Maine Coon Fut­ter: Wel­ches Kat­zen­fut­ter ist ide­al für eine Maine Coon?

Die Maine Coon beein­druckt durch ihre Grö­ße, ihre Ele­ganz und ihr freund­li­ches, auf­ge­schlos­se­nes Wesen. Vie­le Kat­zen­fans ver­lie­ben sich in die­se sanf­ten Rie­sen – und ste­hen schnell vor der Fra­ge, wel­ches Maine Coon Fut­ter den beson­de­ren Bedürf­nis­sen die­ser Ras­se gerecht wird. Schließ­lich wach­sen Maine Coons län­ger als ande­re Kat­zen, bau­en deut­lich mehr Mus­ku­la­tur auf und sind oft deut­lich akti­ver. Eine hoch­wer­ti­ge, art­ge­rech­te Ernäh­rung ist daher ent­schei­dend dafür, dass sie gesund her­an­wach­sen, ihr kräf­ti­ges Fell erhal­ten und bis ins hohe Alter vital blei­ben.

Gleich­zei­tig ist die Fül­le an Emp­feh­lun­gen, Mar­ken und Ernäh­rungs­phi­lo­so­phien für vie­le Kat­zen­hal­te­rin­nen und Kat­zen­hal­ter ver­wir­rend: Tro­cken­fut­ter ja oder nein? Hoch­wer­ti­ges Nass­fut­ter oder lie­ber selbst kochen? Und braucht eine Maine Coon wirk­lich spe­zi­el­les Ras­se- oder Kit­ten­fut­ter? Die­ser Rat­ge­ber räumt auf, erklärt die wich­tigs­ten Grund­la­gen der Kat­zen­er­näh­rung und zeigt, wor­auf Sie bei der Füt­te­rung Ihrer Maine Coon wirk­lich ach­ten soll­ten.

Maine Coon Futter: Welches Katzenfutter ist ideal für eine Maine Coon Katze?
Maine Coon Fut­ter: Wel­ches Kat­zen­fut­ter ist ide­al für eine Maine Coon Kat­ze?

War­um eine art­ge­rech­te Ernäh­rung für alle Kat­zen­ras­sen ent­schei­dend ist

Um zu ver­ste­hen, wel­ches Fut­ter für eine Maine Coon wirk­lich geeig­net ist, lohnt sich zunächst ein Blick auf die grund­le­gen­den Bedürf­nis­se, die alle Kat­zen gemein­sam haben. Kat­zen sind von Natur aus rei­ne Fleisch­fres­ser. Ihr gesam­ter Orga­nis­mus ist dar­auf aus­ge­legt, tie­ri­sche Pro­te­ine, natür­li­che Fet­te und Feuch­tig­keit aus Beu­te­tie­ren opti­mal zu ver­wer­ten. Die­se bio­lo­gi­sche Spe­zia­li­sie­rung beein­flusst sowohl ihren Ener­gie­be­darf als auch die Funk­ti­ons­wei­se von Ver­dau­ungs­or­ga­nen, Harn­we­gen und Stoff­wech­sel.

Eine gesun­de Kat­ze deckt ihren Flüs­sig­keits­be­darf nor­ma­ler­wei­se über die Nah­rung – nicht durch aus­gie­bi­ges Trin­ken. Das liegt dar­an, dass ihre Vor­fah­ren in tro­cke­nen Regio­nen leb­ten und Beu­te­tie­re mit einem sehr hohen Was­ser­an­teil fra­ßen. Ein Fut­ter, das viel Feuch­tig­keit lie­fert, ent­las­tet des­halb Nie­ren und Harn­we­ge und sorgt dafür, dass wich­ti­ge Stoff­wech­sel­pro­zes­se rei­bungs­los funk­tio­nie­ren. Tro­cke­ne Nah­rung dage­gen kann zu einer per­ma­nen­ten Unter­ver­sor­gung mit Was­ser füh­ren, selbst wenn aus­rei­chend Trink­was­ser bereit­steht, da Kat­zen von Natur aus nur sel­ten gro­ße Men­gen trin­ken.

Min­des­tens genau­so wich­tig ist die Qua­li­tät des Pro­te­ins. Tie­ri­sche Pro­te­ine lie­fern essen­zi­el­le Ami­no­säu­ren wie Tau­rin, die Kat­zen für Herz­funk­ti­on, Seh­ver­mö­gen, Mus­ku­la­tur und ein kräf­ti­ges Immun­sys­tem benö­ti­gen. Pflanz­li­che Bestand­tei­le, Getrei­de oder hohe Koh­len­hy­drat­men­gen kann der Kat­zen­kör­per hin­ge­gen nur unzu­rei­chend ver­wer­ten. Sie wer­den ent­we­der als Ener­gie­über­schuss gespei­chert oder belas­ten die Ver­dau­ung.

Auch Zusatz­stof­fe, Zucker oder künst­li­che Aro­men haben in einem art­ge­rech­ten Kat­zen­fut­ter nichts ver­lo­ren. Zucker und künst­li­che Aro­men ver­än­dern den natür­li­chen Geschmack der Mahl­zeit und kön­nen Kat­zen dazu ver­lei­ten, mehr zu fres­sen und auch Zuta­ten zu essen, die sie ohne die­se Geschmacks­ver­stär­kung nor­ma­ler­wei­se nicht wäh­len wür­den. Auf die­se Wei­se kön­nen sie lang­fris­tig zu Über­ge­wicht, Ver­dau­ungs­pro­ble­men oder Stoff­wech­sel­stö­run­gen bei­tra­gen. Ein wirk­lich hoch­wer­ti­ges Fut­ter zeich­net sich des­halb nicht durch bun­te Ver­pa­ckun­gen oder viel­ver­spre­chen­de Wer­be­aus­sa­gen aus, son­dern durch eine kla­re, nach­voll­zieh­ba­re Dekla­ra­ti­on und einen hohen Anteil an Zuta­ten, die der natür­li­chen Ernäh­rung der Kat­ze ent­spre­chen.

