Der Akita ist ein großer, würdevoller japanischer Spitz mit dichtem Fell und ruhigem Wesen. Bei der Fütterung lohnt sich ein genauer Blick, denn der Akita ist groß, eher gemächlich und neigt zu empfindlicher Haut und Verdauung. In diesem Beitrag zeige ich Ihnen, worauf es bei der Ernährung Ihres Akita ankommt, vom richtigen Futter über die Menge bis zur behutsamen Aufzucht des Welpen.

Akita Futter: Das Wichtigste in Kürze
Der Akita ist ein großer Hund mit dichtem Doppelfell, der eher ruhig ist und gut Gewicht ansetzt. Wichtig sind ein hochwertiges, gut verträgliches Futter, ein Auge auf Haut und Fell sowie auf die Gelenke, und beim Welpen ein langsames, kontrolliertes Wachstum.
- Großer Hund, ruhiges Wesen: kein Hochleistungssportler, deshalb keine zu großen Portionen.
- Eher sensible Verdauung: ein klar deklariertes, gut verdauliches Futter ist die bessere Wahl.
- Haut und Fell im Blick: das dichte Fell und eine gewisse Hautempfindlichkeit profitieren von Omega-3.
- Gelenke schützen: als großer Hund braucht der Akita ein gesundes Gewicht und gelenkfreundliche Aufzucht.
- Große, tiefe Brust: mehrere kleine Mahlzeiten und Ruhe nach dem Fressen entlasten den Magen.
- Meine Basis: ein fleischreiches Nassfutter wie Anifit, das ich auch selbst füttere.
Was macht die Ernährung des Akita besonders?
Der Akita stammt als ursprünglicher japanischer Spitz aus einer robusten Linie, bringt aber ein paar Eigenheiten mit, die für die Fütterung wichtig sind. Er ist groß und kräftig, dabei aber eher ruhig und kein ausdauernder Sportler. Das bedeutet: Sein Energiebedarf ist nicht so hoch, wie man bei seiner Größe vermuten würde, und er setzt schnell Gewicht an, wenn die Portionen zu groß sind.
Dazu kommt, dass viele Akitas eine eher empfindliche Verdauung und eine gewisse Neigung zu Haut- und Fellthemen haben. Ein hochwertiges, klar deklariertes Futter mit gut verträglichen Zutaten ist deshalb sinnvoll. Diese Eigenheiten teilt der Akita vor allem mit seinem nächsten Verwandten, dem ebenfalls japanischen Shiba Inu. Darüber hinaus gehört er wie der Deutsche Spitz und der Husky zur Gruppe der Spitze und Urhunde. Einen Überblick, wie die Rasse die Fütterung beeinflusst, gebe ich in der Hundeernährung nach Rasse.
Nass, trocken oder BARF: Welches Hundefutter passt zum Akita?
Für den ruhigen, eher sensiblen Akita lohnt sich ein nuancierter Blick auf die drei Futterarten:
| Futterart | Für den Akita |
|---|---|
| Nassfutter | empfehlenswert: hohe Sättigung bei moderater Energiedichte, gute Wasserversorgung, hohe Akzeptanz, auch bei wählerischen oder älteren Hunden |
| Trockenfutter | weniger geeignet: hohe Energiedichte begünstigt Übergewicht, niedrige Wasseraufnahme, mehr dazu in meinem Beitrag 10 Nachteile von Trockenfutter für Hunde |
| BARF oder selbst gekocht | möglich, aber rezeptur-kritisch: gerade beim großwüchsigen Welpen muss die Calcium-Phosphor-Bilanz stimmen, dazu Hygiene-Pflicht beim Umgang mit rohem Fleisch. |
Warum Anifit-Nassfutter gut zum Akita passt
Anifit-Nassfutter verbindet eine natürliche, artgerechte Zusammensetzung mit der Sicherheit eines ausgewogenen Alleinfuttermittels. Der hohe Frischfleischanteil von 89 bis 96 Prozent (je nach Sorte) liefert hochwertiges, gut verwertbares Protein, und die schonende Zubereitung macht es leicht verdaulich, was dem oft sensiblen Magen des Akita entgegenkommt.
