Anifit Futterumstellung bei Katzen: Schritt für Schritt zum gesunden Nassfutter

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Sie möchten Ihre Katze auf Anifit umstellen – und fragen sich, wie das gelingt, ohne dass Ihre Samtpfote streikt? Diese Sorge höre ich in meiner Beratung fast täglich, denn Katzen sind kleine Gewohnheitstiere und reagieren auf neues Futter oft erst einmal skeptisch. Die gute Nachricht: Mit einem klaren Plan, etwas Geduld und ein paar bewährten Tricks klappt der Wechsel bei den allermeisten Katzen zuverlässig. Ich zeige Ihnen hier Schritt für Schritt, wie Sie Ihre Katze entspannt an das fleischreiche Nassfutter von Anifit gewöhnen.

Anifit Futterumstellung Katze
Anifit Futterumstellung bei der Katze: Schritt für Schritt zum gesunden Nassfutter

Anifit Futterumstellung Katze: Das Wichtigste in Kürze

Die Futterumstellung auf Anifit gelingt bei den meisten Katzen in 7–10 Tagen, indem Sie das neue Nassfutter schrittweise unter das alte mischen und den Anteil alle 2–3 Tage erhöhen. Bei sensiblen oder wählerischen Katzen planen Sie 2–4 Wochen ein.

  • Dauer: 7–10 Tage im Normalfall, 2–4 Wochen bei sensiblen oder mäkeligen Katzen.
  • Methode: schrittweise Mischfütterung (25 % → 50 % → 75 % → 100 %) ist für die meisten Katzen die sicherste Variante.
  • Wichtige Ausnahme: Trocken- und Nassfutter nie in einer Mahlzeit mischen – sie haben unterschiedliche Verdauungszeiten. Hier mit getrennten Mahlzeiten arbeiten.
  • Akzeptanz: Futter zimmerwarm anbieten, Reste nach 30 Minuten entfernen, bei Bedarf natürliche Umstellungshilfen wie Rotbarsch-Pulver darüberstreuen.
  • Sorten zum Einstieg: „Puterichs Delight“ und „Délice de Coeur“ – beide leicht verdaulich, 99 % Fleischanteil, getreidefrei.
  • Mein Praxis-Tipp: Lieber zwei Tage zu langsam als einen Tag zu schnell – eine ruhig geführte Umstellung erspart Ihnen Durchfall und Futterverweigerung.

Warum sollte die Futterumstellung bei Katzen langsam erfolgen?

Eine langsame Umstellung gibt dem Verdauungssystem Ihrer Katze Zeit, sich an die neue Zusammensetzung zu gewöhnen, und beugt so weichem Kot, Blähungen und Futterverweigerung vor. Katzen sind von Natur aus reine Fleischfresser (Karnivoren) mit kurzem Darm – das Verhältnis von Körper zu Darmlänge liegt bei etwa 1:3. Ihr Verdauungstrakt ist auf konstante, fleischreiche Kost eingestellt und reagiert empfindlich auf abrupte Wechsel.

Dazu kommt der Charakter: Katzen sind ausgeprägte Gewohnheitstiere und über Geruch und gewohnte Zutaten stark auf ihr bisheriges Futter geprägt. Ein zu schneller Wechsel verunsichert sie – selbst wenn das neue Futter gesünder und schmackhafter ist. Wer behutsam vorgeht, gibt dem Darm Zeit zur Anpassung und der Katze die Chance, Vertrauen in den neuen Napf-Inhalt zu fassen.

Wie schnell die Umstellung klappt, hängt von mehreren Faktoren ab:

FaktorEinfluss auf die Umstellung
AlterÄltere Katzen brauchen oft länger, weil ihr Verdauungssystem empfindlicher reagiert.
Bisheriges FutterKatzen von Trockenfutter oder lockstoffreichem Futter sind meist skeptischer als Katzen, die schon Nassfutter kennen.
CharakterVorsichtige Typen tasten sich langsam heran, neugierige Katzen probieren Neues oft sofort.
GesundheitSensible Mägen vertragen einen sehr langsamen Plan (Steigerung alle 4–5 Tage) deutlich besser.