Katzen sind von Natur aus reine Fleischfresser
Kat­zen sind von Natur aus rei­ne Fleisch­fres­ser

Was macht die Maine Coon beson­ders – und was bedeu­tet das für ihr Fut­ter?

Die Maine Coon ist eine außer­ge­wöhn­li­che Kat­zen­ras­se. Ihr Kör­per­bau, ihre Ent­wick­lung und ihre gene­ti­sche Ver­an­la­gung brin­gen beson­de­re Anfor­de­run­gen mit sich, die sich deut­lich vom Bedarf klei­ne­rer Kat­zen unter­schei­den. Eine Maine Coon Kat­ze wächst lang­sa­mer und län­ger als ande­re Ras­sen – oft bis zum drit­ten Lebens­jahr. In die­ser Zeit müs­sen Mus­ku­la­tur, Kno­chen und Gelen­ke zuver­läs­sig und gleich­mä­ßig ver­sorgt wer­den, ohne dass der jun­ge Orga­nis­mus über­for­dert wird. Ein Fut­ter, das reich an hoch­wer­ti­gen tie­ri­schen Pro­te­inen ist, unter­stützt die­sen lang­an­hal­ten­den Auf­bau­pro­zess opti­mal und lie­fert gleich­zei­tig die Ener­gie, die die­se kräf­ti­ge Ras­se täg­lich benö­tigt.

Auch das cha­rak­te­ris­ti­sche halb­lan­ge, dich­te Fell der Maine Coon stellt beson­de­re Anfor­de­run­gen an die Ernäh­rung. Für ein gesun­des, glän­zen­des Haar­kleid braucht sie natür­li­che tie­ri­sche Fet­te und wert­vol­le Ome­ga-Fett­säu­ren, die Haut­bar­rie­re und Fell­struk­tur von innen her­aus unter­stüt­zen. Min­der­wer­ti­ge oder stark ver­ar­bei­te­te Zuta­ten kön­nen hin­ge­gen zu stump­fem Fell, ver­mehr­tem Haar­ver­lust oder Haut­rei­zun­gen bei­tra­gen.

Dar­über hin­aus zählt die Maine Coon zu den Ras­sen, bei denen Herz- und Gelenk­ge­sund­heit eine wich­ti­ge Rol­le spie­len. Ein sta­bi­ler Tau­rin­ge­halt im Fut­ter ist daher essen­zi­ell, da Tau­rin für die Herz­mus­ku­la­tur unver­zicht­bar ist. Gleich­zei­tig soll­te das Mine­ral­stoff­ver­hält­nis – ins­be­son­de­re zwi­schen Cal­ci­um und Phos­phor – aus­ge­wo­gen sein, um die Ent­wick­lung von Kno­chen und Gelen­ken zu unter­stüt­zen, ohne sie zu belas­ten.

Nicht zuletzt ist die Maine Coon eine akti­ve, neu­gie­ri­ge und oft sehr ver­spiel­te Kat­ze. Sie benö­tigt ein Fut­ter, das ihr aus­rei­chend Ener­gie lie­fert, ohne sie zu über­ver­sor­gen oder unnö­ti­ge Kalo­rien ein­zu­schleu­sen. Ein natür­lich zusam­men­ge­setz­tes, gut ver­dau­li­ches Nass­fut­ter kommt die­sen Anfor­de­run­gen am bes­ten nach, weil es hoch­wer­ti­ge Pro­te­ine, Feuch­tig­keit und wert­vol­le Fett­säu­ren ver­eint – so, wie es der Kör­per einer Maine Coon am bes­ten ver­wer­ten kann.

Die Maine Coon ist eine außergewöhnliche Katzenrasse mit hohen Ansprüchen an ihr Futter
Die Maine Coon ist eine außer­ge­wöhn­li­che Kat­zen­ras­se mit hohen Ansprü­chen an ihr Fut­ter

Wel­che Fut­ter­ar­ten sind mög­lich – und wie sinn­voll sind sie bei der Maine Coon?

Die Aus­wahl an Fut­ter­ar­ten für Kat­zen ist groß, doch nicht jede Opti­on passt glei­cher­ma­ßen gut zu den Bedürf­nis­sen einer Maine Coon. Ihre Grö­ße, ihr lang­sa­mes Wachs­tum und ihr akti­ver Lebens­stil machen es sinn­voll, die gän­gigs­ten Füt­te­rungs­me­tho­den etwas genau­er zu betrach­ten. Dabei lohnt sich ein nüch­ter­ner Blick dar­auf, was der Kör­per die­ser beson­de­ren Ras­se wirk­lich braucht – und was eher nicht.

Tro­cken­fut­ter – war­um es für Maine Coons kaum geeig­net ist

Vie­le Kat­zen­hal­te­rin­nen und Kat­zen­hal­ter grei­fen aus prak­ti­schen Grün­den zu Tro­cken­fut­ter. Es ist leicht zu lagern, schnell por­tio­niert und lan­ge halt­bar. Für den Orga­nis­mus einer Maine Coon – und eigent­lich für jede Kat­ze – ist es jedoch nur sel­ten eine sinn­vol­le Wahl. Der gerin­ge Feuch­tig­keits­ge­halt zwingt den Kör­per dazu, Flüs­sig­keits­de­fi­zi­te aus­zu­glei­chen, obwohl Kat­zen von Natur aus kaum trin­ken. Bei einer gro­ßen Ras­se wie der Maine Coon, deren Nie­ren ohne­hin stark arbei­ten müs­sen, kann dies die Harn­we­ge und den Stoff­wech­sel zusätz­lich belas­ten.