Anifit verwendet Rohstoffe in Lebensmittelqualität, ist glutenfrei und verzichtet auf Farb-, Lock- und Konservierungsstoffe, produziert wird unter strengen Standards in Schweden oder in Bio-Qualität in Bayern. Ich selbst füttere Anifit, weil es klar deklariert und gut verträglich ist und sich über die Menge leicht an einen großen, ruhigen Hund anpassen lässt. Bei Hautthemen kann eine Monoprotein-Sorte sinnvoll sein, und Sorten mit reichlich Omega-3 wie der Bio-Lachs Moby Dick kommen dem dichten Fell zugute.

Anifit-Hundefutter Schnupperpaket für Akitas
Mit dem Schnupperpaket können Sie verschiedene Nassfutter-Sorten ausprobieren und sehen, welche Ihrem Akita am besten schmeckt und bekommt. Die Menüs unterscheiden sich in Fleischquelle und Zusammensetzung, erfüllen aber alle dieselben Qualitätsstandards, ein guter Einstieg, um verschiedene Eiweißquellen kennenzulernen.
Direkt bestellen Weitere Details ansehenIndividuelle Ernährungsberatung für Ihren Akita
Der Akita ist eigenständig und gesundheitlich anspruchsvoller, als man denkt. Als zertifizierte Ernährungsberaterin gebe ich Ihnen persönlich und kostenlos Orientierung:
- Die passende Sorte und Menge für einen großen, ruhigen Hund finden.
- Sensible Verdauung oder Hautthemen über die Ernährung begleiten.
- Eine sanfte Futterumstellung ohne Stress für den Magen planen.
Übrigens: Weitere wertvolle Tipps und Informationen rund um das Thema „Artgerechte Ernährung von Hunden und Katzen“ finden Sie in unserem Ernährungsratgeber. Außerdem haben wir für Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Anifit gesammelt.

Ernährungsberaterin für Hunde & Katzen
Welche gesundheitlichen Besonderheiten hat der Akita?
Der Akita gilt als robust, bringt aber einige typische Themen mit, die Sie kennen sollten:
- Haut und Fell: Die Rasse neigt zu empfindlicher Haut und zu Fellthemen, das dichte Doppelfell will gut versorgt sein, hier helfen Omega-3-Fettsäuren von innen.
- Gelenke: Als großer Hund kann der Akita zu Hüft- oder Ellenbogenproblemen neigen, ein gesundes Gewicht und gelenkschonende Aufzucht sind wichtig.
- Empfindliche Verdauung: Viele Akitas reagieren auf Futterwechsel sensibel, ein gut verträgliches, klar deklariertes Futter beugt Magen-Darm-Problemen vor.
- Schilddrüse: In der Rasse kommen Schilddrüsenunterfunktionen vor, das ist ein Thema für die tierärztliche Vorsorge.
- Magenempfindlichkeit: Wegen der großen, tiefen Brust sind mehrere kleine Mahlzeiten und Ruhe nach dem Fressen sinnvoll.
Diese Punkte sind Veranlagungen, keine Diagnosen. Die Ernährung kann die Gesundheit Ihres Akita begleiten und unterstützen, die tierärztliche Abklärung gehört aber in die Praxis. Bei einem sensiblen Magen hilft der Ratgeber zum Hund mit empfindlichem Magen weiter.
Welches Futter und welche Nahrungsergänzungen unterstützen den Akita?
Die Basis ist ein hochwertiges, fleischreiches und gut verträgliches Alleinfutter. Je nach Bedarf können einzelne Schwerpunkte sinnvoll sein:
- Omega-3-Fettsäuren aus Fisch- oder Lachsöl unterstützen Haut und das dichte Fell, mehr dazu im Ratgeber zu Öl für Hunde.
- Gelenkunterstützung kann beim großen Akita sinnvoll sein, wie ich im Ratgeber zu Arthrose beim Hund beschreibe.
