In diesem Test nehme ich Schäfers Pfanne von Anifit unter die Lupe – ein Nassfutter mit gleich vier Tierarten (Lamm, Huhn, Rind und Lachs), das als Alleinfuttermittel für Hunde aller Lebensphasen positioniert ist. Wie jedes Futter prüfe ich es als zertifizierte Ernährungsberaterin nach meinen festen Hundefutter-Testkriterien – ausschließlich anhand der offiziellen Deklaration, nicht anhand des Werbetexts.

Schäfers Pfanne: Das Testergebnis in Kürze
Schäfers Pfanne von Anifit erreicht im Hundefutter-Test 98 von 100 Punkten, 5,0 Sterne und eine klare Empfehlung. Überzeugend sind die offene Deklaration, 93 % benanntes Fleisch und Fisch aus vier Tierarten und der Lachs als natürliche Omega-3-Quelle. Kleine Abzüge gibt es für den etwas höheren Fettgehalt und das Calcium-Phosphor-Verhältnis.
- Futterart: Nassfutter, Alleinfuttermittel für alle Lebensphasen
- Fleischanteil: 93 % Fleisch & Fisch (Lamm, Huhn, Rind, Lachs) – Multiprotein, davon rund 65 % Muskelfleisch und Fisch
- Deklaration: offen – alle Einzelfuttermittel mit Prozentangabe
- Zusatzstoffe: keine sensorischen oder technologischen Zusätze
- Kleine Abzüge: Fettgehalt am oberen Rand, Ca:P rund 1,1:1
Bewertung zu Schäfers Pfanne im Überblick
| Kategorie | Punkte | Einschätzung |
|---|---|---|
| 1. Deklaration & Transparenz | 25 / 25 | Alle Zutaten mit %, vier Tierarten klar benannt, Muskelfleisch und Organe getrennt |
| 2. Zutaten- & Rezepturqualität | 30 / 30 | 93 % Fleisch & Fisch aus vier Tierarten, Lachs als Omega-3-Quelle – volle Punktzahl |
| 3. Nährwertprofil | 23 / 25 | Werte plausibel; Abzüge für den Fettgehalt am oberen Rand und Ca:P rund 1,1:1 |
| 4. Zusatzstoffe | 20 / 20 | keine sensorischen/technologischen Zusätze, Mikronährstoffe transparent |
| Gesamt | 98 / 100 | Ausgezeichnet |
Sterne: ★★★★★ – Ausgezeichnet. Meine Empfehlung: Ja, Top-Empfehlung.
Bewertungsmethodik des Hundefutter-Tests
Ich bewerte Hundefutter nach einem festen 100-Punkte-System mit den Kategorien Deklaration & Transparenz, Zutaten- & Rezepturqualität, Nährwertprofil sowie Zusatzstoffe. Die Bewertung basiert ausschließlich auf objektiv vergleichbaren Angaben wie Zusammensetzung, analytischen Bestandteilen, Zusatzstoffen, Fütterungsempfehlung und Herkunftsangaben. Subjektive Praxiserfahrungen wie Geschmack, Akzeptanz, Kotkonsistenz oder individuelle Verträglichkeit fließen nicht in die Punktewertung ein. Grundlage ist das hinterlegte Bewertungssystem.
Mehr zu meiner Bewertungsmethodik finden Sie hier: Hundefutter-Testkriterien.

1. Deklaration & Transparenz: Wie transparent ist die Deklaration?
Die Deklaration ist vorbildlich offen und holt die volle Punktzahl. Anifit listet jedes Einzelfuttermittel mit Prozentangabe auf, benennt die vier Tierarten eindeutig (Lamm, Huhn, Rind, Lachs) und trennt Muskelfleisch sauber von den Organen und den Rinderstrossen. Auch die analytischen Bestandteile sind vollständig angegeben – inklusive Feuchtigkeit sowie Calcium und Phosphor, die ich für die Bewertung des Nährwertprofils brauche.