Aus meiner Beratungspraxis: Die häufigste Ursache für eine „gescheiterte“ Umstellung ist nicht die Katze selbst, sondern das Tempo. Wer in drei Tagen komplett wechselt, provoziert oft genau die Verdauungsreaktionen, die er vermeiden möchte.

Bei der Futterumstellung passt sich das Verdauungssystem Ihrer Katze an die Zusammensetzung des neuen Futters an
Bei der Futterumstellung passt sich das Verdauungssystem Ihrer Katze an die Zusammensetzung des neuen Futters an

Wie lange dauert die Futterumstellung bei einer Katze?

Die meisten Katzen sind nach 7 bis10 Tagen vollständig auf Anifit umgestellt. Bei sehr wählerischen oder sensiblen Katzen dauert es 2 bis 4 Wochen, bis das alte Futter komplett ersetzt ist. Entscheidend ist nicht die Kalenderwoche, sondern dass Sie das Tempo an Ihre Katze anpassen und konsequent bleiben.

Zwei Dinge verlängern die Umstellung typischerweise: ein großer Unterschied zum bisherigen Futter (etwa der Wechsel von trockenem Lockstoff-Futter auf reines Frischfleisch) und ein höheres Alter der Katze. In beiden Fällen ist es klüger, von vornherein die längere Variante einzuplanen, statt mittendrin das Tempo zu drosseln.

Wie stelle ich meine Katze Schritt für Schritt auf Anifit um?

Für die meisten Katzen ist die schrittweise Mischfütterung der sicherste Weg: Sie mischen altes und neues Futter in einer Mahlzeit und erhöhen den Anifit-Anteil alle 2 bis 3 Tage. So bleibt der vertraute Geschmack zunächst erhalten, während sich Magen und Gaumen langsam an das neue Futter gewöhnen.

So sieht ein bewährter Umstellungsplan aus (gültig, wenn das bisherige Futter ebenfalls Nassfutter ist):

PhaseAnifit-NassfutterBisheriges FutterHinweis
Tag 1–325 %75 %Die Katze erkennt den vertrauten Geschmack, frisst aber schon den ersten Anteil Anifit.
Tag 4–650 %50 %Frisch servieren, Reste nach 30 Minuten entfernen.
Tag 7–975 %25 %Viele Katzen fressen jetzt deutlich lieber das neue Futter.
Ab Tag 10100 %Vollständig auf Anifit umgestellt. Ab jetzt dürfen verschiedene Sorten für Abwechslung sorgen.

Wie viel Ihre Katze pro Tag insgesamt fressen sollte, richtet sich nach ihrem Körpergewicht. Konkrete Richtwerte für die Tagesmenge finden Sie in der Anifit Fütterungsempfehlung für Katzen.

Für sensible oder sehr mäkelige Katzen strecken Sie diesen Plan: Erhöhen Sie den Anteil nicht alle 2–3, sondern erst alle 4–5 Tage – oder noch langsamer. Reagiert Ihre Katze zögerlich, helfen natürliche Umstellungshilfen wie Rotbarsch-Pulver oder Hühnerherzen-Granulat (mehr dazu weiter unten).

Besonderheit: Umstellung von Trockenfutter auf Nassfutter

Trocken- und Nassfutter dürfen Sie nicht in einer Mahlzeit mischen, weil beide sehr unterschiedliche Verdauungszeiten haben – die Kombination führt häufig zu Blähungen, weichem Kot oder Futterverweigerung. Geben Sie stattdessen getrennte Mahlzeiten: zum Beispiel morgens das gewohnte Trockenfutter und abends die erste Portion Anifit. Nach und nach erhöhen Sie die Nassfuttermenge und reduzieren das Trockenfutter, bis es ganz entfällt.

Dieser Punkt ist mir besonders wichtig, weil die Umstellung von Trockenfutter ohnehin der anspruchsvollste Fall ist: Trockenfutter enthält oft Lock- und Aromastoffe, an die sich Katzen stark gewöhnen, und liefert mit rund 8 bis 10 % Restfeuchte kaum Wasser – während Anifit-Nassfutter etwa 80 bis 82 % Feuchtigkeit mitbringt. Genau dieser hohe Wasseranteil ist für Katzen wertvoll, denn sie haben von Natur aus ein schwaches Durstgefühl und nehmen über feuchtes Futter spürbar mehr Flüssigkeit auf.