- Eine klar deklarierte, gut verträgliche Sorte, bei Hautthemen ein Monoprotein-Futter, hilft, Auslöser zu erkennen.
Nahrungsergänzungen sind kein Muss und kein Ersatz für gutes Futter. Ob beim Akita etwas sinnvoll ist, klären wir gern gemeinsam oder mit Ihrer Tierarztpraxis.
Konkret setze ich beim Akita gern ein hochwertiges Lachsöl für Haut und das dichte Fell ein. Bei hartnäckigen Hautthemen kann Fell-Fit die Hautbarriere von innen unterstützen, und bei Gelenkthemen ist Bewegung-Fit sinnvoll. Da der Akita eher zum Ansetzen neigt, kann Gemüse-Mix als sättigende, kalorienarme Beilage helfen, das Gewicht zu halten.
Wie viel Futter braucht ein Akita?
Auch wenn der Akita groß ist, ist er kein Energiebündel. Sein Bedarf liegt oft niedriger, als die Größe vermuten lässt, und er neigt dazu, anzusetzen. Füttern Sie deshalb eher maßvoll und orientieren Sie sich am Gewicht und an der Figur: Die Rippen sollten gut fühlbar, aber nicht sichtbar sein. Wie Sie die Menge bestimmen, lesen Sie im Ratgeber dazu, wie viel Hundefutter pro Tag sinnvoll ist, und wie Sie Übergewicht erkennen, im Ratgeber zu Übergewicht beim Hund.
Wichtig wegen der großen, tiefen Brust: Verteilen Sie die Tagesration auf zwei oder besser mehrere kleinere Mahlzeiten und lassen Sie Ihren Akita nach dem Fressen ruhen, statt ihn direkt toben zu lassen.
Wie füttere ich einen Akita-Welpen richtig?
Der Akita-Welpe wird ein großer Hund, deshalb gilt: langsam und kontrolliert wachsen lassen. Ein Übermaß an Energie und Calcium kann die Gelenkentwicklung stören. Achten Sie auf ein an die Wachstumsphase angepasstes Futter, ein stimmiges Calcium-Phosphor-Verhältnis und mehrere kleine Mahlzeiten am Tag. Worauf es bei der Welpenfütterung ankommt, habe ich beim Anifit-Welpenfutter zusammengestellt. Gerade bei großwüchsigen Welpen begleite ich die Fütterung gern persönlich.
Diese Fütterungsfehler kosten Lebensqualität
- Zu viel füttern: Der ruhige Akita setzt schnell an, Übergewicht belastet die Gelenke.
- Eine große Mahlzeit am Tag: Bei der tiefen Brust ist das ungünstig, lieber mehrere kleine Portionen mit Ruhe danach.
- Großen Welpen zu schnell hochfüttern: energiereiches Mästen schadet den Gelenken.
- Haut- und Verdauungssignale ignorieren: ohne gut verträgliches Futter und Omega-3 leiden Fell und Magen schneller.
Häufige Fragen zur Akita-Ernährung (FAQ)
Worauf sollte ich beim Eiweiß für einen Akita achten?
Der Akita stammt aus einer fisch- und reisreichen Ernährungstradition und verträgt hochwertiges tierisches Eiweiß sehr gut. Achten Sie auf klar deklarierte Fleisch- oder Fischquellen und einen moderaten Fettanteil, da der Akita leicht zulegt. Fisch wird als Eiweißquelle oft besonders gut angenommen.
Warum setzt der Akita leichter Fett an als andere große Hunde?
Der Akita ist ein ruhiger, kein dauernd laufender Hund, sein Energiebedarf liegt daher niedriger, als die Größe vermuten lässt. Wird er nach Augenmaß wie ein aktiver Hund gefüttert, setzt er schnell an. Maßvolle Portionen, abgewogene Leckerlis und regelmäßige Bewegung halten ihn schlank.
Neigt der Akita zu Übergewicht?