Hin­zu kommt, dass Tro­cken­fut­ter häu­fig einen hohen Anteil an Koh­len­hy­dra­ten ent­hält – schlicht, weil die­se für die Her­stel­lung not­wen­dig sind. Der Kat­zen­kör­per ist jedoch nicht dar­auf aus­ge­legt, die­se Men­gen zu ver­wer­ten, was zu Gewichts­zu­nah­me, Ver­dau­ungs­pro­ble­men oder insta­bi­len Blut­zu­cker­wer­ten füh­ren kann. Auch der Tau­rin­ge­halt kann durch star­ke Erhit­zung wäh­rend der Pro­duk­ti­on beein­träch­tigt wer­den. Für eine Maine Coon, deren Herz von einer zuver­läs­si­gen Taur­in­ver­sor­gung pro­fi­tiert, ist das ungüns­tig. Die­se Fak­to­ren machen Tro­cken­fut­ter für Maine Coons ins­ge­samt wenig emp­feh­lens­wert.

Trockenfutter ist für Maine Coon Katzen nicht geeignet
Tro­cken­fut­ter ist für Maine Coon Kat­zen nicht geeig­net

Nass­fut­ter – was es für Maine Coons leis­ten soll­te

Ein hoch­wer­ti­ges Nass­fut­ter kommt dem natür­li­chen Fress­ver­hal­ten der Kat­ze am nächs­ten. Es lie­fert Feuch­tig­keit, gut ver­wert­ba­re tie­ri­sche Pro­te­ine und natür­li­che Fet­te. Für Maine Coons ist das beson­ders wich­tig, da sie ein robus­tes Mus­kel- und Ske­lett­sys­tem auf­bau­en und gleich­zei­tig emp­find­lich auf min­der­wer­ti­ge Inhalts­stof­fe reagie­ren.

Wor­auf Sie ach­ten soll­ten, ist die Qua­li­tät des Flei­sches und die Trans­pa­renz der Dekla­ra­ti­on. Ein gutes Nass­fut­ter ent­hält einen hohen Anteil an Mus­kel­fleisch und Inne­rei­en in klar nach­voll­zieh­ba­rer Zusam­men­set­zung. Es benö­tigt kei­nen Zucker, kei­ne künst­li­chen Aro­men und kei­ne Füll­stof­fe. Ein aus­ge­wo­ge­nes Ver­hält­nis der Mine­ral­stof­fe unter­stützt die Gelen­ke, wäh­rend ein ver­läss­li­cher Tau­rin­ge­halt die Herz­ge­sund­heit för­dert. Auch das dich­te Fell der Maine Coon pro­fi­tiert von hoch­wer­ti­gen Fet­ten und natür­li­chen Ome­ga-Fett­säu­ren. Beson­ders emp­feh­lens­wert ist das Pre­mi­um-Kat­zen­fut­ter von Ani­fit.

Anifit Schnupperpaket Katze

Ani­fit-Schnup­per­pa­ket für Maine Coon Kat­zen

Das Ani­fit-Schnup­per­pa­ket ist eine idea­le Mög­lich­keit, ver­schie­de­ne Nass­fut­ter­sor­ten ken­nen­zu­ler­nen und her­aus­zu­fin­den, wel­che Geschmacks­rich­tun­gen Ihrer Maine Coon am bes­ten gefal­len. Es ent­hält sechs abwechs­lungs­rei­che, hoch­wer­ti­ge Gerich­te in prak­ti­schen Dosen sowie eine klei­ne Test­pa­ckung Hüh­ner­brust und zwei natür­li­che Umstel­lungs­hil­fen, die den Wech­sel auf art­ge­rech­tes Nass­fut­ter erleich­tern. Ergänzt wird das Paket durch eine Ernäh­rungs­fi­bel und einen Schnapp­de­ckel für geöff­ne­te Dosen.

Mit unter­schied­li­chen Fleisch- und Fisch­sor­ten wie Rind, Huhn, Trut­hahn, Lamm oder Lachs bie­tet das Schnup­per­pa­ket einen guten ers­ten Ein­druck von der Qua­li­tät und Viel­falt des Ani­fit-Sor­ti­ments – und hilft dabei, die pas­sen­den Sor­ten für Ihre Maine Coon zu fin­den.

Details anse­hen

BARF – natür­lich gedacht, aber anspruchs­voll in der Umset­zung

Die Idee, Kat­zen mit rohem Fleisch zu füt­tern, wirkt zunächst sehr art­ge­recht. BARF kann theo­re­tisch eine gute Opti­on sein, erfor­dert in der Pra­xis jedoch viel Fach­wis­sen und eine sehr sorg­fäl­ti­ge Umset­zung. Die Nähr­stoff­zu­sam­men­set­zung muss exakt berech­net wer­den, denn eine leich­te Ver­schie­bung im Ver­hält­nis zwi­schen Cal­ci­um, Phos­phor oder Vit­ami­nen kann lang­fris­ti­ge Fol­gen für Kno­chen, Nie­ren oder den Stoff­wech­sel haben. Beson­ders für eine gro­ße Ras­se mit lan­ger Wachs­tums­pha­se ist Prä­zi­si­on ent­schei­dend.