Trockenfutter und Nassfutter sollten nicht vermischt werden
Trockenfutter und Nassfutter sollten nicht vermischt werden

Methode 2: Kompletter Wechsel (nur für unkomplizierte Katzen)

Bei aufgeschlossenen Katzen, die ohnehin schon Nassfutter gewohnt sind und Neues gern probieren, können Sie das alte Futter von einem Tag auf den anderen vollständig durch Anifit ersetzen. Hier wird nicht gemischt, sondern direkt nur noch die neue Sorte gefüttert.

Für Katzen, die von Trockenfutter kommen oder stark auf Lockstoffe geprägt sind, rate ich von dieser Methode ab – hier ist der schrittweise Weg klar im Vorteil. Auch beim direkten Wechsel dürfen Umstellungshilfen über das Futter gestreut werden, um die Akzeptanz zu erhöhen.

Welche Grundregeln gelten bei der Futterumstellung?

Fünf Grundregeln entscheiden darüber, ob die Umstellung entspannt oder holprig verläuft. Sie reduzieren Stress und erhöhen die Akzeptanz des neuen Futters spürbar:

  • Nicht abrupt wechseln: Ein plötzlicher Komplettwechsel überfordert die Verdauung und erschwert die Akzeptanz. Besser langsam an Geschmack und Konsistenz heranführen.scht werden. Trocken- und Nassfutter haben sehr unterschiedliche Verdauungszeiten – eine Kombination im Napf führt häufig zu Blähungen, Durchfall oder Futterverweigerung. Stattdessen empfiehlt es sich, in der Umstellungsphase getrennte Mahlzeiten zu geben, z. B. morgens das gewohnte Trockenfutter und abends die erste Portion Anifit. Nach und nach wird dann die Nassfuttermenge gesteigert und das Trockenfutter reduziert, bis es komplett entfällt.
  • Konsequent bleiben: Lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn Ihre Katze anfangs zögert. Besonders nach Trockenfutter oder lockstoffreichem Futter braucht es etwas Geduld. Warum Trockenfutter aus meiner Sicht die schlechtere Wahl ist, lesen Sie hier: Nachteile von Trockenfutter für Katzen.
  • Reste rechtzeitig entfernen: Nicht gefressenes Futter nach spätestens 30 Minuten wegräumen. So lernt die Katze feste Fütterungszeiten und dass frisches Futter nur begrenzt verfügbar ist.
  • Schrittweise vorgehen: Den Anteil des neuen Futters langsam erhöhen – wie auch bei der Futterumstellung beim Hund. Bei sensiblen Katzen ruhig mehrere Wochen Zeit nehmen.
  • Für Ruhe sorgen: Den Napf an einen ruhigen Ort stellen – möglichst weit weg vom Katzenklo und ohne Ablenkung. So kann sich die Katze aufs Fressen konzentrieren.
Vorteile der Anifit-Tiernahrung
Vorteile der Anifit-Tiernahrung

Methode 2: Kompletter Ersatz des Futters (für sehr unkomplizierte Katzen)

Bei aufgeschlossenen Katzen, die Neues gerne probieren, kann das alte Futter von einem Tag auf den anderen vollständig durch Anifit-Nassfutter ersetzt werden. Hier wird nicht gemischt, sondern direkt ausschließlich das neue Nassfutter gefüttert.

Diese Methode eignet sich vor allem für Katzen, die schon Nassfutter gewohnt sind und nicht stark an Trockenfutter oder Lockstoffe und Geschmacksverstärker im Futter gebunden sind.

Tipp: Auch bei einem direkten Wechsel können Umstellungshilfen wie Rotbarsch-Pulver oder Hühnerherzen-Granulat über das Futter gestreut werden, um die Akzeptanz zu erhöhen (siehe weiter unten).

Persönliche Beratung zur Anifit Futterumstellung Ihrer Katze

Jede Katze ist anders – und manchmal läuft die Umstellung trotz Plan nicht so rund wie erhofft. Genau dann lohnt sich ein kurzer Austausch, bevor Frust entsteht. Als zertifizierte Ernährungsberaterin für Hunde und Katzen begleite ich Sie gern persönlich und kostenlos:

  • Die passende Sorte und Menge für Alter, Gewicht und Aktivität Ihrer Katze finden.
  • Eine ruhige, individuelle Umstellung planen – besonders bei sensiblem Magen oder Trockenfutter-Vergangenheit.
  • Wählerische Fresser mit den richtigen Akzeptanz-Tricks doch noch überzeugen.