| Einzelfuttermittel | Anteil |
|---|---|
| Lammmuskelfleisch | 23 % |
| Hühnermuskelfleisch | 23 % |
| Rindermuskelfleisch | 14 % |
| Rinderlunge | 15 % |
| Rinderleber | 7 % |
| Rinderstrossen | 6 % |
| Lachs | 5 % |
| Reis | 4 % |
| Karotten | 2 % |
| Salz | < 1 % |
Die offene Einzelauflistung löst zugleich die gesetzlichen Sammelbegriffe „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse“ sowie „Fisch- und Fischnebenerzeugnisse“ vollständig auf, sodass hier kein Transparenzabzug nötig ist. Wie Sie solche Angaben selbst einordnen, zeige ich Ihnen in meinem Ratgeber dazu, wie man eine Hundefutter-Deklaration richtig liest.
2. Zutaten- & Rezepturqualität: Wie hochwertig sind die Zutaten?
Mit 93 % Fleisch und Fisch ist der tierische Anteil sehr hoch, und da keine Brühe zugesetzt ist, sind die Prozente echt. Vier Tierarten – Lamm, Huhn, Rind und Lachs – sorgen für ein breites Aminosäurenprofil. Rund 65 % entfallen auf benanntes Muskelfleisch und Fisch, dazu kommen 7 % nährstoffreiche Rinderleber und 6 % Rinderstrossen als natürliche Kalzium- und Kollagenquelle. Besonders positiv: Mit dem Lachs (5 %) bringt das Futter eine eigene Omega-3-Quelle mit – die hatten einige andere getestete Sorten nicht.
Die 4 % Reis sind eine moderate, gut verträgliche Kohlenhydratquelle und kosten keine Punkte; das Futter ist dadurch zwar nicht getreidefrei, aber glutenfrei und frei von Mais, Soja und Weizen. In dieser Kategorie gibt es keinen Abzug – die volle Punktzahl.
3. Nährwertprofil: Was sagen die analytischen Werte?
Das analytische Profil passt zu einem fleischreichen Nassfutter. Mit 10 % Rohprotein und 7 % Fett im Originalzustand (44 % bzw. 34 % in der Trockenmasse) liegt das Futter im plausiblen Bereich, der Kohlenhydratanteil ist mit rund 2,1 % (NfE) niedrig.
| Bestandteil | Originalzustand | Trockenmasse |
|---|---|---|
| Rohprotein | 10 % | 44 % |
| Rohfett | 7 % | 34 % |
| Rohfaser | 0,4 % | 1 % |
| Rohasche | 2,5 % | 8 % |
| Feuchtigkeit | 78 % | 0 % |
| NfE (~Kohlenhydrate) | 2,1 % | 13 % |
| Calcium | 0,21 % | 1,0 % |
| Phosphor | 0,19 % | 0,9 % |
Zwei kleine Abzüge: Der Fettgehalt liegt mit 7 % im Originalzustand am oberen Rand des für Nassfutter üblichen Bereichs – für sehr aktive Hunde ist das ideal, für ruhigere Vierbeiner passt man die Futtermenge einfach entsprechend an. Das Calcium-Phosphor-Verhältnis liegt mit rund 1,1:1 (0,21 % zu 0,19 %) am unteren Rand. Für ausgewachsene Hunde ist das unkritisch; bei Welpen großer Rassen sollte die Calciumversorgung individuell geprüft werden – im Wachstum gilt „so viel wie nötig, so wenig wie möglich“, denn auch zu viel Calcium kann dem Skelett schaden. Weil Schäfers Pfanne für alle Lebensphasen ausgelobt ist, wird das Welpen-Niveau zum Bewertungsmaßstab – dafür kostet das Verhältnis einen Punkt im Nährwertprofil. Rohasche und Rohfaser sind unauffällig.
4. Zusatzstoffe: Welche Zusatzstoffe sind enthalten?
Bei den Zusatzstoffen nach EU-Verordnung 1831/2003 gibt es nichts zu beanstanden – die volle Punktzahl. Was die drei Gruppen genau bedeuten, erkläre ich im Ratgeber zu Zusatzstoffen in Hunde- und Katzenfutter:
- Sensorische Zusatzstoffe: keine – frei von Farb-, Aroma- und Lockstoffen.
