer­ti­ges Nass­fut­ter bestehen zu einem Groß­teil aus Feuch­tig­keit (über 70 %). Hun­de sind von Natur aus dar­auf aus­ge­legt, einen gro­ßen Teil ihres Flüs­sig­keits­be­darfs über die Nah­rung auf­zu­neh­men.

Vie­le Hun­de trin­ken nicht aus­rei­chend, um den gerin­gen Was­ser­ge­halt von Tro­cken­fut­ter aus­zu­glei­chen. Dadurch kann es zu einer chro­ni­schen, oft unbe­merk­ten Dehy­dra­ti­on kom­men. Die­se belas­tet vor allem die Nie­ren, die Bla­se und die Harn­we­ge. Lang­fris­tig kann dies das Risi­ko für Nie­ren­er­kran­kun­gen, Harn­stei­ne oder wie­der­keh­ren­de Bla­sen­ent­zün­dun­gen erhö­hen.

2. Min­der­wer­ti­ge Zuta­ten und tie­ri­sche Neben­er­zeug­nis­se

Ein wei­te­rer wich­ti­ger Grund gegen Tro­cken­fut­ter beim Hund ist die Qua­li­tät der ver­wen­de­ten Zuta­ten. Statt hoch­wer­ti­gem Mus­kel­fleisch kom­men häu­fig nicht näher dekla­rier­te tie­ri­sche Neben­er­zeug­nis­se zum Ein­satz. Dazu zäh­len unter ande­rem Kno­chen­mehl, Federn, Hufe oder Schnä­bel.

Die­se Bestand­tei­le sind zwar pro­te­in­reich, lie­fern jedoch kaum ver­wert­ba­re Nähr­stof­fe für den Hund. Zudem sind sie für den Ver­dau­ungs­trakt schwer ver­dau­lich. Das Ergeb­nis ist eine Ernäh­rung, die den Magen-Darm-Trakt belas­tet, ohne den Kör­per opti­mal mit hoch­wer­ti­gen Nähr­stof­fen zu ver­sor­gen.

Trockenfutter enthält meist minderwertige Zutaten
Tro­cken­fut­ter ent­hält meist min­der­wer­ti­ge Zuta­ten

3. Unna­tür­lich hoher Koh­len­hy­drat­an­teil im Tro­cken­fut­ter

Tro­cken­fut­ter für Hun­de ent­hält zwangs­läu­fig einen hohen Anteil an Koh­len­hy­dra­ten. Getrei­de, Mais, Reis oder Kar­tof­feln sind not­wen­dig, um das Fut­ter in sei­ne fes­te Form zu brin­gen. Für den Hund ist die­se Zusam­men­set­zung jedoch nicht art­ge­recht.

Hun­de sind Fleisch­fres­ser und auf eine eiweiß­rei­che Ernäh­rung aus­ge­legt. Ein dau­er­haft hoher Koh­len­hy­drat­an­teil kann zu Über­ge­wicht füh­ren und den Stoff­wech­sel belas­ten. Zudem steigt das Risi­ko für Erkran­kun­gen wie Dia­be­tes, Ent­zün­dun­gen oder Gelenk­pro­ble­me. Vie­le die­ser soge­nann­ten Zivi­li­sa­ti­ons­krank­hei­ten wer­den erst nach Jah­ren sicht­bar und ste­hen den­noch häu­fig in Zusam­men­hang mit der Füt­te­rung.

4. Unver­dau­li­che Füll­stof­fe wie Ligno­zel­lu­lo­se

Um das Volu­men des Tro­cken­fut­ters zu erhö­hen, wer­den teil­wei­se unver­dau­li­che Füll­stof­fe ein­ge­setzt. Ein Bei­spiel hier­für ist Ligno­zel­lu­lo­se, ein Holz­be­stand­teil. Die­se Sub­stan­zen haben kei­ner­lei ernäh­rungs­phy­sio­lo­gi­schen Nut­zen für den Hund.

Da der Hund die­se Stof­fe nicht ver­wer­ten kann, wer­den sie unver­daut wie­der aus­ge­schie­den. Dies kann die Ver­dau­ung belas­ten und zu Pro­ble­men wie Blä­hun­gen, Durch­fall oder Ver­stop­fung füh­ren. Gera­de bei emp­find­li­chen Hun­den reagiert der Magen-Darm-Trakt auf sol­che Zusät­ze beson­ders sen­si­bel.