Teilen Sie mir einfach Ihr Anliegen mit, dann finden wir gemeinsam den besten Weg für Ihre Samtpfote.

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Christina Williger - Anifit-Fachberaterin
Christina Williger – Zertifizierte
Ernährungsberaterin für Hunde & Katzen

Welches Anifit-Futter eignet sich für die Umstellung bei Katzen?

Für den Einstieg haben sich zwei leicht verdauliche Sorten besonders bewährt: „Puterichs Delight“ und „Délice de Coeur“. Beide sind getreidefrei, haben einen Fleischanteil von 99 % und werden von den meisten Katzen sehr gut angenommen. Sie sind Alleinfuttermittel, decken den Nährstoffbedarf also vollständig, inklusive des für Katzen lebensnotwendigen Taurins (Gesamtniveau jeweils rund 1.000 mg/kg).

Was ich selbst empfehle: Ich starte bei Umstellungen am liebsten mit „Puterichs Delight“ als leicht verdauliches Schongericht und biete später „Délice de Coeur“ an, um zu sehen, welcher Geschmack besser ankommt. Beide enthalten ausschließlich Frischfleisch in Lebensmittelqualität, Gemüse und natürliche Zutaten, ohne Zucker, Getreide, Lock-, Aroma-, Farb- oder Konservierungsstoffe. Eine größere Auswahl finden Sie im Anifit-Katzenfutter-Sortiment. Bei Verdacht auf Futtermittelallergie lohnt sich der gezielte Blick auf Monoprotein-Sorten, dort gibt es nur eine Tierart als Eiweißquelle. Welche Anifit-Katzenfutter das sind, erkläre ich in meinem Ratgeber „Monoprotein-Katzenfutter“.

Anifit Katzenfutter Puterichs Delight

Anifit-Katzenfutter „Puterichs Delight“

Dieses Nassfutter ist ein besonders leicht verdauliches Schongericht und eignet sich ideal als Einstiegssorte für Katzen, die zum ersten Mal Anifit bekommen. Es besteht überwiegend aus Hühnermuskelfleisch (65 %), ergänzt durch Truthahn (14 %) und Rind (14 %) und hat damit einen Gesamtfleischanteil von 99 %. Damit ist „Puterichs Delight“ auch für empfindliche Katzen eine gute Wahl.

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Katzenfutter von Anifit - Delice de Couer

Anifit-Katzenfutter „Délice de Coeur“

Ebenfalls sehr verträglich ist die Sorte „Délice de Coeur“ mit einem Fleischanteil von 99 % aus Huhn und Rind (Hühnermuskelfleisch 66 %, dazu Rinderinnereien). Sie enthält besonders viel leicht verdauliches Geflügel und wird von vielen Katzen sehr gut angenommen. Zusammen mit „Puterichs Delight“ bildet sie die perfekte Grundlage für eine erfolgreiche Futterumstellung.

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Anifit-Futterumstellungspaket Katze

Futterumstellungspaket für Katzen von Anifit

Das praktische Futterumstellungspaket bündelt alles, was Sie für einen gelungenen Start brauchen:

  • 12 Dosen „Puterichs Delight“ (200 g)
  • 6 Dosen „Délice de Coeur“ (200 g)
  • 2 Beutel Umstellungshilfe Hühnerherzen (je 15 g)
  • 2 Beutel Umstellungshilfe Rotbarsch (je 15 g)
  • 1 Leckerli Hühnerbrust (35 g)
  • 1 Ernährungsfibel
  • 1 Infobroschüre zur Futterumstellung

So haben Sie nicht nur die passenden Futtersorten, sondern auch die wichtigsten Umstellungshilfen zur Hand, falls Ihre Katze anfangs zögerlich ist.