- Technologische Zusatzstoffe: keine – keine künstlichen Konservierungs- oder Antioxidationsmittel.
- Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe: Kupfer (2,3 mg), Mangan (2 mg), Zink (20 mg) und Jod (0,5 mg) – jeweils mit Verbindung und Menge angegeben und plausibel dosiert. Bei einem Alleinfuttermittel sichern solche Zusätze die Bedarfsdeckung.
Weitere Infos zu Schäfers Pfanne
Diese Punkte zählen nicht in die Bewertung, runden das Bild aber ab:
- Rohstoffe: Fleisch und Fisch in der für Anifit üblichen Qualität, ohne Zucker, Soja, Mais oder Weizen; als einzige Getreidekomponente 4 % Reis.
- Vier Proteinquellen: Lamm, Huhn, Rind und Lachs – sinnvoll für Hunde, die von Abwechslung profitieren.
- Erweiterte Laboranalyse (23.10.2025): Kalium 0,43 %, Magnesium 0,03 %, Chlorid 0,50 %, Selen 0,27 mg/kg, Eisen 36 mg/kg.
In die Punktewertung fließen ausschließlich die vier objektiv vergleichbaren Kategorien ein – Zusatzinfos wie diese erwähne ich nur ergänzend.
Mein Fazit zum Test von Schäfers Pfanne
Mit 98 von 100 Punkten und 5,0 Sternen ist Schäfers Pfanne ein ausgezeichnetes, klar empfehlenswertes Alleinfuttermittel. Der hohe, vollständig offen deklarierte Anteil von 93 % Fleisch und Fisch aus vier Tierarten, die eigene Omega-3-Quelle durch den Lachs und der Verzicht auf sensorische und technologische Zusatzstoffe heben es deutlich über den Durchschnitt.
Die Abzüge halte ich für klein und fair: Der Fettgehalt liegt am oberen Rand und das Calcium-Phosphor-Verhältnis von rund 1,1:1 am unteren. Beides lässt sich gut steuern – für ruhigere Hunde passt man die Futtermenge an, und bei Welpen großer Rassen sollte die Calciumversorgung individuell geprüft werden (im Wachstum gilt „so viel wie nötig, so wenig wie möglich“, denn auch zu viel Calcium kann dem Skelett schaden). Wer ein transparentes, fleischreiches Nassfutter mit gleich vier Proteinquellen und eigener Omega-3-Quelle sucht, trifft hier eine starke Wahl. Wie sich Schäfers Pfanne im Vergleich zu anderen geprüften Sorten einordnet, sehen Sie in meiner Hundefutter-Test-Übersicht.
Wo bekomme ich Schäfers Pfanne?
Anifit gibt es nicht im Handel, sondern ausschließlich online beziehungsweise direkt über Anifit-Fachberater. Schäfers Pfanne selbst finden Sie auf der Produktseite von Schäfers Pfanne; einen Überblick über das gesamte Sortiment gibt mein Anifit-Nassfutter für Hunde.
Kostenfreie Ernährungsberatung für Hunde
Eine ausgewogene Fütterung ist entscheidend für die Gesundheit Ihres Hundes. Egal ob Sie allgemeine Fragen zur artgerechten Ernährung oder speziellere Anliegen (zum Beispiel zur Futterwahl, Menge oder besonderen Bedürfnissen) haben – in einer kostenlosen Ernährungsberatung erhalten Sie maßgeschneiderte Empfehlungen. Diese helfen Ihnen, die Ernährung Ihres Hundes zu optimieren. Für die Gewissheit, Ihren Vierbeiner jederzeit bestmöglich zu versorgen.
Jetzt kostenlose Beratung sichern!Übrigens: Weitere wertvolle Tipps und Informationen rund um das Thema „Artgerechte Ernährung von Hunden und Katzen“ finden Sie in meinem Ernährungsratgeber.