5. Fut­ter­mil­ben und Myko­to­xi­ne durch Lage­rung des Tro­cken­fut­ters

Tro­cken­fut­ter wird häu­fig über Wochen oder sogar Mona­te gela­gert. Dabei kön­nen sich Fut­ter­mil­ben sowie Pilz­gif­te (Myko­to­xi­ne) bil­den. Die­se sind mit blo­ßem Auge nicht sicht­bar, kön­nen aber erheb­li­che gesund­heit­li­che Pro­ble­me ver­ur­sa­chen.

Typi­sche Anzei­chen sind Juck­reiz, Haut­pro­ble­me, Ohren­ent­zün­dun­gen oder Magen-Darm-Beschwer­den. Beson­ders bei Hun­den mit All­er­gien oder Unver­träg­lich­kei­ten spie­len Fut­ter­mil­ben eine gro­ße Rol­le und wer­den als Ursa­che oft nicht erkannt.

Trockenfutter für Hunde ist oft mit Futtermilben und Pilzgiften belastet
Tro­cken­fut­ter für Hun­de ist oft mit Fut­ter­mil­ben und Pilz­gif­ten belas­tet

6. Syn­the­ti­sche Vit­ami­ne statt natür­li­cher Nähr­stof­fe

Bei der Her­stel­lung von Tro­cken­fut­ter für Hun­de wird das Fut­ter stark erhitzt. Durch die­se hohen Tem­pe­ra­tu­ren gehen vie­le natür­li­che Vit­ami­ne und Nähr­stof­fe ver­lo­ren. Um das Pro­dukt den­noch als „Allein­fut­ter­mit­tel“ dekla­rie­ren zu kön­nen, wer­den dem Tro­cken­fut­ter im Nach­hin­ein syn­the­ti­sche Vit­ami­ne und Mine­ral­stof­fe zuge­setzt.

Die­se künst­li­chen Nähr­stof­fe kön­nen vom Kör­per des Hun­des jedoch häu­fig schlech­ter auf­ge­nom­men wer­den als natür­li­che Vit­ami­ne aus fri­schen Zuta­ten. Das kann dazu füh­ren, dass der Hund trotz aus­rei­chen­der Fut­ter­men­ge nicht opti­mal ver­sorgt ist. Lang­fris­tig kön­nen sich so Man­gel­er­schei­nun­gen ent­wi­ckeln, die oft erst spät erkannt wer­den.

7. Künst­li­che Kon­ser­vie­rungs­stof­fe im Tro­cken­fut­ter

Damit Tro­cken­fut­ter über Mona­te halt­bar bleibt, wer­den häu­fig künst­li­che Kon­ser­vie­rungs­stof­fe ein­ge­setzt. Dazu zäh­len unter ande­rem Anti­oxi­da­ti­ons­mit­tel wie BHA oder BHT. Die­se Stof­fe ver­hin­dern das Ran­zig­wer­den der ent­hal­te­nen Fet­te, ste­hen jedoch im Ver­dacht, Leber und Nie­ren zu belas­ten.

Gera­de bei einer täg­li­chen Füt­te­rung über Jah­re hin­weg ist die­se dau­er­haf­te Belas­tung nicht zu unter­schät­zen. Für eine gesun­de Hun­de­er­näh­rung sind sol­che Zusatz­stof­fe nicht not­wen­dig und aus ernäh­rungs­phy­sio­lo­gi­scher Sicht eher kri­tisch zu bewer­ten.

8. Erhöh­tes Risi­ko für Magen­dre­hung

Ein wei­te­rer Grund gegen Tro­cken­fut­ter beim Hund ist das erhöh­te Risi­ko für eine Magen­dre­hung, ins­be­son­de­re bei gro­ßen und tief­brüs­ti­gen Hun­de­ras­sen. Her­kömm­li­ches Tro­cken­fut­ter quillt im Magen stark auf, vor allem wenn der Hund nach dem Fres­sen grö­ße­re Men­gen Was­ser trinkt.