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Anifit Nahrungsergänzung Fleisch-Gewürz

Fleisch-Gewürz von Anifit

Manche Katzen brauchen etwas mehr Überzeugungskraft, wenn es um neues Futter geht. Das natürliche Fleisch-Gewürz von Anifit wird einfach über das Futter gestreut und steigert so die Akzeptanz. Mit dieser Umstellungshilfe lassen sich auch wählerische Katzen leichter auf Anifit umstellen.

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Anifit Nahrungsergänzung Fisch-Gewürz

Fisch-Gewürz von Anifit

Als Alternative zum Fleisch-Gewürz kommt das natürliche Fisch-Gewürz von Anifit als Akzeptanzhilfe für mäkelige Katzen infrage. Die Anwendung ist denkbar einfach: Eine kleine Menge über das Nassfutter streuen, um ihm einen intensiveren Geschmack zu verleihen.

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Anifit Nahrungsergänzung Rotbarsch-Pulver

Rotbarschfilet-Pulver von Anifit

Das Rotbarsch-Pulver von Anifit ist ein weiterer natürlicher Appetitanreger, speziell für Katzen, die bei der Umstellung etwas zurückhaltend reagieren. Der feine Fischduft wirkt auf viele Stubentiger besonders anziehend. Einfach eine kleine Menge über das Nassfutter streuen, schon wird das neue Futter deutlich interessanter.

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Anifit Nahrungsergänzung Hühnerherzen-Granulat

Hühnerherzen-Granulat von Anifit

Das Hühnerherzen-Granulat ist eine weitere beliebte Hilfe bei der Umstellung. Es besteht aus schonend getrockneten Hühnerherzen, die sich in Granulatform leicht über das Nassfutter streuen lassen. Der intensive Geruch und Geschmack von frischem Fleisch steigert die Attraktivität des Futters und macht es auch für wählerische Katzen interessant.

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Anifit Nahrungsergänzung Power Darm

Power-Darm von Anifit

Gerade in der Umstellungsphase ist die Darmflora Ihrer Katze besonders gefordert. Power-Darm unterstützt mit Pro- und Präbiotika die gesunde Darmbakterienflora begleitend und kann dazu beitragen, dass sich die Verdauung in dieser Phase schneller einpendelt. Auch mäkelige Katzen profitieren oft von der stabilisierenden Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt.

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Wie steigere ich die Futterakzeptanz bei wählerischen Katzen?

Wenn Ihre Katze das neue Futter nicht sofort frisst, liegt das fast nie an der Qualität, sondern an der Gewohnheit – und genau dort können Sie ansetzen. Diese Tricks erhöhen die Akzeptanz erfahrungsgemäß am zuverlässigsten:

  • Zimmerwarm anbieten: Direkt aus dem Kühlschrank riecht und schmeckt Futter weniger intensiv. Kurz im Wasserbad anwärmen (nicht in der Mikrowelle) verstärkt den Geruch.
  • Etwas warmes Wasser untermischen: Das intensiviert den Geruch und erhöht nebenbei die Flüssigkeitsaufnahme – ideal für Katzen, die zuvor Futter mit Soße oder Gelee bekommen haben.
  • Natürliche Umstellungshilfen nutzen: Fleisch-Gewürz, Fisch-Gewürz, Rotbarsch-Pulver oder Hühnerherzen-Granulat über das Futter streuen.
  • Mehrere kleine Portionen: Katzen fressen in der Natur viele kleine Mahlzeiten – bieten Sie bis zu fünf kleine Portionen am Tag an, damit das Futter frisch bleibt.
  • Feste Fütterungszeiten: Ein klarer Rhythmus hilft vielen Katzen, sich schneller umzugewöhnen.
  • Ruhige Umgebung: Napf weit weg von Katzenklo und Eingangstür, ohne Ablenkung.
  • Napfart variieren: Manche Katzen mögen keine tiefen Näpfe, an denen die Schnurrhaare anstoßen – flache Teller werden oft besser akzeptiert.
  • Verschiedene Sorten testen: Jede Katze hat ihre Vorlieben. Im Schnupperpaket für Katzen sind mehrere Sorten in kleiner Menge enthalten – so finden Sie schnell den Favoriten.

Mein Praxis-Check: Frisst die Katze anfangs nur vom Löffel, ist das ein gutes Zeichen für Neugier. Bauen Sie das Ritual langsam ab, indem Sie das Futter vom Löffel in den Napf geben – Ihre Katze versteht schnell, dass es dasselbe ist.

