Labra­dor-Fut­ter: Wel­ches Hun­de­fut­ter ist ide­al für den Labra­dor?

Die Wahl des rich­ti­gen Fut­ters für Ihren Labra­dor Retrie­ver ist ent­schei­dend für sein Wohl­be­fin­den und sei­ne Gesund­heit. Die­ser umfas­sen­de Rat­ge­ber soll Ihnen alle wich­ti­gen Infor­ma­tio­nen an die Hand geben, um das bes­te Hun­de­fut­ter für Ihren vier­bei­ni­gen Freund zu fin­den. Wir beleuch­ten in die­sem Bei­trag die spe­zi­el­len Ernäh­rungs­be­dürf­nis­se von Labra­do­ren, zei­gen Ihnen, wie Sie das idea­le Hun­de­fut­ter aus­wäh­len, und geben Ihnen vie­le wei­te­re hilf­rei­che Tipps rund um die gesun­de Ernäh­rung von Labra­do­ren. Egal, ob Sie Besit­ze­rin oder Besit­zer eines leb­haf­ten Labra­dor-Wel­pen sind oder einen treu­en erwach­se­nen Beglei­ter haben – hier fin­den Sie wert­vol­le Ein­bli­cke und prak­ti­sche Rat­schlä­ge, um Ihrem Labra­dor ein lan­ges, gesun­des und glück­li­ches Leben zu ermög­li­chen.

Labrador-Futter: Welches Hundefutter ist ideal für den Labrador?
Labra­dor-Fut­ter: Wel­ches Hun­de­fut­ter ist ide­al für den Labra­dor?

Bedeu­tung der rich­ti­gen Ernäh­rung für Hun­de

Eine aus­ge­wo­ge­ne und bedarfs­ge­rech­te Ernäh­rung ist ein grund­le­gen­der Aspekt für die Gesund­heit und das Wohl­be­fin­den jedes Hun­des. Sie ist ent­schei­dend für das kör­per­li­che Wachs­tum, die Ent­wick­lung und die Auf­recht­erhal­tung eines star­ken Immun­sys­tems.

In ver­schie­de­nen Lebens­pha­sen haben Hun­de unter­schied­li­che Ernäh­rungs­be­dürf­nis­se. Wel­pen benö­ti­gen zum Bei­spiel eine nähr­stoff­rei­che Diät und mehr Kal­zi­um, um ihr Wachs­tum und ihre Ent­wick­lung zu unter­stüt­zen. Aus­ge­wach­se­ne Hun­de brau­chen eine aus­ge­wo­ge­ne Ernäh­rung, die ihrer Grö­ße, Ras­se und ihrem Akti­vi­täts­ni­veau ent­spricht, um ihren indi­vi­du­el­len Nähr­stoff­be­darf zu decken. Für älte­re Hun­de kann eine Anpas­sung der Diät not­wen­dig sein, um gerin­ge­re Akti­vi­tät und alters­be­ding­te Gesund­heits­pro­ble­me zu berück­sich­ti­gen.

In allen Lebens­pha­sen gilt: Die rich­ti­ge Balan­ce von Pro­te­inen, Fet­ten, Koh­len­hy­dra­ten sowie essen­ti­el­len Vit­ami­nen und Mine­ral­stof­fen ist für die täg­li­che Ener­gie­ver­sor­gung, die Funk­ti­ons­fä­hig­keit der Orga­ne und die all­ge­mei­ne Gesund­heit unab­ding­bar. Zudem ist die Ver­mei­dung von unge­sun­den Zusatz­stof­fen wie künst­li­chen Farb- und Aro­ma­stof­fen, Kon­ser­vie­rungs­mit­teln und Füll­stof­fen wich­tig, um das Risi­ko von All­er­gien, Unver­träg­lich­kei­ten und ande­ren gesund­heit­li­chen Pro­ble­men zu mini­mie­ren.