Dabei kann es zu Gas­an­samm­lun­gen kom­men, die den Magen in eine gefähr­li­che Lage brin­gen. Eine Magen­dre­hung ist ein aku­ter Not­fall und kann ohne schnel­le tier­ärzt­li­che Behand­lung lebens­be­droh­lich sein.

9. Zahn­pro­ble­me statt Zahn­pfle­ge durch Tro­cken­fut­ter

Oft wird behaup­tet, Tro­cken­fut­ter rei­ni­ge die Zäh­ne des Hun­des durch den Kau-Effekt. In der Pra­xis trifft das jedoch nur sehr ein­ge­schränkt zu. Vie­le Hun­de schlin­gen ihr Tro­cken­fut­ter, ohne es über­haupt rich­tig zu kau­en. In die­sen Fäl­len fin­det kei­ner­lei mecha­ni­sche Rei­ni­gung der Zäh­ne statt.

Aber selbst bei Hun­den, die ihr Fut­ter tat­säch­lich kau­en, ist der Nut­zen für die Zahn­ge­sund­heit gering. Tro­cken­fut­ter zer­brö­selt beim Kau­en und hin­ter­lässt stär­ke- und koh­len­hy­dratrei­che Rück­stän­de, die an den Zäh­nen haf­ten blei­ben. Die­se Rück­stän­de bie­ten einen idea­len Nähr­bo­den für Bak­te­ri­en und för­dern die Bil­dung von Zahn­be­lag und Zahn­stein.

Statt zur Zahn­pfle­ge bei­zu­tra­gen, kann Tro­cken­fut­ter somit lang­fris­tig Zahn­pro­ble­me, Ent­zün­dun­gen im Maul und Mund­ge­ruch begüns­ti­gen. Eine ech­te Zahn­pfle­ge lässt sich durch Tro­cken­fut­ter daher nicht erset­zen.

Dass Trockenfutter die Zahnpflege beim Hund unterstützt, ist leider ein Mythos
Dass Tro­cken­fut­ter die Zahn­pfle­ge beim Hund unter­stützt, ist lei­der ein Mythos

10. Gerin­ger tat­säch­li­cher Fleisch­an­teil im Tro­cken­fut­ter

Ein Blick auf die Zuta­ten­lis­te vie­ler Tro­cken­fut­ter­sor­ten zeigt, dass der tat­säch­li­che Fleisch­an­teil häu­fig sehr gering ist. Teil­wei­se wer­den nur 4 Pro­zent Huhn, Rind oder Lamm dekla­riert. Der Groß­teil des Fut­ters besteht aus Getrei­de, pflanz­li­chen Neben­er­zeug­nis­sen und Füll­stof­fen.

Für eine art­ge­rech­te Hun­de­er­näh­rung ist die­se Zusam­men­set­zung pro­ble­ma­tisch. Hun­de benö­ti­gen hoch­wer­ti­ges tie­ri­sches Eiweiß, um gesund zu blei­ben. Ein gerin­ger Fleisch­an­teil kann lang­fris­tig zu Mus­kel­ab­bau, Leis­tungs­ab­fall und einem ins­ge­samt geschwäch­ten Orga­nis­mus füh­ren.

Wel­che Alter­na­ti­ven gibt es zu Tro­cken­fut­ter für Hun­de?

Nach­dem Sie nun die Nach­tei­le und zehn wich­tigs­ten Grün­de gegen Tro­cken­fut­ter ken­nen­ge­lernt haben, stellt sich die Fra­ge, wel­che Füt­te­rungs­for­men bes­ser geeig­net sind. Ziel einer gesun­den Hun­de­er­näh­rung ist es, sich mög­lichst an den natür­li­chen Bedürf­nis­sen des Hun­des zu ori­en­tie­ren. Dazu gehö­ren ein hoher Fleisch­an­teil, eine gute Ver­dau­lich­keit und eine aus­rei­chen­de Flüs­sig­keits­zu­fuhr.

Hochwertiges Nassfutter ist eine gute Alternative zu Trockenfutter
Hoch­wer­ti­ges Nass­fut­ter ist eine gute Alter­na­ti­ve zu Tro­cken­fut­ter

Hoch­wer­ti­ges Nass­fut­ter: art­ge­recht und gut ver­träg­lich

Eine der sinn­volls­ten Alter­na­ti­ven zu Tro­cken­fut­ter für Hun­de ist hoch­wer­ti­ges Nass­fut­ter. Es kommt der natür­li­chen Ernäh­rung des Hun­des deut­lich näher als Tro­cken­fut­ter und bringt meh­re­re Vor­tei­le mit sich.