Auch das The­ma Hygie­ne darf man nicht unter­schät­zen. Rohes Fleisch kann Kei­me ent­hal­ten, die bei unsach­ge­mä­ßer Hand­ha­bung zu Magen-Darm-Pro­ble­men füh­ren oder ein Risi­ko für Men­schen im Haus­halt dar­stel­len. Hin­zu kommt, dass das Fleisch aus der heu­ti­gen Mas­sen­tier­hal­tung in sei­ner Zusam­men­set­zung – sowohl hin­sicht­lich Keim­be­las­tung als auch Nähr­stoff­pro­fil – kaum noch mit dem natür­li­chen Beu­te­tier ver­gleich­bar ist, das eine Kat­ze in frei­er Wild­bahn fan­gen wür­de. Wäh­rend die Beu­te frü­her frisch, unver­ar­bei­tet und mikro­bio­lo­gisch sta­bil war, ist moder­nes Tier­mast­fleisch deut­lich sen­si­bler und muss ent­spre­chend sorg­fäl­tig gela­gert und ver­ar­bei­tet wer­den. Wer BARF mit einer Maine Coon umset­zen möch­te, soll­te sich daher umfas­send bera­ten las­sen und bereit sein, viel Zeit in Vor­be­rei­tung und Pla­nung zu inves­tie­ren.

Beim BARFen sollte das Thema Hygiene nicht unterschätzt werden
Beim BAR­Fen soll­te das The­ma Hygie­ne nicht unter­schätzt wer­den

Selbst­ge­koch­tes – lie­be­voll gemeint, aber sel­ten aus­ge­wo­gen

Vie­le Kat­zen­hal­te­rin­nen und Kat­zen­hal­ter möch­ten ihren Tie­ren gern etwas beson­ders Fri­sches und Natür­li­ches zube­rei­ten. Doch selbst­ge­koch­tes Kat­zen­fut­ter ist in der Pra­xis schwer per­fekt aus­zu­ba­lan­cie­ren. Durch das Erhit­zen gehen emp­find­li­che Nähr­stof­fe ver­lo­ren, wäh­rend ande­re – wie Tau­rin – gezielt ergänzt wer­den müss­ten. Ohne eine genaue Rezep­tur dro­hen unaus­ge­wo­ge­ne Men­gen an Mine­ral­stof­fen oder Vit­ami­nen, die für eine gro­ße, kräf­ti­ge Ras­se wie die Maine Coon pro­ble­ma­tisch sein kön­nen.

Auch der Zeit­auf­wand ist nicht zu unter­schät­zen: Ein­kau­fen, vor­be­rei­ten, kochen, hygie­nisch arbei­ten und regel­mä­ßig frisch pro­du­zie­ren erfor­dert viel Rou­ti­ne. Für die meis­ten Haus­hal­te ist ein hoch­wer­ti­ges Nass­fut­ter daher die all­tags­taug­li­che­re und siche­re­re Lösung.

War­um Ani­fit Nass­fut­ter so gut zur Maine Coon Kat­ze passt

Ein hoch­wer­ti­ges Nass­fut­ter mit viel fri­schem Fleisch, natür­li­cher Feuch­tig­keit und einer kla­ren Dekla­ra­ti­on ist für Maine Coons die bes­te Grund­la­ge, um gesund auf­zu­wach­sen und dau­er­haft vital zu blei­ben. Genau an die­sen Punk­ten setzt Ani­fit an. Das Fut­ter besteht je nach Sor­te zu 94 bis 99 Pro­zent aus fri­schem Fleisch und Inne­rei­en, wodurch es dem natür­li­chen Beu­te­tier einer Kat­ze so nah kommt wie kaum ein ande­res Fer­tig­fut­ter. Die­ser außer­ge­wöhn­lich hohe Fleisch­an­teil lie­fert alle wich­ti­gen Ami­no­säu­ren in einer Form, die der Kat­zen­or­ga­nis­mus opti­mal ver­wer­ten kann – ein wesent­li­cher Vor­teil, gera­de für gro­ße und kräf­ti­ge Ras­sen wie die Maine Coon.

Ein wei­te­res wich­ti­ges Qua­li­täts­merk­mal ist die Lebens­mit­tel­qua­li­tät der Zuta­ten. Das bedeu­tet, dass die Roh­stof­fe theo­re­tisch auch für den mensch­li­chen Ver­zehr geeig­net wären und stren­gen Kon­trol­len unter­lie­gen. Für Maine Coons, die auf­grund ihrer Grö­ße und ihres Stoff­wech­sels sen­si­ble Orga­ne haben, ist die­ser Fak­tor beson­ders wert­voll. Gleich­zei­tig wird das Fut­ter scho­nend zube­rei­tet, sodass hit­ze­emp­find­li­che Vit­ami­ne und natür­li­che Nähr­stof­fe weit­ge­hend erhal­ten blei­ben. Dies unter­stützt nicht nur die all­ge­mei­ne Gesund­heit, son­dern auch die Sta­bi­li­tät von Haut, Fell und Immun­sys­tem.

Vorteile der Anifit-Tiernahrung
Vor­tei­le der Ani­fit-Tier­nah­rung

Da vie­le Maine Coons emp­find­lich auf künst­li­che Zusät­ze reagie­ren, pro­fi­tie­ren sie davon, dass Ani­fit kom­plett frei von Farb­stof­fen, Lock­stof­fen, Kon­ser­vie­rungs­stof­fen und künst­li­chen Aro­men ist. Auch auf Glu­ten wird ver­zich­tet, was das Fut­ter beson­ders gut ver­träg­lich macht. Die Rezep­tu­ren sind so gestal­tet, dass sie auch von sen­si­blen Kat­zen her­vor­ra­gend ange­nom­men wer­den und die Ver­dau­ung nicht unnö­tig belas­ten. Das ist vor allem bei gro­ßen Ras­sen wich­tig, da ihr Ver­dau­ungs­trakt in Rela­ti­on zum Kör­per­vo­lu­men stär­ker arbei­ten muss.