Ernährungsberaterin für Hunde & Katzen
Häufige Fragen zum Hundefutter-Test von Schäfers Pfanne
Wie viele Punkte erreicht Schäfers Pfanne im Hundefutter-Test?
Schäfers Pfanne erreicht 98 von 100 Punkten und 5,0 Sterne. Das entspricht dem Urteil ausgezeichnet und einer klaren Empfehlung.
Warum erreicht Schäfers Pfanne nicht die volle Punktzahl?
Die kleinen Abzüge betreffen den etwas höheren Fettgehalt (am oberen Rand) und das Calcium-Phosphor-Verhältnis von rund 1,1:1.
Wie hoch ist der Fleischanteil von Schäfers Pfanne?
Der Anteil an Fleisch und Fisch liegt bei 93 Prozent aus Lamm, Huhn, Rind und Lachs, davon rund 65 Prozent Muskelfleisch und Fisch, dazu Organe und Rinderstrossen. Es ist keine Brühe zugesetzt.
Enthält Schäfers Pfanne eine Omega-3-Quelle?
Ja. Mit 5 Prozent Lachs bringt Schäfers Pfanne eine eigene natürliche Omega-3-Quelle mit, die Haut und Fell unterstützt. Das ist ein Pluspunkt gegenüber manchen anderen Sorten ohne eigene Omega-3-Quelle.
Wie ist das Calcium-Phosphor-Verhältnis?
Das Verhältnis liegt bei rund 1,1:1 (0,21 Prozent Calcium zu 0,19 Prozent Phosphor) und damit am unteren Rand. Für ausgewachsene Hunde ist das unkritisch; bei Welpen großer Rassen sollte die Calciumversorgung individuell geprüft werden, denn im Wachstum kann auch zu viel Calcium dem Skelett schaden.
Ist Schäfers Pfanne getreidefrei?
Nein. Das Futter enthält 4 Prozent Reis und ist damit nicht getreidefrei. Es ist aber glutenfrei und frei von Mais, Soja und Weizen, und Reis gilt als gut verträgliche, sanfte Kohlenhydratquelle.
Ist Schäfers Pfanne ein Alleinfuttermittel?
Ja. Schäfers Pfanne ist ein vollwertiges Alleinfuttermittel für Hunde aller Lebensphasen und kann als alleinige Nahrung gefüttert werden.
Für welche Hunde eignet sich Schäfers Pfanne?
Es eignet sich für Hunde aller Lebensphasen, die ein fleischreiches Nassfutter vertragen, und durch den höheren Fettgehalt besonders für aktive Hunde. Da es mit vier Tierarten ein Multiprotein-Futter ist, sollten Hunde, die aus Verträglichkeitsgründen nur eine einzige Proteinquelle bekommen sollen, eher ein Monoprotein-Futter erhalten.
Transparenz-Hinweis
Ich bin Anifit-Fachberaterin – das sage ich offen. Genau deshalb habe ich Schäfers Pfanne nach denselben Kriterien geprüft wie jedes andere Futter und auch hier dort Punkte abgezogen, wo es sachlich begründet ist. Die Bewertung ergibt sich aus der Deklaration, nicht aus der Marke – und Sie können jede Kategorie anhand meiner offen einsehbaren Testkriterien selbst nachvollziehen.
Quellen
- Herstellerangaben Anifit (Provital GmbH): Deklaration Schäfers Pfanne – Einzelfuttermittel, analytische Bestandteile, ernährungsbedingte Zusatzstoffe, Laboranalyse vom 23.10.2025.
- Verordnung (EG) Nr. 1831/2003 über Zusatzstoffe zur Verwendung in der Tierernährung.
- FEDIAF Nutritional Guidelines for Complete and Complementary Pet Food for Cats and Dogs (2024).
Stand der Produktdaten: Mai 2026. Die für den Test verwendeten Angaben stammen aus der vom Hersteller veröffentlichten Deklaration und können sich jederzeit ändern. Maßgeblich ist die Angabe auf der jeweils aktuellen Verpackung.