Nass­fut­ter besitzt einen sehr hohen Feuch­tig­keits­ge­halt von mehr als 70 %. Dadurch nimmt der Hund auto­ma­tisch mehr Flüs­sig­keit über die Nah­rung auf. Das ent­las­tet Nie­ren und Harn­we­ge und unter­stützt eine gesun­de Ver­dau­ung. Gera­de für Hun­de, die wenig trin­ken, ist dies ein ent­schei­den­der Vor­teil.

Ein wei­te­res wich­ti­ges Qua­li­täts­merk­mal ist der hohe Fleisch­an­teil aus ech­ten Fleisch­zu­ta­ten. Gutes Nass­fut­ter besteht über­wie­gend aus Mus­kel­fleisch und hoch­wer­ti­gen Inne­rei­en und kommt ohne unnö­ti­ge Füll­stof­fe wie min­der­wer­ti­gem Getrei­de oder Zucker aus. Dadurch ist es für den Hund leicht ver­dau­lich und lie­fert genau die Nähr­stof­fe, die er benö­tigt.

Zudem wird hoch­wer­ti­ges Nass­fut­ter scho­nend her­ge­stellt. So blei­ben natür­li­che Vit­ami­ne und Mine­ral­stof­fe weit­ge­hend erhal­ten, ohne dass gro­ße Men­gen syn­the­ti­scher Zusät­ze not­wen­dig sind. Für vie­le Hun­de, ins­be­son­de­re für sen­si­ble Tie­re oder Hun­de mit All­er­gien, ist Nass­fut­ter daher deut­lich bes­ser ver­träg­lich als Tro­cken­fut­ter.

Vorteile der Anifit-Tiernahrung
Vor­tei­le der Ani­fit-Tier­nah­rung

Selbst­ge­mach­tes Fut­ter (gekocht oder BARF / roh)

Eine wei­te­re Alter­na­ti­ve zu Tro­cken­fut­ter ist selbst­ge­mach­tes Hun­de­fut­ter, ent­we­der gekocht oder in Form von BARF (bio­lo­gisch art­ge­rech­te Roh­füt­te­rung). Der gro­ße Vor­teil die­ser Füt­te­rungs­form liegt in der vol­len Kon­trol­le über die Zuta­ten. Sie ent­schei­den selbst, wel­ches Fleisch, wel­ches Gemü­se und wel­che Zusät­ze in den Napf Ihres Hun­des kom­men.

Aller­dings erfor­dert selbst­ge­mach­tes Fut­ter ein hohes Maß an Wis­sen, Pla­nung und Zeit. Hun­de benö­ti­gen eine aus­ge­wo­ge­ne Ver­sor­gung mit Vit­ami­nen, Mine­ral­stof­fen und Spu­ren­ele­men­ten. Ohne genaue Berech­nung kann es schnell zu Unter- oder Über­ver­sor­gun­gen kom­men.

Bei der BARF-Füt­te­rung kommt ein wei­te­rer wich­ti­ger Punkt hin­zu: die Hygie­ne. Rohes Fleisch kann mit Kei­men, Bak­te­ri­en oder Para­si­ten belas­tet sein. Eine unsach­ge­mä­ße Lage­rung oder Zube­rei­tung birgt gesund­heit­li­che Risi­ken – sowohl für den Hund als auch für den Men­schen. Stren­ge Hygie­ne­maß­nah­men in Küche, Kühl­schrank und bei der Fut­ter­zu­be­rei­tung sind daher uner­läss­lich.

Für Hun­de­hal­te­rin­nen und Hun­de­hal­ter, die sich inten­siv mit der Mate­rie beschäf­ti­gen und bereit sind, Zeit zu inves­tie­ren, kann selbst­ge­mach­tes Fut­ter eine gute Lösung sein. Für vie­le ist der Auf­wand jedoch im All­tag schwer umzu­set­zen.