Da vie­le Maine Coons emp­find­lich auf künst­li­che Zusät­ze reagie­ren, pro­fi­tie­ren sie davon, dass Ani­fit kom­plett frei von Farb­stof­fen, Lock­stof­fen, Kon­ser­vie­rungs­stof­fen und künst­li­chen Aro­men ist. Auch auf Glu­ten wird ver­zich­tet, was das Fut­ter beson­ders gut ver­träg­lich macht. Die Rezep­tu­ren sind so gestal­tet, dass sie auch von sen­si­blen Kat­zen her­vor­ra­gend ange­nom­men wer­den und die Ver­dau­ung nicht unnö­tig belas­ten. Das ist vor allem bei gro­ßen Ras­sen wich­tig, da ihr Ver­dau­ungs­trakt in Rela­ti­on zum Kör­per­vo­lu­men stär­ker arbei­ten muss. Dadurch ent­ste­hen Mahl­zei­ten, die nicht nur art­ge­recht, son­dern auch zuver­läs­sig und sicher sind.

Für Kat­zen­hal­te­rin­nen und Kat­zen­hal­ter ist zudem die Viel­falt der Pro­duk­te prak­tisch: Das Nass­fut­ter ist in zwölf ver­schie­de­nen Geschmacks­rich­tun­gen erhält­lich und kann je nach Vor­lie­be der Kat­ze vari­iert wer­den. Die unter­schied­li­chen Dosen- und Por­ti­ons­grö­ßen – 200 g, 400 g, 810 g sowie der prak­ti­sche 85 g Fri­sche­beu­tel – ermög­li­chen eine fle­xi­ble Füt­te­rung, sei es für Ein­zel­kat­zen, Mehr­kat­zen­haus­hal­te oder Kat­zen mit wech­seln­dem Appe­tit. Gera­de Maine Coons, die auf­grund ihrer Grö­ße oft grö­ße­re Por­tio­nen benö­ti­gen, pro­fi­tie­ren davon, dass ver­schie­de­ne Gebin­de zur Aus­wahl ste­hen.

Maine Coon Futter von Anifit
Maine Coon Fut­ter von Ani­fit: Der prak­ti­sche Fri­sche­beu­tel als Mix-Paket

Typi­sche gesund­heit­li­che The­men der Maine Coon – und wie gutes Fut­ter unter­stüt­zen kann

Maine Coons gel­ten als robus­te, kräf­ti­ge Kat­zen, den­noch gibt es eini­ge gesund­heit­li­che The­men, die bei die­ser Ras­se häu­fi­ger auf­tre­ten als bei ande­ren. Eine art­ge­rech­te Ernäh­rung kann medi­zi­ni­sche Dia­gno­sen selbst­ver­ständ­lich nicht erset­zen, aber sie kann den Kör­per in vie­len Berei­chen sinn­voll unter­stüt­zen und dazu bei­tra­gen, dass Belas­tun­gen gar nicht erst ent­ste­hen. Beson­ders Herz, Gelen­ke, Nie­ren und Gewicht reagie­ren bei Maine Coons sen­si­bel auf die Zusam­men­set­zung des Fut­ters.

Ein wich­ti­ges The­ma ist die Herz­ge­sund­heit. Maine Coons zei­gen häu­fi­ger eine gene­ti­sche Ver­an­la­gung für die hyper­tro­phe Kar­dio­myo­pa­thie (HCM). Auch wenn die­se Erkran­kung aus­schließ­lich durch Gene bestimmt wird, kann eine aus­ge­wo­ge­ne Ernäh­rung den Herz­mus­kel ent­las­ten. Ein ver­läss­lich hoher Tau­rin­ge­halt im Fut­ter trägt dazu bei, dass Herz­funk­ti­on und Stoff­wech­sel sta­bil blei­ben. Außer­dem hilft eine natür­li­che, aus­ge­wo­ge­ne Nähr­stoff­ver­sor­gung dabei, den Kör­per nicht zusätz­lich zu belas­ten.

Auch die Gelen­ke ver­die­nen beson­de­re Auf­merk­sam­keit. Durch ihre Grö­ße und den lan­gen Wachs­tums­pro­zess las­ten mehr Gewicht und Kraft­ein­wir­kung auf den Kno­chen und Gelen­ken der Maine Coon. Ein Fut­ter mit hoch­wer­ti­gen tie­ri­schen Pro­te­inen, einem aus­ge­wo­ge­nen Cal­ci­um-Phos­phor-Ver­hält­nis und gesun­den Fet­ten unter­stützt den Mus­kel­auf­bau und ent­las­tet das Ske­lett­sys­tem. Min­der­wer­ti­ge Zuta­ten oder unaus­ge­wo­ge­ne Mine­ral­stoff­kon­zen­tra­tio­nen kön­nen dage­gen das Risi­ko von Gelenk­pro­ble­men erhö­hen oder bestehen­de Beschwer­den ver­stär­ken.