Ja, durch sein eher ruhiges Wesen setzt der Akita leicht an. Maßvolle Portionen, wenige Leckerlis und ein fleischreiches Futter mit moderater Energiedichte helfen, das Gewicht zu halten und die Gelenke zu entlasten.
Hat der Akita oft empfindliche Haut?
Die Rasse neigt zu empfindlicher Haut und zu Fellthemen. Ein gut verträgliches, klar deklariertes Futter und Omega-3-Fettsäuren aus Fisch- oder Lachsöl unterstützen Haut und das dichte Fell von innen. Bei anhaltenden Problemen sollte die Tierarztpraxis abklären.
Verträgt der Akita Futterwechsel gut?
Viele Akitas haben eine eher empfindliche Verdauung und reagieren auf abrupte Wechsel mit Magen-Darm-Problemen. Stellen Sie das Futter deshalb langsam über mehrere Tage um und bleiben Sie bei einer gut verträglichen, klar deklarierten Sorte.
Muss ich beim Akita auf die Gelenke achten?
Als großer Hund kann der Akita zu Gelenkproblemen neigen. Ein gesundes Gewicht ist ein wichtiger Hebel, dazu kann beim erwachsenen Hund eine Gelenkunterstützung sinnvoll sein. Beim Welpen ist langsames, kontrolliertes Wachstum entscheidend.
Wie oft sollte ein Akita gefüttert werden?
Wegen der großen, tiefen Brust empfehle ich mehrere kleine Mahlzeiten statt einer großen Portion, dazu Ruhe nach dem Fressen. Das entlastet den Magen. Welpen bekommen ohnehin mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt.
Ist Trockenfutter für den Akita geeignet?
Eher weniger. Seine hohe Energiedichte begünstigt Übergewicht, und die geringe Wasseraufnahme ist ungünstig. Ein fleischreiches Nassfutter sättigt gut bei moderater Energiedichte und ist für den oft sensiblen Magen leichter verträglich.
Ab wann ist ein Akita ausgewachsen und kann auf Adultfutter umgestellt werden?
Als große Rasse wächst der Akita lange, meist ist er erst mit 15 bis 18 Monaten körperlich ausgereift. Bis dahin gehört ein auf das Wachstum abgestimmtes Futter in den Napf, danach stellen Sie schrittweise auf ein passendes Erwachsenenfutter um. Eine zu frühe Umstellung ist bei großen Rassen nicht sinnvoll.
Kann ich für meinen Akita barfen oder selbst kochen?
Das ist möglich, aber rezeptur-kritisch, gerade beim großwüchsigen Welpen muss die Calcium-Phosphor-Bilanz stimmen. Beim Barfen kommt die Hygiene beim Umgang mit rohem Fleisch hinzu. Lassen Sie sich die Ration am besten fachlich begleiten.
Fazit: Maßvoll, verträglich und gelenkschonend
Der Akita ist ein eindrucksvoller, ruhiger Hund, dessen Ernährung von Maß und Verträglichkeit lebt. Wichtig sind ein hochwertiges, fleischreiches und gut verdauliches Futter, maßvolle Mengen, ein Auge auf Haut, Fell und Gelenke sowie mehrere kleine Mahlzeiten wegen der tiefen Brust. Ich selbst füttere Anifit, weil es genau diese Basis liefert und sich gut an einen großen, ruhigen Hund anpassen lässt. Wenn Sie unsicher sind, welche Sorte und Menge zu Ihrem Akita passt, schauen wir uns das gern gemeinsam an.
Quellen und weiterführende Informationen
- Zentek: Ernährung des Hundes: Grundlagen – Fütterung – Diätetik. Begründet von Helmut Meyer. Thieme, 9. Auflage 2022, tierärztliches Standardwerk zur größengerechten Fütterung.
- FEDIAF (2024): Nutritional Guidelines for Complete and Complementary Pet Food for Cats and Dogs, zu Bedarfswerten und Wachstum.
- Tierärztliche Fachinformationen zu rassetypischen Veranlagungen des Akita, etwa zu Haut, Schilddrüse und Gelenken.