Rohfutter (BARF) ist eine zeitaufwändige Alternative zu Trockenfutter für Hunde
Roh­fut­ter (BARF) ist eine zeit­auf­wän­di­ge Alter­na­ti­ve zu Tro­cken­fut­ter für Hun­de

Ani­fit Nass­fut­ter als hoch­wer­ti­ge Alter­na­ti­ve zu Tro­cken­fut­ter

Wenn Sie sich bewusst gegen Tro­cken­fut­ter für Ihren Hund ent­schei­den, stellt sich schnell die Fra­ge nach einer ver­läss­li­chen und all­tags­taug­li­chen Alter­na­ti­ve. Hoch­wer­ti­ges Nass­fut­ter kann hier — wie bereits erwähnt — eine sehr gute Lösung sein – ins­be­son­de­re dann, wenn es sich kon­se­quent an Qua­li­tät, Natür­lich­keit und Art­ge­rech­tig­keit ori­en­tiert. Genau hier setzt das Nass­fut­ter von Ani­fit an.

Ani­fit Nass­fut­ter zeich­net sich durch einen sehr hohen Frisch­fleisch­an­teil von 89 bis 96 Pro­zent, je nach Sor­te, aus. Ver­ar­bei­tet wer­den aus­schließ­lich Zuta­ten in Lebens­mit­tel­qua­li­tät, was in der Hun­de­füt­te­rung lei­der kei­ne Selbst­ver­ständ­lich­keit ist. Der Fokus liegt klar auf ech­tem Fleisch statt auf Füll­stof­fen oder pflanz­li­chen Neben­er­zeug­nis­sen.

Ein wei­te­rer wich­ti­ger Punkt ist die scho­nen­de Zube­rei­tung. Durch ein sanf­tes Her­stel­lungs­ver­fah­ren blei­ben natür­li­che Vit­ami­ne, Mine­ral­stof­fe und Spu­ren­ele­men­te weit­ge­hend erhal­ten. Dadurch kann Ani­fit größ­ten­teils auf künst­li­che Zusatz­stof­fe ver­zich­ten, da vie­le Nähr­stof­fe bereits von Natur aus im Fut­ter ent­hal­ten sind. Für den Hund bedeu­tet das eine bes­se­re Ver­wert­bar­keit und eine gerin­ge­re Belas­tung des Stoff­wech­sels.

Das Nass­fut­ter ist frei von Farb‑, Lock- und Kon­ser­vie­rungs­stof­fen sowie glu­ten­frei. Dadurch eig­net es sich auch gut für emp­find­li­che Hun­de oder Tie­re mit All­er­gien und Unver­träg­lich­kei­ten. Gleich­zei­tig sorgt der hohe Feuch­tig­keits­ge­halt des Nass­fut­ters dafür, dass Ihr Hund auto­ma­tisch mehr Flüs­sig­keit über die Nah­rung auf­nimmt – ein kla­rer Vor­teil gegen­über Tro­cken­fut­ter, ins­be­son­de­re für Nie­ren und Harn­we­ge.

Alle Ani­fit Allein­fut­ter­mit­tel wer­den nach den FEDIAF- und NRC-Stan­dards pro­du­ziert und decken somit den Nähr­stoff­be­darf eines durch­schnitt­li­chen Hun­des voll­stän­dig ab. Je nach indi­vi­du­el­lem Bedarf kann das Fut­ter zusätz­lich mit hoch­wer­ti­gen Ölen, Flo­cken oder wei­te­ren Nah­rungs­er­gän­zun­gen ange­passt wer­den.

Her­ge­stellt wird Ani­fit Hun­de­fut­ter von der Pro­vi­tal GmbH mit Sitz in Bay­ern. Die Pro­duk­ti­on erfolgt sowohl in Bay­ern als auch in Schwe­den. Beson­ders die schwe­di­sche Her­stel­lung des Hun­de­fut­ters bie­tet hohe Qua­li­täts­vor­tei­le, dar­un­ter stren­ge Tier­schutz­ge­set­ze, anti­bio­ti­ka­frei­es Schlacht­fleisch sowie der Ver­zicht auf Wachs­tums­hor­mo­ne und Gen­tech­nik. Eini­ge Sor­ten wer­den zudem in Bio-Qua­li­tät in Bay­ern pro­du­ziert.