Eine rich­tig zusam­men­ge­stell­te Ernäh­rung trägt nicht nur zur Vor­beu­gung von Krank­hei­ten bei, son­dern beein­flusst auch direkt das Ver­hal­ten und die Lebens­qua­li­tät Ihres Hun­des. Eine gesun­de Ernäh­rung kann zu einem aus­ge­gli­che­nen Ver­hal­ten, bes­se­rer Kon­zen­tra­ti­ons­fä­hig­keit und einem über­wie­gend posi­ti­ven Gemüts­zu­stand bei­tra­gen. Ins­ge­samt ist eine gesun­de Ernäh­rung eine Inves­ti­ti­on in die lang­fris­ti­ge Gesund­heit und das Glück Ihres Hun­des, die wesent­lich zur Erhal­tung sei­ner Lebens­qua­li­tät bei­trägt. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­den Sie in unse­rem Bei­trag „Grund­la­gen der Hun­de­füt­te­rung”.

Eine gesunde Ernährung beeinflusst die Gesundheit Deines Hundes maßgeblich
Eine gesun­de Ernäh­rung beein­flusst die Gesund­heit Dei­nes Hun­des maß­geb­lich

Beson­der­hei­ten der Labra­dor Ernäh­rung

Labra­do­re haben eini­ge spe­zi­fi­sche Ernäh­rungs­an­for­de­run­gen, die sie von ande­ren Hun­de­ras­sen unter­schei­den. Hier­zu gehö­ren:

  • Hoher Ener­gie­be­darf: Labra­do­re sind von Natur aus gro­ße, akti­ve Hun­de und benö­ti­gen daher eine Ernäh­rung, die ihren Ener­gie­be­darf deckt.
  • Gewichts­ma­nage­ment: Auf­grund ihrer Ver­an­la­gung zu Über­ge­wicht ist es wich­tig, die Fut­ter­por­tio­nen genau zu kon­trol­lie­ren und regel­mä­ßi­ge Bewe­gung sicher­zu­stel­len. Über­ge­wicht kann bei Labra­do­ren zu Gelenk­pro­ble­men und ande­ren gesund­heit­li­chen Beschwer­den füh­ren.
  • Pro­te­in­rei­che Ernäh­rung: Hoch­wer­ti­ge Pro­te­ine sind für den Mus­kel­auf­bau und den Mus­kel­er­halt wich­tig. Ach­ten Sie dar­auf, dass das Fut­ter Ihres Labra­dors aus­rei­chend Pro­te­ine ent­hält, die aus guten Quel­len (z. B. Fleisch) stam­men.
  • Ach­tung vor All­er­gien: Labra­do­re nei­gen zu Nah­rungs­mit­tel­all­er­gien und ‑unver­träg­lich­kei­ten. Häu­fi­ge All­er­ge­ne umfas­sen bestimm­te Pro­te­ine, Getrei­de und künst­li­che Zusatz­stof­fe. Es ist rat­sam, auf Sym­pto­me wie Juck­reiz, Ver­dau­ungs­pro­ble­me oder Fell­pro­ble­me zu ach­ten.
  • Emp­find­li­che Ver­dau­ung: Vie­le Labra­do­re haben einen emp­find­li­chen Magen-Darm-Trakt. Es ist daher emp­feh­lens­wert, Hun­de­fut­ter mit hoch­ver­dau­li­chen Zuta­ten zu wäh­len und plötz­li­che Fut­ter­wech­sel zu ver­mei­den.
  • Alters­ge­rech­te Ernäh­rung: Die Ernäh­rungs­be­dürf­nis­se ändern sich mit dem Alter. Wäh­rend Labra­dor-Wel­pen ein nähr­stoff­rei­ches Fut­ter für ihr Wachs­tum benö­ti­gen, kön­nen älte­re Labra­do­re von einer kalo­rien­är­me­ren Diät pro­fi­tie­ren, um ein gesun­des Gewicht zu hal­ten.
  • Bedeu­tung von Ome­ga-3-Fett­säu­ren: Die­se sind wich­tig für ein gesun­des Fell und eine gute Haut. Sie unter­stüt­zen auch die kogni­ti­ve Funk­ti­on und die Gelenk­ge­sund­heit, was beson­ders für älte­re Labra­do­re von Bedeu­tung ist.

Indem Sie die­se Beson­der­hei­ten beach­ten, kön­nen Sie Ihrem Labra­dor eine aus­ge­wo­ge­ne Ernäh­rung bie­ten, die sei­ne Gesund­heit und sein Wohl­be­fin­den opti­mal unter­stützt.