Welche Nebenwirkungen können bei der Futterumstellung auftreten?

In den ersten Tagen kann es zu vorübergehenden Begleiterscheinungen kommen, während sich Verdauung und Darmflora auf das neue Futter einstellen. Diese sind in aller Regel harmlos und verschwinden von selbst, sobald die Umstellung abgeschlossen ist:

  • Weicher Kot oder leichter Durchfall, weil sich die Darmflora neu einpendelt.
  • Blähungen, die sich meist nach einigen Tagen wieder normalisieren.
  • Veränderter Appetit, wenn das Futter ungewohnt ist – mit Geduld und kleinen Tricks legt sich das schnell.
  • Vorübergehender Mundgeruch kann ein Zeichen sein, dass sich der Stoffwechsel umstellt.

Begleitend kann Power-Darm mit Pro- und Präbiotika die Darmflora in dieser Phase unterstützen. Wichtig zur Sicherheit: Halten weicher Kot oder Durchfall länger als zwei bis drei Tage an, kommen Erbrechen oder Teilnahmslosigkeit hinzu – oder frisst Ihre Katze über einen Tag lang gar nichts –, gehört das tierärztlich abgeklärt. Gerade bei Katzen ist anhaltende Futterverweigerung nicht zu unterschätzen.e Umstellung zu erleichtern.

Häufige Fragen zur Anifit Futterumstellung bei Katzen

Wie lange dauert die Anifit Futterumstellung bei Katzen?

Die meisten Katzen sind nach 7–10 Tagen umgestellt. Bei wählerischen oder sensiblen Katzen dauert es 2–4 Wochen. Je älter die Katze und je größer der Unterschied zum bisherigen Futter, desto mehr Zeit sollten Sie einplanen.

Was tun, wenn meine Katze das neue Futter nicht sofort frisst?

Bleiben Sie ruhig und konsequent – das ist meist nur Gewohnheit, kein Qualitätsproblem. Bieten Sie das Futter zimmerwarm an, streuen Sie eine natürliche Umstellungshilfe darüber und entfernen Sie Reste nach 30 Minuten, damit feste Fütterungszeiten entstehen.

Kann ich Trockenfutter und Nassfutter in einer Mahlzeit mischen?

Nein. Trocken- und Nassfutter haben unterschiedliche Verdauungszeiten, die Kombination kann Blähungen oder weichen Kot auslösen. Bei der Umstellung von Trockenfutter geben Sie beide Futterarten besser in getrennten Mahlzeiten und reduzieren das Trockenfutter nach und nach.

Welches Anifit-Futter eignet sich am besten für die Umstellung bei Katzen?

Besonders bewährt haben sich „Puterichs Delight“ und „Délice de Coeur“. Beide sind leicht verdaulich, getreidefrei und haben 99 % Fleischanteil. Eine kleine Auswahl zum Testen bietet das Anifit Schnupperpaket für Katzen.

Welche Nebenwirkungen sind bei der Anifit Futterumstellung möglich?

Vorübergehend sind weicher Kot, Blähungen, ein veränderter Appetit oder leichter Mundgeruch möglich. Diese Begleiterscheinungen sind meist harmlos und verschwinden nach einigen Tagen, sobald sich die Verdauung an das neue Futter gewöhnt hat.

Wie kann ich die Darmflora meiner Katze während der Umstellung unterstützen?

Das Ergänzungsfutter Power-Darm liefert Pro- und Präbiotika und unterstützt die Darmflora begleitend. Gerade bei empfindlichen Katzen kann das die Umstellungsphase erleichtern. Mehr Hintergrund zur artgerechten Katzenernährung finden Sie im verlinkten Ratgeber.

Sollte ich das Anifit-Nassfutter vor dem Füttern erwärmen?

Ja, leicht angewärmtes Futter wird oft besser angenommen. Wärmen Sie es kurz im Wasserbad auf Zimmer- bis Körpertemperatur an – nicht in der Mikrowelle. Der verstärkte Geruch macht das Futter für viele Katzen attraktiver.

Wie viele Mahlzeiten am Tag sind während der Umstellung sinnvoll?