Ein wei­te­res Merk­mal von Ani­fit ist der bewuss­te Ver­zicht auf den klas­si­schen Ein­zel­han­del. Das Fut­ter ist weder im Super­markt noch in Tier­fach­ge­schäf­ten erhält­lich, son­dern aus­schließ­lich online oder über qua­li­fi­zier­te Fach­be­ra­te­rin­nen und Fach­be­ra­ter. Dadurch wird sicher­ge­stellt, dass Hun­de­hal­te­rin­nen und Hun­de­hal­ter nicht nur ein hoch­wer­ti­ges Pro­dukt erhal­ten, son­dern bei Bedarf auch eine indi­vi­du­el­le und fun­dier­te Bera­tung.

Anifit Schnupperpaket Hund

Ani­fit-Schnup­per­pa­ket für Hun­de

Das Ken­nen­lern-Paket mit ver­schie­de­nen Ani­fit Nass­fut­ter-Sor­ten für Hun­de.

Gera­de beim Wech­sel von Tro­cken­fut­ter auf Nass­fut­ter möch­ten vie­le Hun­de­hal­te­rin­nen und Hun­de­hal­ter zunächst aus­pro­bie­ren, wie ihr Hund das neue Fut­ter annimmt. Genau dafür wur­de das Ani­fit-Schnup­per­pa­ket für Hun­de ent­wi­ckelt. Es bie­tet die Mög­lich­keit, ver­schie­de­ne Sor­ten des Ani­fit-Nass­fut­ters ken­nen­zu­ler­nen und die Fut­ter­um­stel­lung behut­sam zu gestal­ten.

Das Schnup­per­pa­ket ent­hält ver­schie­de­ne Ani­fit-Nass­fut­ter­sor­ten in Pre­mi­um-Qua­li­tät, sodass Sie her­aus­fin­den kön­nen, wel­che Sor­ten Ihrem Hund beson­ders gut schme­cken und ver­tra­gen wer­den. Ergän­zend sind Kar­tof­fel­flo­cken zur Nah­rungs­er­gän­zung ent­hal­ten, die die Fut­ter­um­stel­lung erleich­tern sol­len. Die­se Unter­stüt­zung ist beson­ders hilf­reich, wenn Ihr Hund bis­her aus­schließ­lich Tro­cken­fut­ter erhal­ten hat.

Zusätz­lich beinhal­tet das Paket gesun­de Lecker­lis, einen prak­ti­schen Schnapp­de­ckel für ange­bro­che­ne Dosen sowie wert­vol­le Infor­ma­tio­nen rund um art­ge­rech­te Hun­de­er­näh­rung und die Fut­ter­um­stel­lung.

Das Ani­fit-Schnup­per­pa­ket eig­net sich für Wel­pen, adul­te Hun­de und Senio­ren und ist in drei ver­schie­de­nen Vari­an­ten erhält­lich. So kann das Paket an Alter, Grö­ße und indi­vi­du­el­le Bedürf­nis­se Ihres Hun­des ange­passt wer­den.

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Per­sön­li­che Bera­tung bei der Fut­ter­um­stel­lung

Die Umstel­lung von Tro­cken­fut­ter auf eine ande­re Füt­te­rungs­form ist für vie­le Hun­de­hal­te­rin­nen und Hun­de­hal­ter mit Fra­gen und Unsi­cher­hei­ten ver­bun­den. Jeder Hund ist indi­vi­du­ell und reagiert unter­schied­lich auf Ver­än­de­run­gen im Napf. Alter, Ras­se, Akti­vi­täts­le­vel, Vor­er­kran­kun­gen oder Unver­träg­lich­kei­ten spie­len dabei eine wich­ti­ge Rol­le.

Gera­de in der Anfangs­pha­se einer Fut­ter­um­stel­lung kön­nen Fra­gen auf­tre­ten: Wie schnell soll­te umge­stellt wer­den? Wel­che Men­ge ist rich­tig? Was tun, wenn der Hund zunächst mit Durch­fall reagiert? In sol­chen Fäl­len ist es hilf­reich, nicht allein zu blei­ben, son­dern auf per­sön­li­che Unter­stüt­zung zurück­grei­fen zu kön­nen.