Labradore neigen zu Übergewicht
Labra­do­re nei­gen zu Über­ge­wicht

Die Aus­wahl des rich­ti­gen Labra­dor-Fut­ters

Labra­do­re kön­nen auf unter­schied­li­che Wei­sen ernährt wer­den. Als Ers­tes soll­ten Sie sich ent­schei­den, ob Sie Ihren Hund mit indus­tri­ell gefer­tig­tem Fut­ter oder selbst her­ge­stell­ten Mahl­zei­ten füt­tern möch­ten. Bei indus­tri­ell gefer­tig­tem Fut­ter unter­schei­det man in der Regel zwi­schen Tro­cken­fut­ter und Nass­fut­ter:

  • Tro­cken­fut­ter ist zwei­fel­los die belieb­tes­te Fut­ter­wahl unter Hun­de­be­sit­ze­rin­nen und Hun­de­be­sit­zern – jedoch nicht, weil es beson­ders gesund für Hun­de ist, son­dern weil es für uns Men­schen beson­ders bequem ist. Es ist lan­ge halt­bar, leicht und platz­spa­rend zu lagern, ein­fach zu por­tio­nie­ren und bie­tet damit eine unkom­pli­zier­te Füt­te­rungs­op­ti­on. Für Ihren Labra­dor hat es jedoch mehr Nach­tei­le als Vor­tei­le: Die natür­li­che Nah­rung, wie sie Hun­de in der Wild­nis zu sich neh­men wür­den, hat einen hohen Was­ser­an­teil von etwa 70 bis 80 %, der für eine ange­mes­se­ne Hydrat­a­ti­on des Kör­pers sorgt. Einer der Haupt­kri­tik­punk­te bei Tro­cken­fut­ter ist sein gerin­ger Feuch­tig­keits­ge­halt von nur etwa 10 %. Die­ser nied­ri­ge Was­ser­an­teil kann sich nega­tiv auf die Gesund­heit Ihres Labra­dors aus­wir­ken und bei­spiels­wei­se Nie­ren­pro­ble­me begüns­ti­gen. Außer­dem ist Tro­cken­fut­ter schwe­rer zu ver­dau­en. Es wird häu­fig unter hohen Tem­pe­ra­tu­ren her­ge­stellt, was den Nähr­wert der ent­hal­te­nen Zuta­ten redu­zie­ren kann. Zusätz­lich ent­hal­ten vie­le Tro­cken­fut­ter­pro­duk­te einen hohen Anteil an min­der­wer­ti­gen Füll­stof­fen wie Getrei­de. Die­se sol­len zwar den Kalo­rien­be­darf decken, lie­fern Ihrem Labra­dor jedoch nicht unbe­dingt hoch­wer­ti­ge Nähr­stof­fe und kön­nen die Ver­dau­ung zusätz­lich belas­ten – ins­be­son­de­re bei emp­find­li­chen Hun­den oder sol­chen mit Unver­träg­lich­kei­ten. Wir raten daher von der Füt­te­rung mit Tro­cken­fut­ter ab.
  • Nass­fut­ter bie­tet im Gegen­satz zu Tro­cken­fut­ter eini­ge Vor­tei­le: Es hat einen deut­lich höhe­ren Was­ser­an­teil, häu­fig zwi­schen 70 und 80 %. Dies ent­spricht eher der natür­li­chen Feuch­tig­keit der Nah­rung, die Hun­de in der Wild­nis zu sich neh­men wür­den. Die höhe­re Feuch­tig­keit unter­stützt die Hydrat­a­ti­on Ihres Labra­dors, was beson­ders der Nie­ren­funk­ti­on zugu­te­kommt. Nass­fut­ter ist in der Regel auch leich­ter ver­dau­lich als Tro­cken­fut­ter, was ins­be­son­de­re für Labra­do­re mit sen­si­blen Mägen oder spe­zi­el­len Ver­dau­ungs­be­dürf­nis­sen von Vor­teil ist. Zudem fin­den vie­le Hun­de Nass­fut­ter schmack­haf­ter. Dies kann bei wäh­le­ri­schen Essern oder älte­ren Hun­den mit Appe­tit­lo­sig­keit hilf­reich sein. Hoch­wer­ti­ges Nass­fut­ter ent­hält außer­dem deut­lich weni­ger oder gar kei­ne Füll­stof­fe und wird bei nied­ri­ge­ren Tem­pe­ra­tu­ren ver­ar­bei­tet, was dazu bei­tra­gen kann, dass wich­ti­ge Nähr­stof­fe erhal­ten blei­ben. Es ist jedoch in der Regel etwas teu­rer als Tro­cken­fut­ter und muss nach dem Öff­nen im Kühl­schrank gela­gert und inner­halb von zwei Tagen ver­füt­tert wer­den.
Wir raten von der Fütterung mit Trockenfutter ab
Wir raten von der Füt­te­rung mit Tro­cken­fut­ter ab