Die Nie­ren und Harn­we­ge sind ein wei­te­rer sen­si­bler Bereich. Da Kat­zen von Natur aus Flüs­sig­keit über­wie­gend über ihre Nah­rung auf­neh­men, ist ein was­ser­rei­ches Fut­ter für alle Kat­zen wich­tig – für Maine Coons jedoch beson­ders. Ihr gro­ßer Kör­per pro­du­ziert mehr Stoff­wech­sel­end­pro­duk­te, was die Nie­ren inten­si­ver arbei­ten lässt. Ein hoch­wer­ti­ges, feuch­tes Fut­ter sorgt dafür, dass die Harn­we­ge gut durch­spült wer­den und der Kör­per aus­rei­chend mit Flüs­sig­keit ver­sorgt ist. Tro­cken­fut­ter – vor allem, wenn es stän­dig bereit­steht – kann hier lang­fris­tig zu ver­meid­ba­rem Stress für das Harn­sys­tem füh­ren.

Nicht zuletzt spielt das Gewicht eine ent­schei­den­de Rol­le. Bereits weni­ge zusätz­li­che Hun­dert Gramm spürt eine Maine Coon viel deut­li­cher als eine klei­ne­re Kat­ze. Über­ge­wicht belas­tet Gelen­ke, Herz und Stoff­wech­sel und kann lang­fris­tig zu ernst­haf­ten gesund­heit­li­chen Pro­ble­men füh­ren. Ein Fut­ter mit viel hoch­wer­ti­gem Fleisch, wenig Koh­len­hy­dra­ten und einer hohen natür­li­chen Sät­ti­gungs­wir­kung hilft dabei, das Ide­al­ge­wicht zu hal­ten und unnö­ti­ge Fett­pols­ter gar nicht erst ent­ste­hen zu las­sen.

Eine art­ge­rech­te Ernäh­rung ersetzt kei­ne Dia­gnos­tik und kei­ne tier­ärzt­li­che Betreu­ung – aber sie schafft die bes­ten Vor­aus­set­zun­gen dafür, dass Maine Coons gesund auf­wach­sen, beschwer­de­frei leben und ihr impo­san­tes Poten­zi­al in jeder Lebens­pha­se voll ent­fal­ten kön­nen. Gezielt aus­ge­wähl­te Nah­rungs­er­gän­zun­gen kön­nen die­se Grund­la­ge zusätz­lich sinn­voll unter­stüt­zen, wenn sie indi­vi­du­ell und mit Bedacht ein­ge­setzt wer­den.

Kos­ten­freie Ernäh­rungs­be­ra­tung für Ihre Main Coon Kat­ze

Jede Maine Coon ist ein­zig­ar­tig: Grö­ße, Akti­vi­täts­le­vel, Vor­lie­ben, gesund­heit­li­che Vor­ge­schich­te und Sen­si­bi­li­tä­ten kön­nen sich deut­lich unter­schei­den. Des­halb kann es sinn­voll sein, das Fut­ter sowie Nah­rungs­er­gän­zun­gen nicht nur nach all­ge­mei­nen Emp­feh­lun­gen aus­zu­wäh­len, son­dern indi­vi­du­ell anzu­pas­sen. In mei­ner Ernäh­rungs­be­ra­tung unter­stüt­ze ich Kat­zen­hal­te­rin­nen und Kat­zen­hal­ter dabei, genau die­se Fein­ab­stim­mung vor­zu­neh­men – fun­diert, ver­ständ­lich und auf Ihre Lebens­si­tua­ti­on abge­stimmt.

Gemein­sam bespre­chen wir die Bedürf­nis­se Ihrer Maine Coon, klä­ren Fra­gen zur Füt­te­rungs­men­ge, Sor­ten­aus­wahl und even­tu­el­len Beson­der­hei­ten und ent­wi­ckeln eine Ernäh­rung, die zu Ihrer Kat­ze und Ihrem All­tag passt.

Jetzt kos­ten­lo­se Bera­tung sichern!
Christina Williger - Anifit-Fachberaterin
Chris­ti­na Wil­li­ger – Zer­ti­fi­zier­te
Ernäh­rungs­be­ra­te­rin für Hun­de & Kat­zen

Häu­fi­ge Feh­ler bei der Füt­te­rung von Maine Coons

Auch wenn Kat­zen­hal­te­rin­nen und Kat­zen­hal­ter es gut mei­nen, schlei­chen sich bei der Füt­te­rung einer Maine Coon schnell Rou­ti­nen ein, die lang­fris­tig zu Pro­ble­men füh­ren kön­nen. Vie­le Feh­ler wir­ken zuerst unbe­deu­tend, beein­flus­sen aber Gesund­heit, Ver­dau­ung, Gewicht und das gene­rel­le Wohl­be­fin­den stär­ker, als man denkt.

Die häu­figs­ten Feh­ler im Über­blick:

  • Tro­cken­fut­ter steht dau­er­haft zur Ver­fü­gung:
    Tro­cken­fut­ter ist (wie bereits erwähnt) für Kat­zen ins­ge­samt nur bedingt emp­feh­lens­wert, da es im Ver­gleich zu Nass­fut­ter kaum Feuch­tig­keit lie­fert, häu­fig einen hohen Anteil an Koh­len­hy­dra­ten ent­hält und durch die Her­stel­lung stär­ker ver­ar­bei­tet ist. Wird Tro­cken­fut­ter zudem ganz­tä­gig ange­bo­ten, ver­schärft sich der Effekt: Die Kat­ze knab­bert immer wie­der klei­ne Men­gen, ohne ihren Flüs­sig­keits­be­darf über die Nah­rung decken zu kön­nen. Für eine Maine Coon, deren Nie­ren und Harn­we­ge ohne­hin viel leis­ten müs­sen, kann das auf Dau­er belas­tend sein. Das stän­di­ge Sna­cken führt zudem zu einer unkon­trol­lier­ten Ener­gie­auf­nah­me und erhöht das Risi­ko für Über­ge­wicht, was bei einer gro­ßen, schwe­ren Ras­se beson­ders ungüns­tig ist.
  • Zu vie­le Lecker­chen im All­tag:
    Zwi­schen­mahl­zei­ten sum­mie­ren sich oft schnell, beson­ders wenn Lecker­chen zwi­schen­durch gege­ben wer­den. Vie­le Snacks ent­hal­ten Zucker, Getrei­de, Geschmacks­ver­stär­ker oder künst­li­che Aro­men – Stof­fe, die Maine Coons weder benö­ti­gen noch gut ver­wer­ten kön­nen. Sie kön­nen das natür­li­che Fress­ver­hal­ten ver­än­dern, den Appe­tit stei­gern oder die Ver­dau­ung aus dem Gleich­ge­wicht brin­gen.
  • Por­tio­nen wer­den „nach Gefühl“ statt prä­zi­se abge­wo­gen:
    Auf­grund der Grö­ße einer Maine Coon und ihres üppi­gen Fell­klei­des ist es schwer, das tat­säch­li­che Ener­gie­be­dürf­nis rich­tig ein­zu­schät­zen. Zu gro­ße Por­tio­nen füh­ren über die Zeit zu Gewichts­zu­nah­me, wäh­rend zu klei­ne Ratio­nen den Mus­kel­auf­bau beein­träch­ti­gen oder zu Man­gel­er­schei­nun­gen füh­ren kön­nen. Eine Küchen­waa­ge schafft hier Klar­heit und sorgt dafür, dass jede Mahl­zeit opti­mal abge­stimmt ist.
  • Fut­ter­wech­sel erfol­gen zu schnell oder zu häu­fig:
    Ein abrup­tes Wech­seln der Sor­te oder Mar­ke kann die Darm­flo­ra der Kat­ze über­for­dern. Die Fol­ge sind häu­fig Durch­fall, Blä­hun­gen oder Appe­tit­ver­lust. Beson­ders Maine Coons reagie­ren auf­grund ihres kräf­ti­gen, aber sen­si­blen Ver­dau­ungs­sys­tems emp­find­lich auf schnel­le Ver­än­de­run­gen. Eine lang­sa­me, schritt­wei­se Fut­ter­um­stel­lung über meh­re­re Tage ist deut­lich scho­nen­der.
  • Milch oder Sah­ne wer­den als beson­de­re Beloh­nung gege­ben:
    Vie­le Kat­zen ver­tra­gen Lak­to­se schlecht oder gar nicht. Milch oder Sah­ne kön­nen daher zu Bauch­schmer­zen, Durch­fall oder Blä­hun­gen füh­ren und zusätz­li­che Kalo­rien lie­fern, die nicht ein­ge­plant sind. Oft wird ein dar­aus resul­tie­ren­des Unwohl­sein fälsch­li­cher­wei­se dem Haupt­fut­ter zuge­schrie­ben.
  • Zu viel Abwechs­lung im Fut­ter­plan:
    Gut gemeint, aber oft kon­tra­pro­duk­tiv: Man­che Kat­zen­hal­te­rin­nen und Kat­zen­hal­ter wech­seln zu häu­fig zwi­schen ver­schie­de­nen Sor­ten bzw. Mar­ken, um für „Abwechs­lung“ zu sor­gen. Kat­zen – ins­be­son­de­re Maine Coons – pro­fi­tie­ren jedoch eher von einer sta­bi­len, hoch­wer­ti­gen Rezep­tur. Stän­di­ge Ver­än­de­run­gen kön­nen das Ver­dau­ungs­sys­tem irri­tie­ren und machen es schwie­ri­ger, die Akzep­tanz und Ver­träg­lich­keit des Fut­ters zu beur­tei­len.

Wenn die­se Punk­te berück­sich­tigt wer­den, lässt sich die Ernäh­rung einer Maine Coon deut­lich ruhi­ger, gesün­der und nach­hal­ti­ger gestal­ten. Ein kon­stan­tes, hoch­wer­ti­ges Fut­ter bil­det die bes­te Grund­la­ge dafür, dass Ihre Maine Coon über vie­le Jah­re hin­weg vital, aus­ge­gli­chen und kräf­tig bleibt.

Häufige Fehler bei der Fütterung von Maine Coons
Häu­fi­ge Feh­ler bei der Füt­te­rung von Maine Coons las­sen sich leicht ver­mei­den

FAQ: Typi­sche Fra­gen zu Maine Coon Fut­ter

Die Ernäh­rung einer Maine Coon wirft oft Fra­gen auf. Hier fin­den Sie kom­pak­te Ant­wor­ten, die Ihnen hel­fen, die Bedürf­nis­se Ihrer Kat­ze bes­ser ein­zu­schät­zen und Sicher­heit bei der Füt­te­rung zu gewin­nen.

Benö­tigt eine Maine Coon Kat­ze spe­zi­el­les Ras­se­fut­ter?

Nein. Ent­schei­dend ist nicht, dass „Maine Coon“ auf der Ver­pa­ckung steht, son­dern dass das Fut­ter art­ge­recht zusam­men­ge­setzt ist. Ein hoher Fleisch­an­teil, natür­li­che Feuch­tig­keit, ein aus­ge­wo­ge­nes Mine­ral­stoff­pro­fil und der Ver­zicht auf Zucker oder künst­li­che Aro­men sind deut­lich wich­ti­ger als die Bezeich­nung des Fut­ters.

Brau­chen Maine-Coon-Kit­ten eige­nes Kit­ten­fut­ter?