Soll­ten Unsi­cher­hei­ten auf­tre­ten oder die Umstel­lung mehr Schwie­rig­kei­ten berei­ten als gedacht, kön­nen Sie sich jeder­zeit an mich wen­den. Ich unter­stüt­ze Sie ger­ne dabei, die Fut­ter­um­stel­lung auf Ani­fit indi­vi­du­ell auf Ihren Hund abzu­stim­men und einen Weg zu fin­den, der für Sie und Ihren Hund gut funk­tio­niert. Ziel ist eine lang­fris­tig gesun­de, ver­träg­li­che und all­tags­taug­li­che Ernäh­rung, die zu Ihrem Hund passt.

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Übri­gens: Wei­te­re wert­vol­le Tipps und Infor­ma­tio­nen rund um das The­ma „Art­ge­rech­te Ernäh­rung von Hun­den und Kat­zen” fin­den Sie in unse­rem Ernäh­rungs­rat­ge­ber. Außer­dem haben wir für Sie Ant­wor­ten auf häu­fig gestell­te Fra­gen zu Ani­fit gesam­melt.

Christina Williger - Anifit-Fachberaterin
Chris­ti­na Wil­li­ger – Zer­ti­fi­zier­te
Ernäh­rungs­be­ra­te­rin für Hun­de & Kat­zen

Fazit zu den 10 Grün­den gegen Tro­cken­fut­ter für den Hund

Tro­cken­fut­ter für Hun­de ist weit ver­brei­tet und auf den ers­ten Blick prak­tisch. Bei genaue­rer Betrach­tung zei­gen sich jedoch zahl­rei­che Nach­tei­le und Grün­de gegen Tro­cken­fut­ter, die vor allem die lang­fris­ti­ge Gesund­heit des Hun­des betref­fen kön­nen. Der gerin­ge Was­ser­ge­halt, min­der­wer­ti­ge Zuta­ten, ein hoher Koh­len­hy­drat­an­teil und ver­schie­de­ne Zusatz­stof­fe machen die­se Füt­te­rungs­form für vie­le Hun­de pro­ble­ma­tisch.

Eine art­ge­rech­te Hun­de­er­näh­rung ori­en­tiert sich stär­ker an den natür­li­chen Bedürf­nis­sen des Hun­des. Dazu gehö­ren ein hoher Fleisch­an­teil, gut ver­wert­ba­re Nähr­stof­fe und eine aus­rei­chen­de Flüs­sig­keits­zu­fuhr. Hoch­wer­ti­ges Nass­fut­ter oder – bei ent­spre­chen­der Fach­kennt­nis – selbst­ge­mach­tes Fut­ter stel­len sinn­vol­le Alter­na­ti­ven zum klas­si­schen Tro­cken­fut­ter dar.

Letzt­lich lohnt es sich, die Ernäh­rung des eige­nen Hun­des kri­tisch zu hin­ter­fra­gen und bewusst zu wäh­len. Eine pas­sen­de Füt­te­rung kann nicht nur das all­ge­mei­ne Wohl­be­fin­den stei­gern, son­dern auch lang­fris­tig zur Gesund­heit und Lebens­qua­li­tät Ihres Hun­des bei­tra­gen.

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Christina Williger von Ihr-Futtershop.de

Christina Williger
Ernährungsberaterin für Hunde & Katzen, Inhaberin

Im Laufe meines Lebens hatte (und habe) ich schon unzählige Haustiere. Zudem war ich fast 20 Jahre lang im Pferdesport sowie im Hundesport aktiv. Meine Tierliebe veranlasste mich dazu, als Bloggerin & Autorin im Heimtierbereich tätig zu werden und meine langjährigen Erfahrungen und mein umfangreiches Wissen über Tiere mit anderen zu teilen. Inspiriert durch die gesundheitlichen Herausforderungen meines Hundes Aragon habe ich mich außerdem zur zertifizierten Ernährungsberaterin für Hunde und Katzen weitergebildet. Mit meinen Büchern und Blogs möchte ich das Bewusstsein für die Bedürfnisse unserer Haustiere schärfen, deren Lebensqualität nachhaltig verbessern und so zu einem harmonischeren Zusammenleben von Mensch und Tier beitragen.

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