Neben indus­tri­ell gefer­tig­tem Fut­ter gibt es auch die Mög­lich­keit, Ihrem Labra­dor selbst her­ge­stell­te Mahl­zei­ten zu füt­tern. Hier­bei ste­hen vor allem zwei Metho­den im Vor­der­grund: BARF (Bio­lo­gisch Art­ge­rech­tes Rohes Fut­ter) und selbst­ge­koch­tes Fut­ter:

  • Die BARF-Metho­de basiert auf der Füt­te­rung von rohen Zuta­ten wie Fleisch, Kno­chen, Inne­rei­en sowie Gemü­se und Obst. Dies soll eine Ernäh­rung nach­ah­men, die Hun­de in der Wild­nis zu sich neh­men wür­den. BARF-Anhän­ger argu­men­tie­ren, dass die­se Metho­de eine natür­li­che­re Ernäh­rungs­wei­se dar­stellt und zur Ver­bes­se­rung der Fell­qua­li­tät, Zahn­hy­gie­ne und Ver­dau­ungs­ge­sund­heit bei­tra­gen kann.
    Die Risi­ken bei der BARF-Ernäh­rung lie­gen jedoch in der Gefahr einer unaus­ge­wo­ge­nen Füt­te­rung sowie in der mög­li­chen Über­tra­gung von Bak­te­ri­en und ande­ren Krank­heits­er­re­gern durch rohes Fleisch. Zudem erfor­dert BARF genaue Kennt­nis­se über die Ernäh­rungs­be­dürf­nis­se von Hun­den, um Man­gel­er­schei­nun­gen zu ver­mei­den.
  • Selbst­ge­koch­tes Fut­ter ermög­licht – genau wie das BARFEN – eine voll­stän­di­ge Kon­trol­le über die Zuta­ten des Fut­ters und deren Qua­li­tät. Es kann aus Fleisch, Fisch, Inne­rei­en, Gemü­se, Getrei­de und ande­ren Zuta­ten bestehen, die gekocht und zu aus­ge­wo­ge­nen Mahl­zei­ten zusam­men­ge­stellt wer­den. Dies ist ide­al für Hun­de mit spe­zi­el­len Ernäh­rungs­be­dürf­nis­sen oder All­er­gien, da Sie genau wis­sen, was in das Fut­ter hin­ein­kommt. Auch ermög­licht es eine grö­ße­re Viel­falt und Fri­sche in der Ernäh­rung. Die Zube­rei­tung selbst­ge­koch­ter Mahl­zei­ten ist jedoch – genau wie die Roh­füt­te­rung – zeit­in­ten­siv und erfor­dert ein fun­dier­tes Wis­sen über die ernäh­rungs­phy­sio­lo­gi­schen Anfor­de­run­gen von Hun­den, um sicher­zu­stel­len, dass alle not­wen­di­gen Nähr­stof­fe in den rich­ti­gen Men­gen ent­hal­ten sind.

Unab­hän­gig von der gewähl­ten Ernäh­rungs­form gilt: Ent­schei­dend ist stets, dass die Ernäh­rung aus­ge­wo­gen, nähr­stoff­reich und auf die indi­vi­du­el­len Bedürf­nis­se Ihres Labra­dors abge­stimmt ist.