Nicht unbe­dingt. Ent­schei­dend ist, dass das Fut­ter hoch­wer­tig, fleisch­reich und natür­lich zusam­men­ge­setzt ist. Bei Ani­fit ist kein spe­zi­el­les Kit­ten­fut­ter nötig, da die Rezep­tu­ren grund­sätz­lich art­ge­recht sind. Maine-Coon-Kit­ten benö­ti­gen ledig­lich grö­ße­re Men­gen, nicht ande­re Inhalts­stof­fe. So wach­sen sie ohne Fut­ter­wech­sel har­mo­nisch in ihre Erwach­sen­ra­ti­on hin­ein.

Wie viel Nass­fut­ter frisst eine aus­ge­wach­se­ne Maine Coon am Tag?

Der täg­li­che Fut­ter­be­darf hängt immer vom indi­vi­du­el­len Gewicht und Akti­vi­täts­le­vel Ihrer Kat­ze ab. Als Ori­en­tie­rung die­nen die offi­zi­el­len Füt­te­rungs­emp­feh­lun­gen von Ani­fit: Kat­zen mit einem Kör­per­ge­wicht von 2 bis 3,5 kg benö­ti­gen etwa 100–200 g Nass­fut­ter pro Tag. Liegt das Gewicht bei 3,5 bis 7 kg, sind 200–500 g pro Tag sinn­voll. Gro­ße Kat­zen mit 7 bis 14 kg, zu denen vie­le Maine Coons zäh­len, benö­ti­gen meist 500 bis 800 g täg­lich.
Die exak­te Por­ti­on lässt sich am bes­ten über die Kör­per­kon­di­ti­on und das Akti­vi­täts­ni­veau bestim­men – eine indi­vi­du­el­le Bera­tung hilft, die opti­ma­le Men­ge zu fin­den.

Kann Tro­cken­fut­ter als Ergän­zung oder Snack gege­ben wer­den?

Auf­grund des gerin­gen Feuch­tig­keits­ge­halts ist Tro­cken­fut­ter für Kat­zen gene­rell nur ein­ge­schränkt geeig­net und für Maine Coons beson­ders ungüns­tig. Als gele­gent­li­che Beloh­nung kann es in sehr klei­nen Men­gen ein­ge­setzt wer­den, jedoch nur mit Bedacht. Gesün­de­re Alter­na­ti­ven sind gefrier­ge­trock­ne­te Fleischs­nacks ohne Zusät­ze.

Fazit zum idea­len Kat­zen­fut­ter für Maine Coons

Die Maine Coon ist eine beson­de­re Kat­zen­ras­se – groß, herz­lich, ver­spielt und mit einem kräf­ti­gen Kör­per­bau, der hoch­wer­ti­ge Ernäh­rung mehr denn je benö­tigt. Eine art­ge­rech­te Füt­te­rung, die auf viel fri­schem Fleisch, natür­li­cher Feuch­tig­keit und einer trans­pa­ren­ten Zusam­men­set­zung basiert, bil­det die Grund­la­ge für ein lan­ges, gesun­des und vita­les Leben. Gleich­zei­tig zeigt die Erfah­rung, dass gera­de Maine Coons sen­si­bel auf min­der­wer­ti­ge Zuta­ten, zu vie­le Koh­len­hy­dra­te oder tro­cke­ne Fut­ter­mit­tel reagie­ren und mit einem hoch­wer­ti­gen Nass­fut­ter deut­lich bes­ser ver­sorgt sind.

Ein Fut­ter wie das von Ani­fit, das Fleisch in Lebens­mit­tel­qua­li­tät, scho­nen­de Ver­ar­bei­tung und den Ver­zicht auf unnö­ti­ge Zusät­ze ver­eint, ent­spricht den natür­li­chen Bedürf­nis­sen die­ser ein­drucks­vol­len Ras­se beson­ders gut. Kom­bi­niert mit einer pas­sen­den Por­ti­ons­grö­ße und – bei Bedarf – gezielt aus­ge­wähl­ten Nah­rungs­er­gän­zun­gen ent­steht eine Ernäh­rung, die den Kör­per nicht nur nährt, son­dern ihn auch lang­fris­tig unter­stützt.

Und weil jede Maine Coon anders ist, lohnt es sich, die Füt­te­rung im Ein­zel­fall anzu­pas­sen. Eine per­sön­li­che Bera­tung hilft dabei, die Bedürf­nis­se Ihrer Kat­ze prä­zi­se zu ver­ste­hen und ein Füt­te­rungs­kon­zept zu ent­wi­ckeln, das zu ihr und zu Ihrem All­tag passt.

Gefällt Ihnen unser Bei­trag? Dann tei­len Sie ihn doch mit Ihren Freun­den!
Christina Williger von Ihr-Futtershop.de

Christina Williger
Ernährungsberaterin für Hunde & Katzen, Inhaberin

Im Laufe meines Lebens hatte (und habe) ich schon unzählige Haustiere. Zudem war ich fast 20 Jahre lang im Pferdesport sowie im Hundesport aktiv. Meine Tierliebe veranlasste mich dazu, als Bloggerin & Autorin im Heimtierbereich tätig zu werden und meine langjährigen Erfahrungen und mein umfangreiches Wissen über Tiere mit anderen zu teilen. Inspiriert durch die gesundheitlichen Herausforderungen meines Hundes Aragon habe ich mich außerdem zur zertifizierten Ernährungsberaterin für Hunde und Katzen weitergebildet. Mit meinen Büchern und Blogs möchte ich das Bewusstsein für die Bedürfnisse unserer Haustiere schärfen, deren Lebensqualität nachhaltig verbessern und so zu einem harmonischeren Zusammenleben von Mensch und Tier beitragen.

Sie möchten mehr erfahren? Hier finden Sie alle Beiträge zum Thema artgerechte Ernährung von Hunden & Katzen.