Zwei bis fünf kleine Portionen am Tag sind ideal, da Katzen von Natur aus viele kleine Mahlzeiten fressen. Kleine Portionen bleiben länger frisch und appetitlich – das erhöht die Akzeptanz gerade bei wählerischen Katzen.

Meine Katze frisst seit mehr als einem Tag gar nichts – was soll ich tun?

Lassen Sie das tierärztlich abklären. Anhaltende Futterverweigerung ist bei Katzen nicht harmlos und sollte nicht über einen Tag hinaus abgewartet werden. Setzen Sie die Umstellung erst fort, wenn Ihre Katze wieder normal frisst.

Welches Anifit-Paket eignet sich am besten für den Einstieg?

Für die Umstellung ist das Futterumstellungspaket für Katzen praktisch, weil es Einstiegssorten und Umstellungshilfen kombiniert. Wer zuerst die Geschmacksvorlieben testen möchte, startet mit dem Schnupperpaket.

Fazit

Eine gelungene Anifit Futterumstellung bei der Katze ist vor allem eine Frage von Tempo und Ruhe: Wer das neue Nassfutter über 7 bis 10 Tage (bei sensiblen Katzen 2 bis 4 Wochen) schrittweise einmischt, Reste konsequent entfernt und bei Bedarf natürliche Umstellungshilfen einsetzt, schafft beste Voraussetzungen für einen entspannten Wechsel. Trocken- und Nassfutter gehören dabei nie in dieselbe Mahlzeit.

Mit den leicht verdaulichen Einstiegssorten „Puterichs Delight“ und „Délice de Coeur“, den passenden Akzeptanzhilfen und einer begleitenden Unterstützung der Darmflora durch Power-Darm gelingt der Umstieg auf artgerechtes Frischfleischfutter Schritt für Schritt – und Ihre Katze profitiert langfristig von einer fleischreichen, getreidefreien Ernährung mit hohem Feuchtigkeitsanteil. Sollten unterwegs Fragen auftauchen, begleite ich Sie jederzeit gern persönlich.

Quellen und weiterführende Informationen

  • FEDIAF (2024): Nutritional Guidelines for Complete and Complementary Pet Food for Cats and Dogs, die maßgeblichen europäischen Ernährungsrichtlinien zum Nährstoffbedarf von Hund und Katze.
  • National Research Council (NRC): Nutrient Requirements of Dogs and Cats, wissenschaftliches Standardwerk zum Nährstoffbedarf, unter anderem zum essenziellen Taurinbedarf der Katze.
  • Zoran, D. L. (2002): „The carnivore connection to nutrition in cats“, JAVMA, Fachartikel dazu, warum Katzen obligate Fleischfresser sind und feuchte, proteinreiche Kost brauchen.
  • Produktdeklarationen Anifit / Provital GmbH, Quelle für Zusammensetzung, Fleisch- und Taurinangaben.
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Christina Williger - Zertifizierte Ernährungsberaterin für Hunde und Katzen | Anifit-Fachberaterin

Verfasst von: Christina Williger
Ernährungsberaterin für Hunde & Katzen | Anifit-Fachberaterin | Gründerin von Ihr-Futtershop.de | Autorin

Im Laufe meines Lebens durfte ich viele verschiedene Haustiere begleiten und wertvolle Erfahrungen im Umgang mit ihren ganz unterschiedlichen Bedürfnissen sammeln. Zusätzlich war ich fast 20 Jahre lang im Pferdesport sowie im Hundesport aktiv. Meine tiefe Verbundenheit zu Tieren hat mich dazu bewegt, als Autorin im Heimtierbereich tätig zu werden und mein Wissen sowie meine Erfahrungen mit anderen Tierhalterinnen und Tierhaltern zu teilen. Die gesundheitlichen Herausforderungen meines Hundes Aragon haben mich außerdem dazu inspiriert, mich zur zertifizierten Ernährungsberaterin für Hunde und Katzen weiterzubilden. Mit meinen Büchern, Ratgebern und Fachbeiträgen möchte ich das Bewusstsein für die Bedürfnisse unserer Haustiere schärfen, ihre Lebensqualität nachhaltig verbessern und einen Beitrag zu einem harmonischen Zusammenleben von Mensch und Tier leisten.