Beim Labrador-Futter kommt es auf die Qualität an
Beim Labra­dor-Fut­ter kommt es auf die Qua­li­tät an

Unse­re Fut­ter-Emp­feh­lung für Ihren Labra­dor

Selbst­ge­koch­tes Hun­de­fut­ter aus fri­schen, hoch­wer­ti­gen Zuta­ten ist aus unse­rer Sicht die bes­te Opti­on für die Ernäh­rung Ihres Labra­dors. Hier­bei kön­nen Sie die Qua­li­tät aller Zuta­ten sicher­stel­len und die Ernäh­rung genau auf die Bedürf­nis­se Ihres Labra­dors abstim­men. Das Kochen der Mahl­zei­ten mini­miert zudem die Risi­ken, die mit rohem Fut­ter ver­bun­den sind. Der gering­fü­gi­ge Nähr­stoff­ver­lust durch das Erhit­zen kann durch eine scho­nen­de Gar­me­tho­de auf ein Mini­mum redu­ziert wer­den.

Falls Sie jedoch nach einer ein­fa­che­ren und weni­ger zeit­in­ten­si­ven Lösung suchen, emp­feh­len wir Ihnen das Pre­mi­um-Nass­fut­ter von Ani­fit. Die­ses Fut­ter kom­bi­niert die Bequem­lich­keit eines fer­ti­gen Hun­de­fut­ters mit einer hohen Qua­li­tät der Zuta­ten und ver­sorgt Ihren Labra­dor mit allen not­wen­di­gen Nähr­stof­fen – ohne unnö­ti­ge Füll­stof­fe und künst­li­che Zusatz­stof­fe. Wenn Sie die­ses Pre­mi­um-Fut­ter zunächst tes­ten möch­ten, emp­feh­len wir Ihnen das Ani­fit-Schnup­per­pa­ket für Hun­de.

Vorteile der Anifit-Tiernahrung
Vor­tei­le der Ani­fit-Tier­nah­rung

Füt­te­rung­tipps für Labra­do­re

Nach­dem Sie sich für eine Füt­te­rungs­art ent­schie­den haben, gibt es eini­ge wei­te­re wich­ti­ge Aspek­te, die Sie bei der Füt­te­rung Ihres Labra­dors beach­ten soll­ten. Hier­zu gehö­ren:

  • Qua­li­tät des Fut­ters: Ach­ten Sie dar­auf, hoch­wer­ti­ges Fut­ter zu wäh­len. Gute Fut­ter­sor­ten ent­hal­ten in der Regel ech­tes Fleisch als Haupt­zu­tat und ver­mei­den über­mä­ßi­ge Füll­stof­fe, künst­li­che Farb­stof­fe und Kon­ser­vie­rungs­mit­tel.
  • Ange­mes­se­ne Por­ti­ons­grö­ße: Ver­mei­den Sie Über­füt­te­rung, da Labra­do­re zu Über­ge­wicht nei­gen. Die rich­ti­ge Men­ge hängt von Fak­to­ren wie Alter, Gewicht, Akti­vi­täts­ni­veau und Gesund­heits­zu­stand ab. Wenn Sie sich für das Ani­fit-Hun­de­fut­ter ent­schei­den, steht Ihnen für die Ermitt­lung der pas­sen­den Por­ti­ons­grö­ße der Ani­fit-Fut­ter­rech­ner zur Ver­fü­gung. zur Ver­fü­gung. Ger­ne unter­stüt­zen wir Sie auch im Rah­men einer per­sön­li­chen & kos­ten­lo­sen Fut­ter­be­ra­tung bei der Ermitt­lung der rich­ti­gen Fut­ter­men­ge (und natür­lich auch bei ande­ren Fra­gen rund um die Füt­te­rung Ihres Labra­dors).
  • Fut­ter­um­stel­lung: Wenn Sie die Fut­ter­mar­ke oder ‑art wech­seln, füh­ren Sie die Umstel­lung bit­te schritt­wei­se über meh­re­re Tage hin­weg durch, um Magen-Darm-Pro­ble­me zu ver­mei­den. Begin­nen Sie mit einer klei­nen Men­ge des neu­en Fut­ters gemischt mit dem alten Fut­ter und erhö­hen Sie all­mäh­lich das Ver­hält­nis. Ani­fit bie­tet hier­für ein spe­zi­el­les Fut­ter­um­stel­lungs­pa­ket an.
  • Beob­ach­ten Sie die Reak­ti­on Ihres Hun­des: Jeder Labra­dor ist ein­zig­ar­tig. Ach­ten Sie dar­auf, wie Ihr Hund auf das Fut­ter reagiert, und beob­ach­ten Sie mög­li­che Anzei­chen von All­er­gien oder Unver­träg­lich­kei­ten wie Juck­reiz, Ver­dau­ungs­pro­ble­me oder Fell­ver­än­de­run­gen.
  • Ergän­zun­gen und Zusät­ze: Manch­mal kann es hilf­reich sein, die Ernäh­rung mit bestimm­ten Ergän­zungs­mit­teln zu berei­chern – beson­ders dann, wenn Ihr Hund spe­zi­el­le gesund­heit­li­che Bedürf­nis­se hat.
  • Regel­mä­ßi­ge Füt­te­rungs­zei­ten: Hal­ten Sie sich an einen regel­mä­ßi­gen Füt­te­rungs­plan. Die meis­ten erwach­se­nen Labra­do­re kom­men gut mit zwei Mahl­zei­ten pro Tag aus. Wel­pen soll­ten häu­fi­ger gefüt­tert wer­den – etwa drei bis fünf Mal täg­lich. Die letz­te Füt­te­rung soll­te nicht zu spät erfol­gen, damit das Fut­ter nachts nicht schwer im Magen Ihres Hun­des liegt. Füt­tern Sie die letz­te Mahl­zeit daher lie­ber am Nach­mit­tag statt spät am Abend.
  • Fri­sches Was­ser: Zugang zu fri­schem Was­ser ist essen­zi­ell. Stel­len Sie sicher, dass Ihr Labra­dor immer aus­rei­chend Was­ser zur Ver­fü­gung hat – beson­ders, wenn Sie sich doch für Tro­cken­fut­ter ent­schei­den.
  • Anpas­sun­gen im Lebens­ver­lauf: Berück­sich­ti­gen Sie Ver­än­de­run­gen im Lebens­zy­klus Ihres Hun­des – wie Wachs­tum, Alte­rung und Gesund­heits­zu­stand – und pas­sen Sie die Ernäh­rung ent­spre­chend an. Auch Nah­rungs­er­gän­zun­gen für Hun­de kön­nen hier hilf­reich sein. Auch hier­zu bera­ten wir Sie ger­ne!
  • Lecker­lis in Maßen: Füt­tern Sie Ihrem Labra­dor nur gesun­de Lecker­lis und ach­ten Sie dar­auf, dass sie nicht mehr als 10 % der täg­li­chen Kalo­rien­zu­fuhr aus­ma­chen.
  • Gewichts­ma­nage­ment: Über­wa­chen Sie das Gewicht Ihres Labra­dors regel­mä­ßig und pas­sen Sie die Fut­ter­men­ge bei Bedarf an. Sowohl Unter­ge­wicht als auch Über­ge­wicht kön­nen sich nega­tiv auf die Gesund­heit und die Lebens­er­war­tung Ihres Lieb­lings aus­wir­ken.
  • Ver­mei­dung von gefähr­li­chen Lebens­mit­teln: Eini­ge für Men­schen unbe­denk­li­che Lebens­mit­tel kön­nen für Hun­de schäd­lich sein. Dazu gehö­ren Scho­ko­la­de, Zwie­beln, Avo­ca­do, Trau­ben und Rosi­nen. Stel­len Sie sicher, dass Ihr Labra­dor kei­nen Zugang zu die­sen Lebens­mit­teln hat.
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Christina Williger von Ihr-Futtershop.de

Christina Williger
Ernährungsberaterin für Hunde & Katzen, Inhaberin

Im Laufe meines Lebens hatte (und habe) ich schon unzählige Haustiere. Zudem war ich fast 20 Jahre lang im Pferdesport sowie im Hundesport aktiv. Meine Tierliebe veranlasste mich dazu, als Bloggerin & Autorin im Heimtierbereich tätig zu werden und meine langjährigen Erfahrungen und mein umfangreiches Wissen über Tiere mit anderen zu teilen. Inspiriert durch die gesundheitlichen Herausforderungen meines Hundes Aragon habe ich mich außerdem zur zertifizierten Ernährungsberaterin für Hunde und Katzen weitergebildet. Mit meinen Büchern und Blogs möchte ich das Bewusstsein für die Bedürfnisse unserer Haustiere schärfen, deren Lebensqualität nachhaltig verbessern und so zu einem harmonischeren Zusammenleben von Mensch und Tier beitragen.

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